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Als ich vor einer Woche an dieser Stelle geschreiben habe, dass sich der Weg von Erna Weiland in Berlin verliert, hatte ich die Rechnung ohne Dr. Rajko Lippert gemacht. Der Vorsitzende des Vereins Kulturgut Mecklenburg-Strelitz und Wesenberger Zahnarzt hat mit detektivischem Gespür die Sterbeurkunde der Frau aus Herzwolde und Fürstenberg ausgegraben, die als erste deutsche Abgeordnete in ein demokratisches Parlament, die Verfassungsgebende Versammlung von Mecklenburg-Strelitz, eingezogen ist. Das Land Berlin hat das standesamtliche Dokument der Internetplattform ancestry.de zur Verfügung gestellt.

Erna Weiland, zwei Mal geschieden, starb als Erna Heins im Alter von nur 65 Jahren in Berlin. Sie wohnte zuletzt als Rentnerin in der Bergstraße im Stadtbezirk Mitte. „Man muss nur etwas suchen, dann wird man auch fündig“, stapelte mein Blogfreund Rajko Lippert tief. Nun hoffen wir natürlich gemeinsam mit Holger Wilfarth aus Neustrelitz, der die Suche initiiert hat, auf weitere Informationen, die den Lebensweg von Erna Weiland als Persönlichkeit der Demokratiegeschichte nach 1930 beleuchten.