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Strelitzius Blog

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Monatsarchiv: März 2015

Caroliner trauern um Altersgefährten

26 Donnerstag März 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Mecklenburg-Strelitz, Schule, Trauer

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In einer Stillen Ecke können Schüler und Lehrer des Neustrelitzer Gymnasiums Carolinum der Opfer der Flugzeugkatastrophe in den französischen Alpen gedenken. Sophie Schultz und Paul Winkel haben die Gedenktafel gestaltet, wie Strelitzius aus der Schule erfuhr.

Beim Absturz der Germanwings-Maschine war auch eine Schülergruppe aus dem westfälischen Haltern ums Leben gekommen. Eine Woche zuvor waren Neustrelitzer Gymnasiasten die gleiche Route über das Gebirge geflogen.

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Schweighöfer mobbt im Wesenberger Kino

26 Donnerstag März 2015

Posted by Strelitzius in Allgemein

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Film, Freizeit, Kino, Mecklenburg-Strelitz

Matthias Schweighöfer will ab heute auch im Wesenberger Kino die Zahl seiner Fans erhöhen. Zunächst bis einschließlich Mittwoch läuft die brandneue Komödie „Der Nanny“ von und mit unserem Anklamer Jung täglich um 15, 17.30 und 20 Uhr. Da ist sicherlich auch ein Termin für die ganze Familie dabei, für Nachwuchs ab 12 Jahren ist der Streifen eingestuft.

Schweighöfer spielt den Familienvater und Karrieremenschen Clemens, der keine Zeit für seine Kinder hat, weil er ein Bauprojekt plant. Dazu gehört auch, Mieter aus ihren Wohnungen zu mobben. Rolf (Milan Peschel) will Rache nehmen. Als männliche Nanny schleicht er sich bei Clemens ein. Aber dessen Kinder Winnie und Theo haben auch noch ein Wörtchen mitzureden.

TSG zieht glanzlos ins Pokalfinale ein

25 Mittwoch März 2015

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Fußball, Mecklenburg-Strelitz, Sport, TSG

Das Traumfinale im Fußball-Landespokal ist perfekt. Die TSG Neustrelitz trifft erneut auf Hansa Rostock. Mit einem 2:0 besiegten die Residenzstädter im heimischen Parkstadion die Gegner vom Greifswalder SV 04. Die Tore für die Petersen-Elf schossen Devann Yao (58.) und Mame Mbar Diouf (79.). Zuvor hatte sich Hansa mit einem 1:0 per Elfmeter gegen Anker Wismar nicht mit Ruhm bekleckert.

Auch die Neustrelitzer Kicker blieben unter ihren Möglichkeiten, vor allem die Chancenverwertung war einmal mehr katastrophal. TSG-Präsident Hauke Runge regte sich in der ersten Halbzeit berechtigt auf. Er habe den Eindruck, dass seine Mannschaft das Halbfinalmatch für ein „Trainingsspiel“ halte, sagte er verärgert Strelitzius. Die zweiten Halbzeit, in der die TSG den Druck deutlich erhöhte und es faktisch nur noch ein Spiel auf ein Tor gab, ließ Runge gelten. Den Greifswaldern fehlten die spielerischen Mittel, sie fielen lediglich durch übergroße Härte auf. Immer wieder musste die Partie unterbrochen werden, weil Spieler verletzt auf dem Rasen lagen.

So fiel denn auch das Fazit von TSG-Präsidiumsmitglied Klaus Mewes deutlich reserviert aus: „Ein Arbeitssieg ohne jeden Glanz.“ Jetzt träumen die Fans von einer Wiederholung des Finalergebnisses von 2013, als die Neustrelitzer im Parkstadion Hansa Rostock schlugen und sich die Trophäe schnappten.

