Schlagwörter

, , ,

Zwei Jugendliche aus Woldegk haben offensichtlich den Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Ernst-Thälmann-Straße am vergangenen Montag gelegt, bei dem zwei Menschen verletzt wurden und alle 35 Bewohner evakuiert werden mussten. Das Haus war danach nicht mehr bewohnbar.

Obwohl in dem Haus neben Deutschen auch Asylbewerber wohnten, schließt die Polizei eine politisch motivierte Straftat aus. In der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg war eine Ermittlungsgruppe gebildet worden, welche zeitweise 22 Beamte umfasste. Durch intensive Ermittlungstätigkeit – so wurden allein am Mittwoch 120 Zeugen vernommen – gelang es, am Freitagnachmittag den Fall aufzuklären.  Einige der Befragten hatten sich nach Polizeiangaben in Widersprüche verstrickt. Ungeachtet dessen bedürfe es noch der Klärung einer Vielzahl tatbegleitender Umstände.

Der Präsident des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, Wilfried Kapischke, erklärte in einer Pressemitteilung: „Ich bin erfreut, dass es gelungen ist, diese Straftat so schnell aufzuklären. Wir hoffen, mit diesem Erfolg das Vertrauen der Bevölkerung in die Arbeit der Polizei gestärkt zu haben.“