Andrea Binkowski, Vorsitzende des Vorstandes der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, und Thomas Hartung, Vorstandsmitglied (Zweiter von links) übergaben heute an Pastor Christoph Feldkamp (links) und Kantor Lukas Storch den gemeinsamen Förderbescheid der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz zur Restaurierung der Orgel. Foto: C. Biermann
In der Stadtkirche von Neustrelitz ist heute ein wichtiges Kapitel zur Erhaltung der musikalischen Tradition fortgeschrieben worden: Die größte neu gebaute Grüneberg-Orgel Deutschlands, ein Meisterwerk der Orgelbaukunst, kann voraussichtlich ab Herbst 2025 umfassend restauriert werden. Nach der im Juli angekündigten Förderung des Bundes, schloss nun die Ostdeutsche Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz die noch bestehende Finanzierungslücke. Bereits 2013 ermöglichten beide Institutionen gemeinsam die Restaurierung der Bleiglasfenster in dieser Kirche. Sie trugen dazu bei, die Fenster, die mit ihren kunstvollen Motiven ein wichtiger Teil der kirchlichen Architektur sind, neu erstrahlen zu lassen.
Weihnachtsgeschenk vom Bund: Das Untere Schloss in Mirow kann umgebaut werden.
Zwei bislang nicht finanzierbare städtebauliche Projekte im Land werden nun möglich: der Umbau des denkmalgeschützten Gebäudes „Unteres Schloss“ in Mirow und die Sanierung des Stallspeichers „Schlosshof 4“ in Penkun. Möglich wird dies, weil das Bundesbauministerium dem Land Mecklenburg-Vorpommern jetzt zusätzliche Bundesfinanzhilfen von 2,145 Millionen Euro zugeteilt hat.
„Ich freue mich sehr, dass wir diese beiden Projekte nun stemmen können, denn es handelt sich um zwei Bauten, die das Gesicht der beiden Städte prägen, sie sind denkmalgeschützt und städtebaulich bedeutsam. Mit diesen Mitteln können je 60 Prozent der Gesamtkosten bestritten werden – 1,2 Millionen Euro in Mirow und 945.000 Euro in Penkun – den Rest bringen die Kommunen selbst oder aus Drittmitteln auf. Ich hoffe, dass die Baumaßnahmen bald starten können“, so Bauminister Christian Pegel.
Der bisher unsanierte Bereich zwischen Wiekhaus 44 und Wiekhaus 45 wurde in den vergangenen Wochen saniert. Damit wurde auch das letzte Teilstück der Neubrandenburger Stadtmauer denkmalgerecht instandgesetzt. Anlass war eine Begehung der gesamten Stadtmauer mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung sowie der Unteren Denkmalschutzbehörde im September. Dabei wurden im genannten Bereich gelöste Steine und Fugenmörtel festgestellt, die eine Gefährdung für die Terrassenbereiche beider angrenzenden Gaststätten und der Passanten darstellten.
Für einiges Aufsehen hat gestern eine Meldung aus der Neustrelitzer Stadtverwaltung gesorgt, wonach das Gymnasium Carolinum um 24 Container „erweitert“ wird. Tatsächlich handele es sich um eine Übergangslösung im Schulhof angesichts der momentanen Raumnot, so Schulleiter Henry Tesch auf Nachfrage. Auch entstünden nicht etwa 24 weitere Klassenzimmer, sondern ganze fünf, die aus Segmenten zusammengefügt werden. Er hoffe, so Tesch, dass der Schulbetrieb dort am 11. November aufgenommen werden könne.
Die Stadt Friedland plant den nunmehr dritten und damit letzten Bauabschnitt bei der Sanierung der Mühlenstraße. Die Fahrbahn und die Gehwege auf beiden Straßenseiten sollen neues Betonpflaster bekommen. Die straßenbegleitenden Pkw-Parkplätze werden mit Granitsteinen befestigt, die Trinkwasserleitung und die Regenentwässerung erneuert. Die Fernwärmeleitung wird verlegt, außerdem Leerrohre für die Netzinfrastruktur, den Anschluss einer Ladesäule sowie die Beleuchtung.