An Wurst und Ei vorbei zum Parkschein

25 Mittwoch März 2015

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Handel, Leben, Mecklenburg-Strelitz

Neustrelitz gehört ja zu den wenigen Städten, die keinen Markt auf dem Markt haben, sondern an seiner Seite. Vor allem ältere Bürger haben einfach Angst, sich in die Mitte des Platzes zu begeben. Wie heißt es so schön in dem alten Kinderlied? „Ich stehe am Fahrdamm, es braust der Verkehr, ich trau mich nicht rüber, nicht hin und nicht her…“ Irgendwann ist das Konzept zur Verkehrsberuhigung der Innenstadt auf halber Strecke stecken geblieben. Und so sind Handel und Wandel eben an den Rand gedrängt, werden Rathaus, Sparkasse und anderes unschön zugestellt.

Auch wenn es hier Nachholbedarf gibt, weiß man sich im Rathaus durchaus zu helfen. Die Ausrede, man habe den Parkscheinautomaten vor lauter Marktbuden nicht gesehen, zieht zum Beispiel nicht. Der Händler davor ist einfach vergattert worden, einen Wegweiser in Form eines Zettels an seine Autoscheibe zu kleben. Und so geht es an frischen Eiern und Grützwurst vorbei doch noch zum Ticket.

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Spatz oder Taube ist in der Theaterkrise die Frage

25 Mittwoch März 2015

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Kultur, Mecklenburg-Strelitz, Theater

Rathaus und Stadtvertretung Neustrelitz haben auf das große Interesse an der Theaterproblematik reagiert. Sie verlegen die Sondersitzung des Parlaments zum Thema am 9. April um 18.30 Uhr in die Aula der Integrierten Gesamtschule in Kiefernheide. Das hat Strelitzius in der Stadtverwaltung erfahren.

Die Idee eines Stadtvertreters, die Sitzung in einer Art Public Viewing auf den Markt zu übertragen, scheitert an der Kurzfristigkeit ebenso wie am Datenschutz, war zu hören. Besucher der öffentlichen Sondersitzung müssen sich auch mit der erst kürzlich zementierten Festlegung durch die Volksvertreter abfinden, dass in der obligatorischen Einwohnerfragestunde keine Themen zur Sprache kommen dürfen, die auf der Tagesordnung stehen. Ergo: Diskussion und Beschluss zum Theater sind schweigend hinzunehmen.

Fusionsmodell des Landes oder Solidarmodell der Theaterfreunde, das ist die Frage, wobei sich selbst Insider nicht sicher sind, was hier der Spatz in der Hand und was die Taube auf dem Dach ist. Fakt ist, dass das Theater noch in diesem Jahr dringend 750000 Euro Extrazuweisung aus Schwerin braucht, um die Theater und Orchester GmbH vor der Pleite zu bewahren. Da ist kaum Spielraum.

Bereits am 7. April tagt ebenfalls in öffentlicher Sondersitzung um 17.30 Uhr der städtische Ausschuss für Kultur und Tourismus. Diese Zusammenkunft findet im Rathaus statt. Am morgigen Donnerstag muss die Neubrandenburger Stadtvertretung entscheiden, ob sie das Fusions- oder das Solidarmodell will. Am 30. März folgt der Kreistag der Seenplatte.

Die mecklenburgische Art für Brodkorb

24 Dienstag März 2015

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Kultur, Mecklenburg-Strelitz, Theater

Es ist sicherlich nicht die feine englische Art, einen Minister in aller Öffentlichkeit „Lakai, Emporkömmling und Totengräber“ zu titulieren. So geschehen Mathias Brodkorb (SPD) am Montagabend vor dem Neustrelitzer Theater auf einem Transparent. Nun könnte man unterstellen, Brodkorb hat den Braten gerochen. Aber der Mann liegt wirklich im Krankenhaus. Und so kam er nicht in die Höhle der Löwen. Sein Staatssekretär Sebastian Schröder musste Volkes Zorn abfassen und mit nach Schwerin nehmen. Aber vielleicht ist es auch höchste Zeit für die derbere mecklenburgische Art. Eigenes Engagement für die Theater in MV lässt Schröders Dienstherr im Kultusministerium jedenfalls nicht erkennen, da ist man sich in der Residenzstadt einig.

