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Neubrandenburgs Konzertkirche. Foto: Stadtverwaltung

Frühlingssingen der Chöre jetzt in der Konzertkirche

Das traditionelle Frühlingssingen der Neubrandenburger Chöre ist nach einjähriger Pause zurück. Der Philharmonische Chor Neubrandenburg e. V. und die Stadt Neubrandenburg freuen sich besonders, dass die Konzertkirche der neue Veranstaltungsort ist. Am 26. Mai um 15 Uhr wird mit Orgelklängen die Veranstaltung eröffnet. In bewährter Weise versprechen städtische Chöre von jung bis alt ein frisches, leichtes Programm. Der Tanzkreis e. V. Neubrandenburg und die Tanzsportabteilung des Sportclub Neubrandenburg e. V. bereichern das Repertoire.

Glockenturm-Architektin berichtet

Von 1976 bis 1908 entstand in Zusammenarbeit von Ulrich Müther, Erhard Russow und Dietrich Otto der Neubau der katholischen Kirche in Neubrandenburg. Der Bau eines Glockenturms war nicht vorgesehen. Wie es dann doch dazu kam, darüber berichtet am 16. Mai um 19 Uhr im Pfarrsaal von St. Josef-St. Lukas (Heidmühlenstraße 9, kein barrierefreier Zugang möglich) die Architektin des Campanile Dr. Jutta Eckelt.

Der Turm entstand zusammen mit dem Bau des dortigen Alten- und Pflegeheims, für das der nahegelegene Fluss, die Linde, umgelegt werden musste. Zum Einsatz kamen beim Bau WBS 70 Plattenbauelemente, was wiederum zeigt, dass diese Elemente vielseitig für die verschiedensten Gebäude in der DDR verwendet wurden. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg“ statt, das am Regionalmuseum Neubrandenburg beheimatet ist und gefördert wird durch den Fonds Stadtgefährten der Kulturstiftung des Bundes.