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Bürgerprotest gegen die geplante Legehennenanlage bei Peetsch im Mai vergangenen Jahres vor dem Unteren Schloss in Mirow.

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte will offensichtlich den Bau der Bio-Legehennenanlage zwischen Peetsch und Mirow genehmigen. Das geht aus einem Schreiben des kreislichen Bauamtes an die Stadt Mirow hervor. Dem von der Bio-Ackerbaubetrieb Mirow GmbH beantragten Vorhaben stünden nach sorgfäliger Prüfung keine öffentlichen Belange entgegen, heißt es zur Begründung. Geplant sind in der Anlage 12.000 Tierplätze einschließlich Kotlager, Futtersilos sowie ein Löschwasserteich/Rückhaltebecken.

Mit dem Schreiben aus dem Landratsamt war der Stadtvertretung Mirow, die sich bereits ablehnend zu dem von Bürgerprotesten begleiteten Bauprojekt geäußert hatte (Strelitzius berichtete), letztmalig eine Möglichkeit zur Neupositionierung gegeben worden. Auf der gestrigen Sitzung der Abgeordneten wurde aber erneut gegen das Vorhaben gestimmt. Neun Stadtvertreter votierten mit nein, drei befürworteten das Projekt und ein Stadtvertreter enthielt sich der Stimme. „Das Ergebnis haben wir der Kreisverwaltung mitgeteilt. Damit sind unsere Möglichkeiten ausgeschöpft“, sagte mir Bürgermeister Henry Tesch heute auf Nachfrage. Das letzte Wort habe der Landkreis.