Schlagwörter

, , , ,

Scholl-LatourIch habe mich dieser Tage mit Maria-Sophie Schmidt unterhalten. Die junge Frau hatte im April 2013 den Neustrelitzer Jugendbeirat aus der Taufe gehoben und ihm auch bis 2015 vorgestanden. Inzwischen sind andere in dem Gremium nachgerückt, aber Studentin Maria-Sophie ist unverändert ehrenamtlich tätig und hat mich auf eine Veranstaltung am Montag in der Buchhandlung Wilke aufmerksam gemacht, die sie namens des Lions Clubs organisiert hat. Ramon Schack liest aus seinen „Begegnungen mit Peter Scholl-Latour“.

Inzwischen hat sich auch Schack selbst bei mir gemeldet. Der Politologe, Journalist und Publizist schreibt unter anderem für die Neue Zürcher Zeitung, die Wiener Zeitung, Deutschlandradio-Kultur, die Welt, das Handelsblatt und Zeit Online. Sein neues Buch ist im Dezember 2015 mit einem Vorwort von Gregor Gysi erschienen, eineinhalb Jahre, nachdem die Reporterlegende Peter Scholl-Latour im Alter von 90 Jahren verstorben war. Schack hatte seinerzeit in einem Nachruf geschrieben, „Peter Scholl-Latour konnte uns die Welt erklären, weil er sie aus eigener Anschauung kannte. Viele Entwicklungen, die uns heute beschäftigen, sah er voraus.“

Für mich unvergessen ist, wie der große Journalist, Schriftsteller und Chronist Scholl-Latour seinerzeit wie der sprichwörtliche Rufer in der Wüste vor dem Hintergrund der westlichen Euphorie über den arabischen Frühling vor den Folgen warnte. Seine Prognosen, die bereits in den frühen 80-er Jahren in seinem Buch „Die Begegnung mit der islamischen Revolution“ angeklungen waren, sind in vollem Umfang eingetroffen.

„Auf meinen Lesungen, die mich momentan quer durch die Bibliotheken, Institutionen und Stiftungen der Republik führen, begegnet mir ein sehr großes Interesse von Seiten der Gäste“, teilte mir Ramon Schack in seiner persönlichen Einladung mit. Wir werden uns am Montag auf jeden Fall treffen. Beginn der Lesung ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.