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Dirk Heß freut sich mit seinem Team auf die kommende Saison.

Die vielen Fans des PSV Neustrelitz können es kaum erwarten, ihre Drittligavolleyballer wieder in der Strelitzhalle am hohen Netz zu sehen. Ein bisschen Geduld ist noch angesagt, erst am 28. September geht es für die Meistermannschaft von Dirk Heß wieder um Punkte. Heimspielgegner ist gleich ein ganz harter Brocken: Ab 18.30 Uhr gastiert der SC Potsdam im Volleyballtempel am Glambecker See.

Einen kleinen Vorgeschmack können sich die PSV-Anhänger aber bereits an diesem Freitag holen. Da wird ebenfalls in der Strelitzhalle um 19 Uhr aus der 2. Bundesliga der SV Warnemünde zu einem Testspiel erwartet. „Eine erste Standortbestimmung für uns nach eben zwei Wochen Training in Neustrelitz und Oranienburg“, so Dirk Heß im traditionellen Saisonauftak-Gespräch mit Strelitzius. Der Wesenberger dämpfte aber übertriebene Erwartungen. „Die Warnemünder sind nicht nur ein starker Gegner, sondern in der Vorbereitung auf die Punktspiele auch wesentlich weiter. Bei denen geht es in der Woche darauf schon los.“

Am 22. September treten unsere Volleyballer beim Verbandspokal in Pampow an und wollen sich für den Regionalpokal qualifizieren. Gegner in Pampow sind Warnemünde I und II sowie die Gastgeber, die ersten beiden Teams kommen weiter und treffen auf Gegner aus Hamburg und Schleswig-Holstein.

13 Spieler – Kader komplett

Der PSV geht mit einer sehr komfortablen Personalsituation in die neue Meisterschaftsrunde gegen neun weitere Mannschaften. Zu den acht Ligameistern Sebastian Krause, Ricardo Galandi, Paul Sprung, Oliver Heß, Carsten Hellwig, Cordian Daniluk, Tom Orzelski und Daniel Zastrau gesellen sich im noch einmal stark verjüngten Kader fünf Neulinge.

Mit Ole Schröter (22) steht nun ein weiterer Zuspieler in den Reihen des PSV. Er wechselt vom Drittligisten VfK Südwest Berlin nach Neustrelitz. Marc Grimmeisen (18) kommt vom Landesleistungszentrum beim SC Schwerin. Jesko Genzmer (noch 17) hat in Gransee Regionalliga gespielt und will sich unbedingt weiterentwickeln. Sein Bruder Jacob Genzmer (23) war Libero beim SC Potsdam und ist nach Einschätzung von Dirk Heß der beste Libero der Liga überhaupt. Er verfügt bereits über Zweitligaerfahrung mit der TSGL Schöneiche, die inzwischen wieder in der 3. Liga antritt. Schließlich ist noch Routinier Andreas Fano (33) mit von der Partie. Er hat in der 3. Liga für Spandau gespielt, dann ein Jahr ausgesetzt und will es nun noch mal wissen. „Andreas hat in der vergangenen Saison schon mit uns trainiert, wir freuen uns auf ihn“, so der Coach.

Wieder aufs Treppchen steigen

Was hat sich der Drittligameister aus Neustrelitz für die neue Spielzeit vorgenommen? „Auf jeden Fall wollen wir wieder aufs Treppchen kommen“, sagte mir Dirk Heß. „Das wird schwer genug, die Konkurrenz ist gewaltig. Mit den Jungs aus Schöneiche und aus Potsdam gibt es darüber hinaus klare Titelanwärter.“

Der PSV sei sehr froh, dass nicht nur alle Sponsoren bei der Stange geblieben sind, sondern sogar neue Förderer dazugekommen sind. Die Sponsoren seien ausnahmslos sehr zufrieden gewesen mit dem, was seine Truppe in der zurückliegenden Spielzeit abgeliefert habe. Die Entscheidung, nicht in die 2. Liga aufzusteigen, sei allseits respektiert worden.

Was für ein Jubel nach dem Gewinn der Meisterschaft!