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Neustrelitz gehört ja zu den wenigen Städten, die keinen Markt auf dem Markt haben, sondern an seiner Seite. Vor allem ältere Bürger haben einfach Angst, sich in die Mitte des Platzes zu begeben. Wie heißt es so schön in dem alten Kinderlied? „Ich stehe am Fahrdamm, es braust der Verkehr, ich trau mich nicht rüber, nicht hin und nicht her…“ Irgendwann ist das Konzept zur Verkehrsberuhigung der Innenstadt auf halber Strecke stecken geblieben. Und so sind Handel und Wandel eben an den Rand gedrängt, werden Rathaus, Sparkasse und anderes unschön zugestellt.

Auch wenn es hier Nachholbedarf gibt, weiß man sich im Rathaus durchaus zu helfen. Die Ausrede, man habe den Parkscheinautomaten vor lauter Marktbuden nicht gesehen, zieht zum Beispiel nicht. Der Händler davor ist einfach vergattert worden, einen Wegweiser in Form eines Zettels an seine Autoscheibe zu kleben. Und so geht es an frischen Eiern und Grützwurst vorbei doch noch zum Ticket.

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