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Das Aktionsbündnis „B 96-Ausbau – So nicht!“ will am 14. Mai mit 600 Quadratmetern schwarzer Folie die aus seiner Sicht verheerende Dimension insbesondere der geplanten 60-prozentigen Neubaustrecke der B 96 zwischen Neubrandenburg und Neustrelitz sichtbar machen. „Dazu wollen wir auf 50 Metern Länge die zwölf Meter zusätzliche Fahrbahnbreite in der Landschaft realitätsnah darstellen. Dieser Hingucker soll zum Nachdenken anregen, ob wir unsere Region wirklich so krass verändern wollen“, sagt Klaus Reimers, der als Gemeindevertreter die Gemeinde Blumenholz im Aktionsbündnis vertritt. „Wir als Anliegergemeinden bleiben dabei: Der Ausbau bringt uns nur Nachteile und wendet sich gegen die Interessen der Menschen in der Region!“

Für GRÜNEN-Kreissprecherin Jutta Wegner geht es darüber hinaus um das krasse Missverhältnis aus dem geringen Nutzen der Straße, die mehr als 100 Millionen Euro kosten wird, den vielfältigen Belastungen für die Menschen an der Strecke und vieles mehr: „Dieses Mega-Straßenprojekt hat mit moderner Verkehrspolitik im Zeichen der Klimakrise nichts zu tun. Auch den Flächenverbrauch und den Verlust biologischer Vielfalt werden wir nicht stoppen, wenn wir weiter Naturschutzgebiete dem Lkw-Verkehr opfern.“ Alle Interessierten sind am 14. Mai um 18 Uhr an den Ortseingang von Krickow eingeladen.