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Laterne, Laterne: Neustrelitz erlebt heute die 1. Lampionade
03 Samstag Nov. 2018
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03 Samstag Nov. 2018
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02 Freitag Nov. 2018
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Torjäger Djibril N’Diaye (am Ball) hatte die TSG Neustrelitz in Führung gebracht. Vorn Francesco Petrovic, hinten rechts Mannschaftskapitän Filip Luksik.
Die Oberligisten der TSG Neustrelitz bleiben auch im zehnten Spiel in Folge ungeschlagen. Am Freitagabend trennte sich die Elf im heimischen Parkstadion vom Greifswalder FC leistungsgerecht mit 1:1 (1:0). Die erste Halbzeit hatte klar den Gastgebern gehört, die im Gegensatz zum Spiel in Torgelow diesmal bewiesen haben, dass sie Fußball spielen können. Die Greifswalder nutzten aber das geringste Nachlassen der TSG, um sich mit schnellen Gegenstößen eigene Torchancen zu erarbeiten. Zwischen der 28. und der 40. Minute brannte es mehrfach lichterloh vor dem Kasten des wieder glänzend aufgelegten TSG-Keepers Felix Junghan. Zum Glück trafen die Gäste selbst das leere Tor nicht.
Nachdem der durchgelaufene und super bediente Bartosz Flis bereits in der 6. Minute aus Nahdistanz dem Greifswalder Keeper direkt in die Arme gespielt hatte, machte es Djibril N’Diaye in der 42. Minute besser. „Dieter“ staubte einen Ball des Gästeschlussmannes per Kopf ab, den der nach Flanke von der linken Seite nur noch mit den Fingerspitzen erreicht hatte.
Gleich nach dem Seitenwechsel hätte Dmytro Pylypchuk völlig freistehend für die Vorentscheidung sorgen müssen. Leider ballerte er das Leder erheblich über das Gehäuse. Es folgte die Wende in diesem Match. In der 50. Minute führt ein schneller Gegenangriff der Gäste zum Ausgleich, die im Stil einer Klassemannschaft die komplette TSG-Abwehr nach allen Regeln der Kunst ausspielten.
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02 Freitag Nov. 2018
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Wie erst jetzt bekannt wurde, ist es am 27. Oktober in Neustrelitz zu einem versuchten Trickdiebstahl gekommen. Eine 92-jährige Dame war vor ihrem Wohnblock in Kiefernheide von einer fremden Frau angesprochen worden, die ihr anbot, die Einkaufstaschen in die Wohnung zu bringen. Die Rentnerin nahm die angebotene Hilfe gern an. In der Annahme, dass die Unbekannte die Taschen vor der Wohnungseingangstür abstellt und geht, schloss die 92-Jährige auf. In diesem Moment drängelte sich die Unbekannte dreist an der Mieterin vorbei und fragte, ob sie die Toilette benutzen dürfte. Die 92-Jährige gestatte ihr dies.
Als die Frau wieder aus dem Bad kam, betrat eine weitere Frau die Wohnung durch die offen gelassene Tür. Diese Frau hatte zwei 50 Euro-Scheine in der Hand und fragte, ob die 92-Jährige diese wechseln könnte. Als die alte Dame sagte, dass Ihr Ehemann und sie kein Geld hätten, verschwand die zweite Frau wieder aus der Wohnung.
In diesem Moment holte die erste Frau diverse Textilien aus ihrer Tasche und bot diese zum Kauf an. Die 92-Jährige wurde ablehnend und blockierte den weiteren Weg in ihre Wohnung. Als der Ehemann der Seniorin in den Flur kam, verließ auch diese Frau endlich die Wohnung.
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02 Freitag Nov. 2018
Posted in Sport
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Bei PSV-Trainer Dirk Heß kann man sich immer einen guten Spruch abholen. „Der Geist ist willig, mal sehen, was das Fleisch macht“, hat er mir vor dem morgigen Heimspiel unserer Drittligavolleyballer gegen die Pinneberger gesagt. Ziel seien natürlich drei Punkte des Dritten gegen den anreisenden Sechsten der Tabelle.
