Schlagwörter

, , ,

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Der erste Christopher Street Day in Neustrelitz hat die Erwartungen der Veranstalter erheblich übertroffen. Das hat mir seitens der Organisatoren Christian Arnold am Morgen danach beim Aufräumen auf dem Schlossberg gesagt. Die Teilnehmer waren am Sonnabendnachmittag in bunter Parade vom Bahnhof durch die Stadt zum Marktplatz gezogen, begleitet vom Fanfarenzug Neustrelitz, wo sie auf der Rathaustreppe von Bürgermeister Andreas Grund, Schirmherr des Christopher Street Day (CSD) in Neustrelitz, und seinem Neubrandenburger Amtsbruder Silvio Witt empfangen wurden. „Ich gehe davon aus, dass zu diesem Zeitpunkt rund 600 Leute auf dem Markt zusammengekommen waren“, so Christian Arnold.

Organisator Christian Arnold. Fotos: Hjördis-Thyra Lingnau

Bis Mitternacht war dann Party auf dem Schlossberg angesagt, bevor es im kleinen Kreis zum Abkühlen noch an den Glambecker See ging. „Viele Heteros haben am Abend erneut die Chance genutzt, mit uns ins Gespräch zu kommen, ein Anliegen, was wir auch in der ganzen Diversity Week davor verfolgt haben. Sie war vom Fußballspiel bis zum Gottesdienst thematisch bewusst breit aufgestellt“, so der Schauspieler. Als besonders wichtig stellte er heraus, dass mit der Woche auch rund 200 Schüler erreicht wurden.

„Es war alles so, wie wir uns das gedacht und gewünscht haben, und es gibt bislang nur positive Reaktionen. Wir wollten Menschen mit einem anderen Lebensmodell Rückhalt geben, Gesicht zeigen und für Akzeptanz werben. Ein sehr gelungenes Debüt“, resümiert Christian Arnold. Heißt das, es wird im kommenden Jahr wieder einen CSD in Neustrelitz geben? „Ich weiß nicht, wo ich im kommenden Jahr sein werde“, sagte mir mein Blogpartner auch im Namen seiner Mitstreiter vom Kunsthaus Neustrelitz. Er habe deutschlandweit Bewerbungen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit zu laufen. Sollte der kleinste Christopher Street Day Deutschlands eine Neuauflage in der Residenzstadt erleben, dann müsse die Organisation aber auf noch breitere Schultern verteilt werden.