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Für die Taxi- und Mietwagenfahrer in Mecklenburg-Vorpommern wird die Beförderung von Patienten der DAK unwirtschaftlich. „Die Krankenkasse setzt uns die Pistole auf die Brust“, schreibt mir Heiko Heidmann. Er ist einer von mehreren Einzelunternehmern der Taxigemeinschaft Neustrelitz (am Bahnhof) und gehört dem dem Landesverband für Taxi-und Mietwagenunternehmern an. „Die DAK steigt aus einem Rahmenvertrag für Krankenkassen aus und will nur noch Einzelverträge aushandeln.“

Heiko Heidmann möchte über meinen Blog in der Region auf die Situation aufmerksam machen. Die Beförderung soll ab Januar 2022 zu Preisen erfolgen, die von Heidmann und seinen Kollegen aus der näheren Umgebung von Neustrelitz wie Wesenberg, Mirow und Neubrandenburg, aber auch von Mitstreitern aus ganz MV als nicht kostendeckend angesehen werden. Und das in Zeiten von Corona, des Mindestlohns und steigender Aufwendungen für Kraftstoff, macht der Unternehmer geltend. Da wären eher höhere Tarife angesagt.

Heidmann und viele weitere Taxi-und Mietwagen-Unternehmer aus der Region werden, da sie keine Einzelverträge mit der DAK abgeschlossen haben, ab dem 1. Januar kommenden Jahres keine Patienten der DAK mehr fahren können, da sie diese Touren dann nicht mehr bezahlt bekommen. „Auf die Dumpingpreise sind wir nicht eingegangen“, so der Neustrelitzer. „Am besten setzten sich die DAK-Mitglieder mit ihrer Krankenkasse in Verbindung, um zu klären, wer die Beförderung dann übernimmt. Wir können die DAK-Mitglieder leider nur noch gegen Vorkasse transportieren.“