Mit der Neugestaltung soll auch den Belangen der Barrierefreiheit Rechnung getragen werden, indem sogenannte Bodenindikatoren, also visuelle und taktile Orientierungshilfen eingesetzt und die Bordsteine abgesenkt werden. Auch zwei Behindertenparkplätze sollen entstehen.
Die Kosten belaufen sich auf gut eine halbe Million Euro, welche aus Städtebaufördermitteln zur Verfügung stehen. Die Baumaßnahme soll zeitnah begonnen und voraussichtlich im März 2025 fertig gestellt werden.
Thorsten Haker (links), Geschäftsführer Baukonzept Neubrandenburg, übergab Schulleiterin Ines Jähnig und Landrat Heiko Kärger symbolisch den Schlüssel der Schule.
Heute eröffnete die Neubrandenburger Kranichschule am Standort in der Bertolt-Brecht-Straße nach knapp vier Jahren Sanierung wieder ihre Türen. Die Erneuerung wurde aufgrund baulicher Mängel und mehrerer beschädigter Leitungen notwendig. „Wichtig ist, dass ihr beim Lernen die Zeit bekommen sollt, die ihr braucht. Und, dass ihr auf die Weise lernt, die zu euch passt“, betonte Landrat Heiko Kärger, der mit Dirk Rautmann, dem Leiter des Amtes für Zentrale Dienste/Schulverwaltungsamt und vielen weiteren Gästen an der Wiedereröffnung teilnahm. „Jetzt haben wir unser neues Gebäude. Ich freue mich darauf, es nun auch zu unserer Schule zu machen“, so Schulleiterin Ines Jähnig.
Nach der Eröffnung mit musikalischem Programm konnten die Schüler die neuen Außenanlagen direkt ausprobieren. Diese bieten mit einem Spielschiff, einer Boulderwand und einem Wellenpfad viele Möglichkeiten zur Bewegung an der frischen Luft. Auch ein Grillplatz steht jetzt zur Verfügung.
Im Anschluss führten die Schülerinnen und Schüler durch ihr frisch saniertes Gebäude. Insgesamt sind nun 14 Klassenzimmer jeweils mit Nebenräumen inklusive Küche ausgestattet. Dazu kommen verschiedene Fachräume, wie zum Beispiel ein Werkraum, ein Keramikraum mit Brennofen, eine Lehrküche, ein Zeichenraum, ein Computerkabinett, ein Multi-Sensorik-Raum, Räume für Logopädie, Physio- und Ergotherapie sowie ein Snoezelraum zum Entspannen. Neben den Bedarfen der Kinder und Jugendlichen, wurde auch auf die Mitarbeitergesundheit Rücksicht genommen, indem diverse Hilfsmittel die Arbeit erleichtern und ergonomische Arbeitsabläufe ermöglichen. Zusätzlich wurden im Rahmen der Bauarbeiten sämtliche Fußböden und Leitungssysteme erneuert. Auch die Sanitäreinrichtungen wurden renoviert und behindertengerecht gestaltet.
Die Gesamtkosten der Maßnahme liegen bei 4,13 Millionen Euro, von denen 1,5 Millionen Euro als Sonderbedarfszuweisung vom Land M-V stammen. Die Kranichschule ist eine Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und bietet seit den Umbaumaßnahmen 130 Schülern im Alter von 6 bis 18 Jahren Platz. Aktuell werden 125 Kinder beschult.
Auch die Außenanlagen wurden neugestaltet, u.a. mit Kletterwand, Wellenpfad und einem großen Spielschiff.Neben 14 Klassenzimmern wurden auch zahlreiche Beschäftigungs- und Therapieräume geschaffen, z.B. der hier gezeigte Multi-Sensorik-Raum. Fotos: LK MSE
Johannes Arlt freut sich über die Förderentscheidung des Bundes.
