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Marcelo

Gute Freunde: Sebastian und Marcelo.

Es ist von der Qualität her nicht das schönste Bild, aber die Botschaft zählt. Eben hat mich Post von meiner Blogfreundin Grit Fiedler erreicht. Sie und ihr Mann haben Weihnachten in Usadel nicht nur mit Junior Sebastian gefeiert, sondern auch mit dem 21-jährigen orthodoxen Christen Marselao aus Eritrea. Die beiden jungen Männer sind befreundet. Der Afrikaner hatte sich mutterseelenallein auf den Weg gemacht und ist zu Fuß nach Deutschland gekommen. Jetzt lernt er unsere Sprache und will Elektriker werden. „Wir sind am Organisieren“, schreibt mir Grit.

Und fügt einen Kommentar an, den ich an meine Leser weitergebe: „Was wir von Marcelo, einem ganz ruhigen und liebevollen Jungen lernen können? Was im Leben wirklich wichtig ist – mehr Achtsamkeit, Dankbarkeit für das, was wir haben und sind. Wir Deutschen haben leider die Angewohnheit, auf sehr hohem Niveau zu jammern und vergessen, wie gut es uns wirklich geht, bzw. wir schauen zu oft weg, wenn in den Medien über die Zustände in armen Regionen unserer gemeinsamen Heimat – dem Planeten Erde – gezeigt werden.

Was wir hoffen können? Dass Marselo die Hoffnung an das Gute in den Menschen hier noch nicht verloren bzw. wiedergefunden hat. Er wurde in diesem Sommer in Neubrandenburg zusammengeschlagen, wie in der Regionalzeitung zu lesen war. Von ‚ganz normalen Bürgern‘.“