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Ich weiß ja nicht, wie es meinen Wesenberger Mitbürgern geht. Ich jedenfalls nehme bei meinen diversen Stadtspaziergängen sehr erfreut zur Kenntnis, dass wir seit 2020 einen Regiehof haben. Und weise auch die mich begleitenden Besucher nicht ohne Stolz darauf hin. Was ja nicht heißt, dass nicht auch auf Dreckecken zu stoßen ist. Zumal die permanent nachwachsen. So schnell kann kein Kommunalarbeiter sein. Jeder ist aufgerufen, auf Ordnung und Sauberkeit zu achten beziehungsweise den Schmutzfinken das Handwerk zu legen.
Womit ich zum Thema kommen sollte. Unsere Wesenberger Kommunalarbeiter haben technische und personelle Verstärkung erhalten. Heute ist der neue Mäher endlich eingetroffen, nach nur einem Jahr Verspätung. Auf dem kann man nicht nur fahren, sondern ihn auch hochentladen, sprich, ihn beispielsweise ohne Muskelkraft in einen Container entleeren. „Das ermöglicht uns effizienter zu arbeiten“, sagte mir Andreas Storbeck vom Regiehof auf Nachfrage.
In der kommenden Woche soll dann auch ein Multicar an der Woblitz eintreffen. Der hat nur geringfügige Verspätung. Applaus schon jetzt! Bleibt anzumerken, dass mit Ronald Kraatz der Wesenberger Regiehof einen weiteren Mitarbeiter am Start hat. Herzlich willkommen!

Herzlichen Glückwunsch zur neuen Technik!
Zieht denn parallel zur neuen Technik auch neues Denken ein? Kurz rasierter Rasen, im Sommer meistens dann braun und tot, trägt leider nicht dazu bei, das Insektensterben wenigstens etwas zu mindern. Wildblumenwiesen sind wesentlich pflegeleichter, preiswerter, leiser und ökologisch sinnvoller. Wenn wir tatsächlich kurz vor der Klimakatastrophe stehen, sollte auch über kleine Maßnahmen nachgedacht werden, so z.B., ob nicht der Naturschutz über den Denkmalschutz und die alten Gewohnheiten gestellt werden müssten…