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Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe (CDU) hat am Freitag in Mirow den bislang nicht bedachten Kommunen in der Mecklenburgischen Kleinseenplatte den Titel „Staatlich anerkannter Erholungsort“ verliehen. Damit trägt die Region jetzt geschlossen das Prädikat (Strelitzius berichtete).
„Die Region um Mirow, Wesenberg, Priepert und Wustrow gilt schon seit Längerem als Geheimtipp für Menschen, die Erholung
und Entspannung suchen. Besonders wichtig finde ich, dass die touristischen Anbieter in der Mecklenburgischen
Kleinseenplatte im Schulterschluss ihre Region gemeinsam vermarkten. So können die Kräfte gebündelt und eine höhere Wahrnehmung erreicht werden“, sagte der Minister.
Leider geht es nicht darum, mit einem Titel „bedacht“ zu werden. Für eine Prädikatisierung gibt es gesetzliche Anforderungen, diese sollte der Minister kennen…und diese werden sehr weit, u.U. zu weit ausgelegt. Da eine Zusammenarbeit mit den Unternehmen in den letzten 18 Monaten von Amt aus nicht gewünscht war, bleibt vielleicht nur die juristische Klärung. Bei dieser ministeriellen Aktion geht’s nicht um Tourismus-Förderung, sondern um schnöde Sanierung der kommunalen Haushalte, die Senkung des Defizits der Tourismus GmbH ….und das auf dem Rücken des Gastes und der Unternehmen. Schade um den guten Ansatz, es bleibt eine peinliche Selbstbeweihräucherung.