Die Zähler werden die Gäste aber nicht ohne weiteres hergeben. gegen die die Heß-Truppe in der Vergangenheit schon sehr unterschiedlich ausgesehen hat. In dieser Saison sind die Pinneberger immerhin die einzige Mannschaft, die schon den SC Potsdam geschlagen hat, Empfehlung genug und Warnung an die Gastgeber in der Strelitzhalle. „Wir wissen, was auf uns zukommt, und müssen wie schon in Berlin gegen den VCO 2 (Strelitzius berichtete) alles zeigen, was wir drauf haben“, betonte der Coach.
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02 Freitag Nov. 2018
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Axel Brätz (66, Berlin) und sein Bruder Herwig (64, Rostock) haben einen besonderen Blick auf mittelalterliche Stadtgrundrisse und werden seit Jahren immer wieder fündig. Um die 300 Stadtpläne haben sie bereits betrachtet und darin Bilder und astronomische Strukturen entdeckt, die bislang verborgen geblieben sind, sogenannte Urbanoglyphen. Zwar verwehrt die Mittelalterwissenschaft den Autoren und Referenten die Anerkennung, attackiert sie sogar heftig, aber spannend ist es schon, was sie mitzuteilen haben, darunter zu Strelitz. „Die überraschenden Ergebnisse unserer Betrachtungsweise von Straßen, Kirchen, öffentlichen Plätzen sind nicht einfach als ‚Kaffeesatzleserei‘ abzutun“, betont Axel Brätz an die Adresse der Kritiker.
Die umstrittenen Brüder haben einen Stadtplan von Schloss und Stadt Strelitz aus dem Jahr 1786 herangezogen und besonders das Wesenberger Tor im Westen, das Brandenburger Tor im Norden, das Schloss (ehemalige Wasserburg) im Süden, die Straße nach Fürstenberg im Osten und die Kirche im Zentrum der Stadt herausgestellt.
Nach Drehung des Plans um 180 Grad ist plötzlich eine geflügelte Figur zu erkennen, ein Engel. Das Schloss bildet den Kopf, unteres Körperende ist das Wesenberger Tor, der Flügel wird vom Brandenburger Tor und der Fürstenberger Straße begrenzt. Die Straßen zeichnen den Körper nach, „und an der anatomisch richtigen Stelle für einen Menschen schlägt das christliche Herz, die Kirche“, so Axel Brätz. Er denkt gleich noch an den Bogenschützen Amor, denn auch in Strelitz stecke ja übersetzt das Wort Schütze.
„Es ist vielleicht eine Bereicherung der Stadtgeschichte und in diesem Fall auch etwas Besonderes“, so mein Leser. Ein solches Bild hätten sein Bruder und er nirgendwo anders entdeckt. Auf jeden Fall bereichert die Geschichte meinen Blog. Mit aller gebotenen Skepsis, vielen Dank dafür.
02 Freitag Nov. 2018
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Freizeit, Konzert, Kultur, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz
Liebe und Leidenschaft waren gewiss entscheidende Triebkräfte, die den Neustrelitzer Komponisten Torsten Harder zwölf Jahre lang an seiner fulminanten Sinfonie „Jesu meine Freude“ feilen ließen (Strelitzius berichtete). Nach der erfolgreichen Uraufführung in Neubrandenburg wird die Sinfonie noch einmal am 16. November um 19.30 Uhr in einem Gesprächskonzert im Landestheater Neustrelitz aufgeführt und vom Komponisten selbst kommentiert.
Dabei wird es Einblicke in die Werkstatt des Komponisten, in seine Arbeits- und Gestaltungsweise sowie seine künstlerischen Ambitionen und Botschaften geben. Harder freut sich auf Fragen und den gedanklichen Austausch mit dem Publikum. Sergey Simakov wird das Konzert der Neubrandenburger Philharmonie im Landestheater Neustrelitz leiten.
02 Freitag Nov. 2018
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Die Schloss-Apotheke Mirow nimmt noch bis zum 4. November an einem Wettbewerb teil und bewirbt sich um das schönste Schaufenster des Landes. Der Gewinner des Wettbewerbs erhält einen Preis in Höhe von 1500 Euro. Die Apotheke will, so sie den Wettbewerb gewinnt, das Preisgeld für das Familienzentrum Mirow spenden.
Dazu braucht sie aber noch möglichst viele Klicks unter der unten angehängten Adresse. So geht es: Die Apotheke Nummer 16 auswählen, auf das Herzsymbol in der unteren linken Ecke klicken und anschließend noch zwei weitere Nominierungen vornehmen.
