Mirjam Draht ist neue Chefin im Biergarten am Wesenberger Hafen.
Drei Kreuze, Wesenberg bleibt sein beliebter Biergarten am Hafen erhalten! Eine unbedingt gute Nachricht für die Woblitzstädter und ihre Gäste. Zu verdanken ist das Überleben der inzwischen schon traditionsreichen Gastroadresse unter der wunderschönen alten Kastanie Mirjam Drath. Die Pächterin und Neu-Wesenbergerin schwingt seit Mai hier das Zepter und hat in den wenigen Wochen bisher schon bewiesen, dass sie weiß, wie es geht. Kein Wunder, hat sie doch bereits aus der Kneipe in Fürstenberg eine Gaststätte „Zur Schleuse“ gemacht und sich dort beste Bewertungen verdient. Noch meistert die 54-Jährige den Spagat zwischen beiden Städten, zumal sie auf die abgenommene und zugelassene Küche in der „Schleuse“ angewiesen ist.
Das war schon ein Ansturm, den die Freunde des Buches heute Nachmittag anlässlich der Neueröffnung des Antiquariats im Hafenspeicher erlebt haben. Unglaublich viele Leute waren gekommen, um sich vom Ergebnis des aufwändigen Umzugs in die untere Etage des historischen Gebäudes ein Bild zu machen. Die Gastgeber waren überrascht von dem riesigen Interesse, fanden aber immer noch einen Stuhl, um auch dem letzten Besucher einen Platz anbieten zu können.
Thorsten Haker (links), Geschäftsführer Baukonzept Neubrandenburg, übergab Schulleiterin Ines Jähnig und Landrat Heiko Kärger symbolisch den Schlüssel der Schule.
Heute eröffnete die Neubrandenburger Kranichschule am Standort in der Bertolt-Brecht-Straße nach knapp vier Jahren Sanierung wieder ihre Türen. Die Erneuerung wurde aufgrund baulicher Mängel und mehrerer beschädigter Leitungen notwendig. „Wichtig ist, dass ihr beim Lernen die Zeit bekommen sollt, die ihr braucht. Und, dass ihr auf die Weise lernt, die zu euch passt“, betonte Landrat Heiko Kärger, der mit Dirk Rautmann, dem Leiter des Amtes für Zentrale Dienste/Schulverwaltungsamt und vielen weiteren Gästen an der Wiedereröffnung teilnahm. „Jetzt haben wir unser neues Gebäude. Ich freue mich darauf, es nun auch zu unserer Schule zu machen“, so Schulleiterin Ines Jähnig.
Nach der Eröffnung mit musikalischem Programm konnten die Schüler die neuen Außenanlagen direkt ausprobieren. Diese bieten mit einem Spielschiff, einer Boulderwand und einem Wellenpfad viele Möglichkeiten zur Bewegung an der frischen Luft. Auch ein Grillplatz steht jetzt zur Verfügung.
Im Anschluss führten die Schülerinnen und Schüler durch ihr frisch saniertes Gebäude. Insgesamt sind nun 14 Klassenzimmer jeweils mit Nebenräumen inklusive Küche ausgestattet. Dazu kommen verschiedene Fachräume, wie zum Beispiel ein Werkraum, ein Keramikraum mit Brennofen, eine Lehrküche, ein Zeichenraum, ein Computerkabinett, ein Multi-Sensorik-Raum, Räume für Logopädie, Physio- und Ergotherapie sowie ein Snoezelraum zum Entspannen. Neben den Bedarfen der Kinder und Jugendlichen, wurde auch auf die Mitarbeitergesundheit Rücksicht genommen, indem diverse Hilfsmittel die Arbeit erleichtern und ergonomische Arbeitsabläufe ermöglichen. Zusätzlich wurden im Rahmen der Bauarbeiten sämtliche Fußböden und Leitungssysteme erneuert. Auch die Sanitäreinrichtungen wurden renoviert und behindertengerecht gestaltet.
Die Gesamtkosten der Maßnahme liegen bei 4,13 Millionen Euro, von denen 1,5 Millionen Euro als Sonderbedarfszuweisung vom Land M-V stammen. Die Kranichschule ist eine Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und bietet seit den Umbaumaßnahmen 130 Schülern im Alter von 6 bis 18 Jahren Platz. Aktuell werden 125 Kinder beschult.
Auch die Außenanlagen wurden neugestaltet, u.a. mit Kletterwand, Wellenpfad und einem großen Spielschiff.Neben 14 Klassenzimmern wurden auch zahlreiche Beschäftigungs- und Therapieräume geschaffen, z.B. der hier gezeigte Multi-Sensorik-Raum. Fotos: LK MSE
Das ehemalige „Regolin am See“ in Diemitz wird als „Most & Kost – Kultur am See“ weiterleben. Am kommenden Sonnabend, 4. Mai, ab 17 Uhr, feiert das neue, dorfeigene Most&Kost-Team die Neueröffnung mit allen Interessierten und Barmusik live. Es gibt normalen Barbetrieb mit Fassbier, Cider (Most!), Wein etc. und einer netten kleinen Speisekarte (nähere Info hier). Die Öffnungszeiten sind vorerst beschränkt (jedes 2. Wochenende Samstag und Sonntag ab 17 Uhr), dafür aber jeweils mit wechselnden Veranstaltungen (den Kalender dazu gibt es hier).
Das Ziel ist natürlich, wieder zu einem umfassenden Restaurantbetrieb zurückzukehren, aber dazu fehle derzeit Personal, heißt es auf der Seite des Dorfvereins. Schon der jetzige Betrieb wäre ohne die vielen Unterstützer aus Diemitz und Umgebung und das motivierte Kernteam nicht möglich. Die nächsten Veranstaltungen sind am 9. Mai (Herrentag) mit Bar und Restaurant ab 17 Uhr und Herrentags-Dorfdisko bis in die Nacht. Am 18./19. Mai ist ebenfalls jeweils ab 17 Uhr geöffnet. Am 18. Mai spielt ein Klaviertrio Kammermusik. Alle Informationen auf www.mostundkost.de.