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Der Christopher Street Day 2018 in Neustrelitz war ein voller Erfolg. Foto: Hjördis-Thyra Lingnau

Nach dem Christopher Street Day in Neustrelitz Anfang Juni (Strelitzius berichtete) zeigte sich Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt sichtlich begeistert und zugleich entschlossen, einen jährlichen Wechsel des Veranstaltungsorts zwischen Neustrelitz und Neubrandenburg anzustreben. „Schließlich verbindet beide Städte sowieso eine enge Partnerschaft“, so Witt seinerzeit.

Doch ist es das, was queere Neubrandenburger wollen und können? Tatsächlich hat sich in diesem Jahr bereits einiges für lesbische, schwule, bi, trans*, inter* und queere Menschen (LGBTIQ) in Neubrandenburg bewegt. Die INITIATIVE ROSA-LILA und das Centrum für sexuelle Gesundheit haben ihre Aktivitäten fortgeführt. Im Rahmen des durch das Bundesprogramm „Demokratie Leben“ geförderten Projekts „queerNB 2018“ wurden das Monatsheft queerNB und ein monatlicher queerer Stammtisch etabliert. Zudem präsentierten sich viele Engagierte gemeinsam unter dem Dach des Regenbogenstands auf Stadt- und Straßenfesten und setzten damit ein Zeichen für die gesellschaftliche Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt (Strelitzius berichtete). Mit Partys und Lesungen gab es auch kulturelle Angebote.

Um herauszufinden, wie es 2019 und danach weitergehen kann, lädt queerNB alle Interessierten zu einer Zukunftswerkstatt ein. Dabei sollen Ideen gesammelt und Projekte für 2019 angeschoben werden. Die Veranstaltung findet am 16. November von 17 bis 19 Uhr im Rathaus, Raum 082, statt.

Es wird um eine Anmeldung per E-Mail an queernb@t-online.de gebeten. Weiteres unter: https://queernb.wordpress.com/zukunftswerkstatt/