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Busfahrerin Madleen Starck zeigt einen digitalen Busfahrschein. Foto: Neubrandenburger Stadtwerke

Das HandyTicket der Neubrandenburger Verkehrsbetriebe (NVB) ist von vielen Fahrgästen positiv aufgenommen worden. Vor genau einem Jahr hatten die NVB die digitalen Tickets für die Stadtbusse eingeführt. Mitten in der Corona-Pandemie wurde damit das bargeldlose Bezahlen via Smartphone-App möglich.

Inzwischen nutzen mehr als 1.200 Fahrgäste das HandyTicket, vor allem für Einzelfahrscheine. Wie erhofft, haben die Verkehrsbetriebe damit ein digitales Zusatz-Angebot für ihre Passagiere etabliert. Die weitaus meisten Fahrgäste sind aber nach wie vor mit klassischen Busfahrkarten oder mit einem Schülerticket unterwegs.

Für das digitale Angebot arbeiten die NVB mit „HandyTicket Deutschland“ zusammen. Die überregionale Mobilitätsapp von HanseCom bündelt die Fahrpläne und Tarife unterschiedlicher Verkehrsregionen Deutschlands in einer Anwendung. Über die neue Stadt-App „dein nb“, die die Neubrandenburger Stadtwerke vor Kurzem ins Leben gerufen haben, können die HandyTickets ebenfalls gekauft werden. Im kommenden Jahr soll es dann auch mobile Tickets für das Linienschiff Rethra und die neu.sw Eislaufhalle geben.

Die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe GmbH (NVB) ist eine Tochtergesellschaft der Neubrandenburger Stadtwerke GmbH und sorgt für den Stadtbusverkehr in der Vier-Tore-Stadt. Mit einer Flotte von aktuell 30 Niederflurbussen bedienen die Busfahrerinnen und Busfahrer auf elf Linien mehr als 200 Haltestellen innerhalb des gut 200 Kilometer langen Liniennetzes und befördern mehr als vier Millionen Fahrgäste pro Jahr.