Erfreuliche Neuigkeiten überbrachte der Bundestagsabgeordnete Johannes Arlt heute der Bürgermeisterin von Altentreptow Claudia Ellgoth: Die Stadt erhält vom Haushaltsausschuss des Bundestages 3.744.476 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm KulturInvest. Das Programm fördert Investitionen in Kulturstätten von nationalem Rang. Mit dem Geld wird die nachhaltige Erschließung der historisch bedeutsamen archäologischen Fundstelle im Tollensetal gefördert. Zugleich ermöglicht es die Sanierung des historischen Mühlenspeichers in Altentreptow und dessen Nutzung als zentralen und innovativen Ausstellungsort. Johannes Arlt hat als direkt gewählter Abgeordneter des Bundestagswahlkreises das Altentreptower Projekt gemeinsam mit seinen MV-Kollegen Claudia Müller (Grüne) und Christian Bartelt (FDP) für die Finanzierung vorgeschlagen.
Das Tollensetal bei Altentreptow ist weltweit bekannt für seine historischen Funde aus der Bronzezeit. Auf dem ältesten bekannten Schlachtfeld Europas östlich von Weltzin starben vor rund 3.300 Jahren hunderte Menschen bei einer großen bewaffneten Auseinandersetzung. Seit dem Fund der ersten Stücke im Jahr 1996 kamen weitere tausende menschliche Knochen, Waffen und weitere bedeutsame Artefakte ans Tageslicht, die das Moor bis dato konserviert und geschützt hat.
Einem breiten Publikum zugänglich
Um die spektakulären Fundstücke nachhaltig sicherzustellen und einem breiten Publikum zugänglich zu machen, bedarf es entsprechender Räumlichkeiten. Der dreigeschossige Mühlenspeicher in Altentreptow erfüllt die Bedingungen und eignet sich für eine denkmalgerechte Sanierung. Die Fördermittel werden ab 2025 unter anderem dafür eingesetzt, das Gebäude zu sanieren, die Bausubstanz zu sichern und ein innovatives Zentrum zu schaffen. Zukünftig können Besucherinnen und Besucher sich im Speicher über das Schlachtfeld informieren und die Bronzezeit erleben. Darüber hinaus erwarten abwechslungsreiche kulturelle Veranstaltungen und vielseitige touristische Angebote sowohl Einheimische als auch Gäste.
Während Schülerinnen und Schüler ihre Sommerferien genießen, stehen in den Schulen in Neubrandenburg viele Baumaßnahmen an. Denn die Sommerferien werden regelmäßig für notwendige Instandsetzungsarbeiten und Schönheitsreparaturen an den kommunalen Schulen genutzt. In diesem Jahr werden insbesondere Putz- und Malerarbeiten sowie Bodenbelagsarbeiten umgesetzt. Auch Fenster- und Türanlagen wurden erneuert sowie Außenanlagen, wie Spielflächen, repariert. Dafür investiert die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg jährlich rund 180.000 Euro.
Überblick über die Arbeiten
Schule
Maßnahme
Grundschule Nord
Malerarbeiten, Neu-Verputzen der Außenfassade im Eingangsbereich
Grundschule Datzeberg
Erneuerung Fußbodenbelag
Grundschule West
Malerarbeiten, Erneuerung bzw. Reparatur von Fensteranlagen, Erneuerung von Lamellenvorhängen
Grundschule Süd
Malerarbeiten, Erneuerung von Lamellenvorhängen, Reparatur von Fenstern, Einbau neuer Türen in ausgewählten Räumen, Reparatur von Spielflächen im Außenbereich
Grundschule Mitte
Malerarbeiten, Sanierung der Kellerwand, Reparatur von Fenstern
Grundschule Ost
Erneuerung Teppichböden in ausgewählten Räumen, Reparatur von Türen
Regionale Schule Nord
Malerarbeiten, Wegweisung im Gebäude
Regionale Schule Mitte
Malerarbeiten, Reparatur von Türen, Hoflaternen
Regionale Schule Ost
Malerarbeiten, Reparaturarbeiten in der Kantine und im WC-Bereich
Sanierung am Schauspielhaus
Auch am Schauspielhaus wurde gearbeitet. Die spielfreie Zeit wurde genutzt, um Mecklenburg-Vorpommerns ältestes erhaltenes Theater instand zu setzen: In den vergangenen Wochen wurde die Fassade des Grevehauses saniert. Zudem wurde das Eingangspodest erneuert. Insgesamt wurden hier circa 60.000 Euro investiert.
