Schlagwörter

, , ,

Die Wesenberger Feuerwehr hat auf der Woblitz getestet und warnt vor dem Betreten der Eisflächen. „Beim Einbrechen ins Eis besteht Lebensgefahr durch Unterkühlung, Erfrieren oder Ertrinken, denn die Eisdicke der Seen und Teiche ist längst noch nicht tragfähig! Wer jetzt leichtsinnig das Eis betritt, gefährdet außerdem nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch das Leben anderer, die dann vielleicht versuchen zu helfen“, heißt es in einer Mitteilung.

Die Eisdecke der Wobitz betrage aktuell lediglich 1 bis 1,5 Zentimeter. Das sei längst nicht genug und der Schein trüge. Bei dieser Eisdicke seien besonders Kinder gefährdet, da das Eis anfangs zu halten scheint, dann aber ganz schnell zur lebensbedrohlichen oder gar tödlichen Falle werden kann. Laut Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sollte die Eisdicke bei stillen Gewässern mindestens 15 cm und bei fließenden Gewässern mindestens 20 cm betragen, um es sicher betreten zu können.

Momentan, wo die Kinder nicht in die Schulen gehen, seien die Eltern in Sachen Aufklärung besonders gefragt. Grundsätzlich gelte: Wenn bemerkt wird, dass jemand ins Eis eingebrochen ist, sofort die 112 wählen und die Rettungskräfte alarmieren.