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Die Tendenz in Sachen Corona, die sich den zurückliegenden zwei Wochen angedeutet hatte, zeigte sich auch am Wochenende im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. So mehren sich Fälle von Infektionen in Schulen, Kindereinrichtungen und Pflegeheimen. Der Virus dringt immer mehr in die Bevölkerung ein, weshalb der Schutz und die Vermeidung von Kontakten immer wichtiger werden.

Am heutigen Montagnachmittag informierte Landrat Heiko Kärger in einer Telefonkonferenz die Mitglieder des Kreisausschusses über die Lage. Amtsarzt Dr. Franz-Josef Stein erklärte, dass das Gesundheitsamt bei allen Fällen in den besagten Einrichtungen immer die konkrete Infektionslage betrachtet. Deshalb kommt es zu unterschiedlichen Entscheidungen, was die Schließung von Bereichen oder ganzen Einrichtungen betrifft. Diese Herangehensweise habe sich bewährt. Die Krankenhäuser im Landkreis seien gut vorbereitet und mit der Bettenkapazität auf die Behandlung von Corona-Patienten eingestellt

Die Corona-Hotline des Landkreises wurde wieder verstärkt besetzt und arbeitet bei Bedarf auch am Wochenende. Die Teams zur Nachverfolgung von Kontakten sind erneut aufgestockt worden. Wenn die Infektionszahlen in den kommenden Wochen weiter steigen, kann für die Nachverfolgung von sechs auf 15 Teams erweitert werden, kündigte der Landrat an.