Die sichtlich geladenen Theaterfreunde konnten aus der Diskussion nichts mit nach Hause tragen, abgesehen von bekannten nüchternen Zahlen. Nun haben die Volksvertreter in Neustrelitz, Neubrandenburg und im Kreistag das letzte Wort. In einem Land, wo der Rotstift auch um die Kultur keinen Bogen macht, sie als Haushaltsstelle wie jede andere behandelt wird, braucht man sich aber keinen allzu großen Illusionen hinzugeben. Der Neustrelitzer Bürgermeister Andreas Grund hat nach Art „Fasse einem nackten Mann in die Tasche“ noch im Theater ein Vorspiel gegeben. Oder die Kommunen lassen mit hinhaltenden Beschlüssen die Zeit für sich arbeiten, die Brodkorb langsam davon läuft. Denn 2016 sind Neuwahlen im Land.

Theater

Kofferspiel: Bevor es kalt wird an der Schule

23 Montag März 2015

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Bildung, Energie, Mecklenburg-Strelitz, Schulen

Eben ist die Heizkrise in Feldberg ausgestanden, da hat das Landeszentrum für erneuerbare Energien in Neustrelitz offenbar auch schon reagiert. Lässt sich zumindest so herrlich unterstellen. Es schickt einen Koffer ins Rennen, mit dessen Inhalt 13- bis 16-jährige Schüler im Rahmen eines Planspiels einer sanierungsbedürftigen Heizungsanlage zu Leibe rücken können. Sie müssen ökologische Lösungen finden und anschließend den Bürgermeister davon überzeugen. Lebensnäher geht es nun wirklch nicht, auch wenn sich das fiktive Geschehen an der „Astrid-Lindwurm-Schule in Schönwald am See“ abspielt.

Und was das Gute ist: Der Bildungskoffer kann auch für den Unterricht ausgeliehen werden. Zum Beispiel von der Fallada-Schule in Feldberg. Die hatte es zwar nicht mit der Heizungsanlage, wäre aber nach der Insolvenz des Holzheizkraftwerkes trotzdem beinahe kalt geblieben. Da hat Bürgermeisterin und Krisenmanagerin Constance Lindheimer so einiges zu erzählen. Interesse am Koffer? Mehr weiß Steffi Henning-Schult unter Telefon 03981 4490104.

Koffer

Die Lindner demnächst auch im Video

23 Montag März 2015

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Kultur, Mecklenburg-Strelitz, Musik

Sängerin Katrin Lindner hat am Sonnabend in ihrem Musiksalon in Quadenschönfeld ein wunderschönes, sehr intimes Konzert gegeben. Das haben mir Blogfreunde mitgeteilt, die der Empfehlung an dieser Stelle gefolgt waren und das Songprogramm „Paar-lauf“ erlebt haben, bei dem sich die Lindner selbst am Flügel begleitet. Für alle, die nicht dabei sein konnten, gibt es einen Videomitschnitt. „Sobald der bearbeitet ist, stelle ich ihn auf meine Seite“, verspricht die Künstlerin. http://www.katrinlindner.de

TSG revanchiert sich: 3:0 gegen Meuselwitz

22 Sonntag März 2015

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Fußball, Mecklenburg-Strelitz, Sport, TSG

Das hätte dem dieser Tage verstorbenen TSG-Präsidiumsmitglied Donald Baar gefallen: Nach einer Schweigeminute im Parkstadion fertigten die Neustrelitzer Regionalliga-Kicker die Gäste aus Meuselwitz mit 3:0 (1:0) ab. Sie wetzten damit zugleich die Scharte aus dem Hinspiel aus, bei dem die Residenzstädter gegen zuletzt neun Gegner kläglich 1:4 unterlagen. TSG-Präsident Hauke Runge sagte Strelitzius: „Unsere Jungs haben sich gefangen, die TSG wird langsam wieder die alte.“

Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte Fabio Viteritti die Gastgeber nach einer sehenswerten Kombination in Führung geschossen. Ein brasilianischer Moment. Eben fünf Minuten waren in der zweiten Hälfte gespielt, als Mattia Trianni Chaos in der Gästeabwehr ausnutzte und eiskalt zum 2:0 einnetzte. René Pütt hatte bei einem Foulelfer die Entscheidung auf dem Fuß. Der sonst so sichere Strafstoßschütze scheiterte diesmal. Schwamm drüber! Dafür besorgte Kapitän Thomas Franke per Kopfball zum Ende der regulären Spielzeit das 3:0 vor rund 800 begeisterten Zuschauern, die nur mit Schiri Stefan Herde aus Dresden immer wieder hadern mussten. Die TSG festigt damit ihren achten Tabellenplatz und sollte mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben.

