Schlagwörter

, ,

Rathaus und Stadtvertretung Neustrelitz haben auf das große Interesse an der Theaterproblematik reagiert. Sie verlegen die Sondersitzung des Parlaments zum Thema am 9. April um 18.30 Uhr in die Aula der Integrierten Gesamtschule in Kiefernheide. Das hat Strelitzius in der Stadtverwaltung erfahren.

Die Idee eines Stadtvertreters, die Sitzung in einer Art Public Viewing auf den Markt zu übertragen, scheitert an der Kurzfristigkeit ebenso wie am Datenschutz, war zu hören. Besucher der öffentlichen Sondersitzung müssen sich auch mit der erst kürzlich zementierten Festlegung durch die Volksvertreter abfinden, dass in der obligatorischen Einwohnerfragestunde keine Themen zur Sprache kommen dürfen, die auf der Tagesordnung stehen. Ergo: Diskussion und Beschluss zum Theater sind schweigend hinzunehmen.

Fusionsmodell des Landes oder Solidarmodell der Theaterfreunde, das ist die Frage, wobei sich selbst Insider nicht sicher sind, was hier der Spatz in der Hand und was die Taube auf dem Dach ist. Fakt ist, dass das Theater noch in diesem Jahr dringend 750000 Euro Extrazuweisung aus Schwerin braucht, um die Theater und Orchester GmbH vor der Pleite zu bewahren. Da ist kaum Spielraum.

Bereits am 7. April tagt ebenfalls in öffentlicher Sondersitzung um 17.30 Uhr der städtische Ausschuss für Kultur und Tourismus. Diese Zusammenkunft findet im Rathaus statt. Am morgigen Donnerstag muss die Neubrandenburger Stadtvertretung entscheiden, ob sie das Fusions- oder das Solidarmodell will. Am 30. März folgt der Kreistag der Seenplatte.