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Sibylle Lewitscharoff. Foto: Wikipedia

Die Bewerbung des Diemitzer Fördervereins und der Stadt Mirow um Förderung im Rahmen des Literaturprojekts „Und seitab liegt die Stadt“ (Strelitzius berichtete) war erfolgreich. Die Bundesregierung und das Literarische Colloquium Berlin (LCB) fördern das Projekt des Vereins zum Thema „Herkunft“ mit 10.000 Euro.

Heiko M. Hartmann.
Foto: Carl Hanser Verlag

Die eigentliche Sensation aber ist nach Einschätzung des Dorfvereins, dass neben dem Berliner Schriftsteller Heiko M. Hartmann, der schon lange mit Diemitz verbunden ist, eine der prominentesten und originellsten Schriftstellerinnen Deutschlands, Sibylle Lewitscharoff, am Projekt beteiligt sein wird. Lewitscharoff ist Trägerin aller wesentlichen Literaturpreise in Deutschland. Bekannt wurde sie 1998 als Preisträgerin im Ingeborg-Bachmann Wettbewerb in Klagenfurt, 2013 erhielt sie die höchste literarische Auszeichnung für deutsche Literatur, den Büchnerpreis. 2019 erschien bei Suhrkamp ihr jüngstes Buch „Von Oben“.

Im Rahmen des Projekt werden Sibylle Lewitscharoff und Heiko M. Hartmann sich mit Herkunftsgeschichten von Menschen aus Mirow der letzten 100 Jahre beschäftigen und sie in ihrer je eigenen Form verarbeiten. Geplant sind (soweit Corona es zulässt) eine Auftaktveranstaltung, Interviews mit Mirowern, sowie eine Präsentation der Ergebnisse in Form einer festlichen Lesung.

Unterstützt wurde die Bewerbung außer von der Stadt Mirow auch vom Schulverein Carolinum e.V., von der Stiftung Mecklenburg und Schmitt’s Buchladen. Details zum Projekt folgen.