Ein wichtiges sportpolitisches Projekt wird nun endlich Wirklichkeit: Die Sanierung der Turnhalle des BIP-Kreativitätscampus Neubrandenburg nimmt durch die Fördermittelübergabe der Landesregierung am Mittwoch an Fahrt auf. Hierzu übergibt die Landesregierung Fördermittel in Höhe von rund einer halben Million Euro. Dies wurde möglich, da durch den Antrag der ehemaligen CDU/FDP-Fraktion im Jahre 2023 17.500 Euro städtische Eigenmittel zur Verfügung gestellt wurden (mehrheitliche Beschlussfassung in der Stadtvertretung).
„Dieses Projekt zeigt die wunderbare Zusammenarbeit von Stadt, Land, Bund sowie des BIP – Kreativitätscampus. Eine sanierte Turnhalle ist für unsere Stadt, auch als wichtiger Standortfaktor für junge Familien, ein großer Zugewinn“, so der neugewählte Fraktionsvorsitzende der CDUplus-Fraktion Björn Bromberger.
„Für die Sportstadt ist die Sanierung ein großer Zugewinn, da die Geschäftsführung versicherte, dass die drei bestehenden Vereinskooperationen nicht nur aufrechterhalten werden, sondern freie Hallenkapazitäten nach der Sanierung weiteren Vereinen zur Verfügung gestellt werden“, so Ratsherr Steven Giermann (siehe Anlage).
Ministerin Stefanie Drese (rechts) übergab den Fördermittelbescheid über 1,8 Millionen Euro an Geschäftsführerin Gudrun Kappich und den stellvertretenden Ärztlichen Direktor Dr. med. Sascha Alexander Pietruschka. Foto: DBK
Im Rahmen ihrer Sommertour hat die Ministerin für Soziales, Gesundheit und Sport des Landes, Stefanie Drese, am gestrigen Donnerstag einen Stopp im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg eingelegt. Sie überbrachte einen Fördermittelbescheid in Höhe von 1,8 Millionen Euro, mit dem die Baukostensteigerungen bei der Sanierung von Haus R des Klinikums inklusive des Neubaus eines sogenannten Reinraumlabors abgefedert werden sollen. Dieses Labor mit besonders sterilen Bedingungen ist vor allem für die Herstellung von Zytostatika für die Chemotherapie bei Krebspatienten vorgesehen. Insgesamt wird das Bauvorhaben dadurch mit 11,2 Millionen Euro vom Land gefördert.
Geschäftsführerin Gudrun Kappich bedankte sich für die zusätzliche Unterstützung und nutzte die Gelegenheit, die Ministerin auf weitere drängende Themen anzusprechen. Eins davon ist der dringend notwendige Neubau der sehr beengten Zentralen Notaufnahme. Eine Förderung ist zwar in Aussicht gestellt, jedoch wird ein Drittel Eigenanteil gefordert. Angesichts der sehr schwierigen wirtschaftlichen Lage sieht das Klinikum aktuell keine Möglichkeit, etwa zehn Millionen Euro selbst aufzubringen. Auch für zwei Linearbeschleuniger der neuesten Generation für die Strahlentherapie warb die Geschäftsführerin um Unterstützung.