01 Donnerstag Nov. 2018
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01 Donnerstag Nov. 2018
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Tomasz Grzegorczyk (Zweiter von links) hofft, dass seine Jungs seinen Plan gegen die Greifswalder umsetzen können.
Man muss nur Tore schießen, dann gewinnt man auch sein Spiel. Diese Erkenntnis ist fast zu simpel, um sie aufzuschreiben. Aber genau da klemmt die Säge bei den Oberligisten der TSG Neustrelitz. Sie zeigt gefällige Spiele, belohnt sich aber nicht mit den dazugehörigen Treffern. „Dabei bildet der Angriff in den unterschiedlichsten Varianten bei uns in jedem Training einen Schwerpunkt“, versichert mir Coach Tomasz Grzegorczyk bei der Vorbesprechung zum morgigen Spiel gegen den Greifswalder FC. Um 19 Uhr ist Anstoß im Neustrelitzer Parkstadion, der Tabellenvierte empfängt mit drei Punkten Rückstand den Tabellendritten von der Küste.
Tomasz Grzegorczyk glaubt, dass die Angriffsschwäche seiner Mannschaft nicht auf mangelndes Können zurückzuführen ist, sondern eine Kopffrage ist. So seien die Torgelower am vergangenen Spieltag sehr aggressiv in die Partie gegen die Neustrelitzer gegangen, prompt habe sich die TSG nicht mehr auf ihr Spiel besonnen. Das soll morgen anders aussehen, mindestens ein Punkt soll den starken Greifswaldern abgeknöpft werden. „Ich habe da so meinen Plan und hoffe, dass ihn die Spieler auch umsetzen“, so der Coach.
„Wir müssen in der Defensive enorm aufpassen, denn die Greifswalder greifen sehr gut an, und dann im schnellen Umkehrspiel über Konter unsere Chancen suchen.“ Das werde er seinen Jungs heute Abend beim Abschlusstraining auch noch einmal einschärfen, so der Trainer. Personalsorgen vor dem morgigen MV-Derby gebe es bei der TSG nicht. Man sieht sich im Stadion.
01 Donnerstag Nov. 2018
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Eine große Freude hat mir dieser Tage mein Arbeitskollege Tino Griebsch aus Warbende gemacht. Er hat mir namens der Mecklenburg-Strelitzer Bierfreunde vier Flaschen selbstgebrauten Gerstensaftes zur Feierabendverkostung auf den Schreibtisch gestellt, und dann auch noch vier verschiedene. Tino frönt seit Jahren mit ein paar Mitstreitern dem Hobby des Bierbrauens und hat mir mit vielen Erzählungen und natürlich jetzt dem flüssigen Höhepunkt eine weitere Idee eingeimpft, wie ich mein so langsam nahendes Rentnerdasein sinnvoll bereichern könnte.
Tino Griebsch, in seiner Freizeit auch noch Mitglied einer Mittelaltertruppe und da nur unter Otto bekannt, verrät schon per Etikett auf seinen Flaschen den Spaß am Brauhobby. So stammt das Brauwasser für seine Kreationen unter anderem aus der „Messingquelle“, also dem Wasserhahn, und weil einem Gebräu Bitterorangenschalen hinzugesellt wurden, heißt das Ergebnis prompt „Orang Otto“. Kein Witz ist übrigens, dass Otto, also Tino, für sein untergäriges „Schneebier Pilsotto“ frischgefallenes Weiß vom Dach seines Carports eingesetzt hat.
Die experimentierfreudigen Strelitzer Bierfreunde scheuen auch nicht den Vergleich. So haben sie unlängst bei einem Wettbewerb der bekannten Störtebeker Braumanufaktur in Stralsund teilgenommen und sich dort gut behauptet, auch wenn es für einen Platz auf dem Treppchen nicht gereicht hat. Das kann ja noch werden. Was für ein schönes Hobby! Ich habe mir zum Feiertag ein „Orang Otto“ genehmigt, es für gut trinkbar befunden, und freue mich jetzt auf die anderen drei Kostproben. Am kommenden Wochenende wird das obergärige „Simcotto“ seinen Kronkorken los. Und was den Ruhestand angeht, schauen wir mal. Unlängst wollte ich im Alter noch Wachteln halten…