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In Mirow ist am Montag der Auftakt zum „strukturierten Dialog“ in Sachen Umgehungsstraße (Strelitzius berichtete) vollzogen worden. Der Einladung von Bürgermeister Henry Tesch (CDU) waren hochrangige Vertreter des Verkehrsministeriums, des Straßenbauamtes Neustrelitz und der Bürgerinitiative gefolgt. Die Treffen sollen ab sofort zwei Mal jährlich wechselnd in Mirow und in Schwerin stattfinden, die nächste Zusammenkunft ist für November geplant. Ungeachtet dessen, wird die Bürgerinitiative weiter auf die Straße gehen. Für den Juni ist wieder eine Demonstration vor der Schulkurve auf der B 198 geplant.

Bürgermeister und Bürgeraktivisten erfuhren am Montag, dass es gegen den Südabschnitt der künftigen Ortsumgehung insgesamt 45 Einwände gibt. Die Verantwortlichen gehen davon aus, diese bis zum Jahresende abgearbeitet zu haben, wie mir Henry Tesch sagte. Die Planungen für den Westabschnitt seien so weit vorangekommen, dass sie wahrscheinlich noch in diesem Jahr ausgelegt werden können.

Eines allerdings muss die Bürgerinitiative erst einmal verdauen. Sie hatte gefordert, mit dem Bau des Südabschnittes zu beginnen, auch wenn die Vorbereitungen für den Westabschnitt noch nicht abgeschlossen sind. Das ist laut Bundesverkehrswegeplan aber nicht möglich, beide Abschnitte müssen zeitgleich angegangen werden, hieß es am Montag. Unter dem Strich werde dadurch aber sogar Zeit gespart. „Wir sind jetzt erst einmal froh, dass es den Dialog gibt und beide Seiten voneinander wissen“, fasste der Bürgermeister zusammen.