Schlagwörter
Digitalisierung, Internet, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Rechlin, Schwarz

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich in Peetsch ist am heutigen Dienstag der geförderte Glasfaserausbau im Projektgebiet MSE 23_13 gestartet worden. Dieses umfasst neben der Stadt Mirow die Gemeinden Kargow, Rechlin, Schloen-Dratow und Schwarz. Thomas Müller, 2. Stellvertretender Landrat des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, Mirows Bürgermeister Henry Tesch und Frank Schmetzke, Geschäftsführer der Landwerke M-V Breitband GmbH, sowie weitere Verantwortungsträger griffen gemeinsam zum Spaten und setzten damit den Grundstein für die gigabitfähige Überholspur im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.
Durch den geförderten Breitband-Ausbau werden bis Ende 2023 im Projektgebiet 4.211 unterversorgte Haushalte und 801 Unternehmen mit Glasfaser-Hausanschlüssen versorgt. Dafür sind 289 Kilometer Tiefbau und 480 Kilometer Leerrohrverbände sowie 895 Kilometer Glasfaser notwendig. Dabei setzt die Landwerke M-V Breitband GmbH, als regionales Unternehmen mit Sitz in Neustrelitz, bei der Verlegung auf echte Glasfaser-Hausanschlüsse. Das Verfahren heißt Fibre to the Home (FTTH). Nur mit dieser Vorgehensweise werden Highspeed-Übertragungsgeschwindigkeiten sichergestellt.
„Der Zugang zu stabilen und schnellen Anschlüssen ist nach wie vor die Grundvoraussetzung für die soziale und wirtschaftliche Dazugehörigkeit. Der Fokus unserer digitalen Offensive liegt auf dem Gemeinwohl aller“, so Frank Schmetzke. Die Landwerke M-V Breitband GmbH wurde vom Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in sieben Projektgebieten mit dem geförderten Breitbandausbau beauftragt. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Versorgung des Nordostens mit schnellem Glasfaserinternet durch regionale Kraft voranzubringen, ganz nach dem Motto „Aus der Region. Für die Region“.
Super, es geht offenbar wirklich los!
Angesichts der in dem Artikel genannten Planungen für die Fertigstellung dürfen wir, die wie viele andere dieses Unternehmen beauftragt haben, wohl wirklich davon ausgehen, dass wir zu dem in der Auftragsbestätigung genannten Termin eine Internetverbindung bekommen, mit der man dann zum Beispiel sogar tagsüber einen Streamingdienst nutzen kann.
Zwar wird meine ursprüngliche Hoffnung, noch vor meinem 70. Geburtstag wieder „schnelles Internet“ zu haben, nicht erfüllt, aber dass in Mecklenburg alles später passiert, wusste ich ja schon, bevor ich aus Berlin hierher gezogen bin.
Immerhin hat es, wenn es dann irgendwann so weit ist, nicht 50 oder gar 100 Jahre gedauert, sondern „nur“ 15. Ich wünsche der Firma Landwerke M-V einen reibungslosen Verlauf der Arbeiten!