Bereits am Mittwoch laufen die Mannen von Andreas Petersen wieder vor heimischem Publikum auf. Dann geht es im Landespokalhalbfinale gegen den Verbandsligisten Greifswalder SV 04. Anstoß im Parkstadion ist um 19 Uhr.

Musik gegen die Wut im Bauch

21 Samstag März 2015

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Schlagwörter

Mecklenburg-Strelitz, Musik

Band

Manchmal kommen so die Dinge zusammen. Ich bin momentan gelinde gesagt nicht so ganz gut drauf, da flattern mir East Cameron Folkcore über die Hamburger Musikagentur Grand Hotel van Cleef ins Haus. Um es vorweg zu nehmen: Es ist nicht hundertprozentig meine Musik, aber sie hat therapeutische Wirkung. Kopfhörer auf, ordentlich aufgedreht, und du fühlst dich anschließend besser. Nicht jeder hat ja die einsame Klippe vor dem Haus, um seinen Frust mal ordentlich in den Wind zu schreien.

Ein paar Sätze von Ingo Neumayer, der das am 10. April erscheinende neue Album der Texaner „Kingdom of Fear“ rezensiert hat. „East Cameron Folkcore wissen, was zu tun ist, wenn die Ungerechtigkeit zum Himmel schreit. Sie schreien einfach zurück! ‚Kingdom Of Fear‘ ist der Stiefel, der die Tür aus ihren Angeln kickt und dadurch alles hereinlässt: Das Licht, die Erkenntnis und die Wahrheit, die so gleißend hell ist, dass sich eigentlich keiner mehr herausreden kann, von wegen: Ich habe nichts gewusst, ich habe nichts gesehen.“

„Viele Musiker singen von ihrem Baby und ihrem Darling. Darüber, wie sehr ihr Herz schmerzt oder wie dringend sie dem anderen die Kleider vom Leib reißen wollen. Aber diese emotionale Ich-Bezogenheit interessiert mich nicht. Für mich ist unsere Musik ein Vehikel, das die Menschen verbindet und die wirklich wichtigen Themen anspricht.“ So beschreibt Jesse Moore, Sänger, Gitarrist und musikalischer Anführer von East Cameron Folkcore, den Anspruch, den die Band an ihre Songs legt. „Kingdom Of Fear“ ist eine kritische Bestandsaufnahme unserer Welt heute: vom Überwachungsstaat zum Turbokapitalismus, vom Raubbau an der Natur bis zur Korruption in Wirtschaft und Politik, von ausbeutenden Chefs bis zu willkürlichen Polizisten.

Vielleicht erst beim zweiten Anhören erschließt sich, wie breit die Band aus Austin in der Wahl ihrer musikalischen Mittel aufgestellt ist. Da ist viel Punk, aber auch Folk, Blues, Gospel, Country, Rock und R’n’B. Mit Besetzungen zwischen neun und zwölf Musikern kann die Band auch ganz tief in die Instrumentekiste greifen. Da trifft Gitarre auf Cello und Trompete auf Banjo. Die lauten Töne machen plötzlich den leisen Platz, um sich kurz darauf wie ein Schwall zurück zu melden.

Leider machen East Cameron Folkcore bei ihrer Tournee im Mai und Juni einen Bogen um den Nordosten. Am 28. Mai sind sie in Hamburg im „Hafenklang“ und am 30. Mai in Berlin im „Magnet“ zu erleben. Und sollte der Regen heute noch mal irgendwann nachlassen, dann nehme ich mir die Amis mit aufs Fahrrad.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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