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Am 4. Advent kann man es richtig krachen lassen, sich regelrecht die Kante geben. Der Sonntagsspaziergang hatte unsereins zunächst eher so in Endzeitstimmung gebracht. Auf der großen Runde vom Neustrelitzer Markt rund um den Glambecler See und über die Schlachthofstraße sowie die Twachtmannstraße, Mühlenstraße bis zum Carolinum sind uns mal eben etwa ein Dutzend Freigänger begegnet.

Corona hin und her, zum Glück gibt es noch den heimischen Vorratsschrank. Und da schlummert ein Gläschen mit dem ebenso verheißungsvollen wie nichtssagenden Namen „Piccantissima“. Ein Rest aus dem hier schon wiederholt gewürdigten Italien-Paket von der toskanischen Tattoria la Vialla, der es aber nicht in die mitgelieferte Fibel geschafft hat. Warum auch immer, oder gerade wegen der Überraschung. Denn die ist heftig-feurig.

Ich habe den Inhalt meines hier schon prominenten Pasta-Resteglases bemüht, diesmal die seltene Mischung von Spaghetti und Farfalle. Al dente gekocht in Salzwasser, abgegossen bis auf einen winzigen Rest Flüssigkeit und mit halbierten schwarzen Oliven, gebratenen Schinkenwürfeln sowie der Sauce gut durchmischt, die nicht von ungefähr den Beinamen „Die sehr Scharfe“ verliehen bekommen hat. Das Gericht schnell auf den Tisch bringen und mit Parmesan überstreuen. Der Knaller schlechthin, und beim nächsten Mal mache ich mir die „Piccantissima“ selbst. Wie es geht, ist unter dem folgenden Link zu finden.

https://www.lavialla.it/de/rezepte/rezept/vorspeise/piccantissima.html