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Afghanistan zu besuchen, ist aktuell nicht ratsam. Aber interessant wäre es schon, das Land großer Kontraste, das aktuell so oft in den Schlagzeilen ist, persönlich kennenzulernen. Damit genau das möglich wird, laden die drei Stadtteilbüros des ASB auf dem Datzeberg, in der Oststadt und in der Südstadt in der kommenden Woche zur Veranstaltungsreihe „Wohnzimmerreisen“ ein.

Das Konzept ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: Reiseleiter aus unterschiedlichsten Herkunftsländern nehmen eine kleine Reisegruppe für zwei Stunden mit in ihre Heimat. Die Reisenden tauchen durch landestypische Leckereien, Musik, Fotos, Präsentationen und das Kennenlernen von Sprachen und Bräuchen in die Welt ihrer Gastgeber ein. Und, was am wichtigsten ist: in der kleinen Reisegruppe bricht schnell das Eis. Der persönliche Austausch zwischen Gästen und Gastgebern lässt das Leben in deren Heimat ganz persönlich lebendig werden.

„Da der Arbeiter-Samariter-Bund in Neubrandenburg ohnehin seit langem in der Beratung und Unterstützung von Migranten aktiv ist, lag es nahe, die interkulturelle Woche mit diesem Angebot zu bereichern“, berichtet Natalja Shchebetovska vom Stadtteilbüro Datzeberg, die selbst aus der Ukraine stammt. Durch viele berufliche und persönliche Kontakte fiel es ihr besonders leicht, die Fäden zu potentiellen Reiseleitern zu knüpfen. Auf dem Reiseprogramm stehen neben Afghanistan auch so unbekannte Länder wie Moldawien oder Tschetschenien. Die Neubrandenburger haben also die einmalige Möglichkeit, ohne Sicherheitsrisiken fremde Welten kennenzulernen, ganz nach dem Motto der Veranstalter: „die Welt ist bei uns zuhause – lerne sie kennen“. Die Reisebuchung ist im Internet möglich: www.stadtteilbuero-sued.de/wohnzimmerreisen oder per Telefon: 017664002034.