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Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz für die Region wurde heute um 17 Uhr mit 173,2 angegeben. Das ist nach Vorpommern-Greifswald (197,8) der zweithöchste Wert im Land. Erneut muss der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte viele neue Infektionen melden. Im Krankenhaus Neustrelitz sind Patienten und medizinisches Personal betroffen. Auch in einer Anlage für Betreutes Wohnen in Neustrelitz haben sich nachweislich 13 Bewohner und zwei Mitarbeiter des Hauses angesteckt. In Neubrandenburg ist ebenfalls ein weiteres Senioren- und Pflegeheim betroffen. 21 Bewohner und vier Mitarbeiter sind positiv getestet worden.

Wiederholt wird das Gesundheitsamt gefragt, welche Erklärung es dafür gibt, dass trotz strenger Regeln die Infektionen nicht abnehmen. In der Tat ist es so, dass sich der Virus vor allem aus dem privaten Bereich kommend, weiterverbreitet, sagt die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Cornelia Ruhnau. „Die Einträge, die jetzt zum Ausbruch kommen, gehen weiterhin auf die vielfältigen Kontakte im familiären Umfeld während der Weihnachtsfeiertage und Silvester zurück. Hinzu kommt eine gewisse Erschöpfung der Menschen, sich Tag für Tag an die Einschränkungen und den Mund-Nasen-Schutz halten zu müssen. Dennoch zeigen diese aktuellen Fälle wie notwendig es ist, im Schutz für sich und andere nicht nachzulassen“, so Dr. Ruhnau.

Morgen bekommt der Landkreis die nächste Impfstoff-Lieferung. Weitere mehr als 650 Menschen können damit geimpft werden. Nach wie vor sind die mobilen Impfteams im Einsatz in Senioren- und Pflegeheimen. Das betrifft Einrichtungen, in denen bislang nicht geimpft werden konnte und Nachmeldungen von einigen Einrichtungen. In der kommenden Woche wird der Landkreis dann mit den ersten Zweitimpfungen starten. Parallel dazu laufen die Impfungen in den beiden Impfzentren Trollenhagen und Waren.