Schlagwörter
Carolinum, Container, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Raumnot, Sanierung, Tesch

Für einiges Aufsehen hat gestern eine Meldung aus der Neustrelitzer Stadtverwaltung gesorgt, wonach das Gymnasium Carolinum um 24 Container „erweitert“ wird. Tatsächlich handele es sich um eine Übergangslösung im Schulhof angesichts der momentanen Raumnot, so Schulleiter Henry Tesch auf Nachfrage. Auch entstünden nicht etwa 24 weitere Klassenzimmer, sondern ganze fünf, die aus Segmenten zusammengefügt werden. Er hoffe, so Tesch, dass der Schulbetrieb dort am 11. November aufgenommen werden könne.
Zum Hintergrund erläuterte Tesch, dass das erneut in die Jahre gekommene Carolinum-Hauptgebäude ja seit zwei, drei Jahren abschnittsweise saniert werde. Nun sei der naturwissenschaftliche Flügel dran, sodass die Räume dort nicht zur Verfügung stehen. Parallel dazu würden im Haus 2 in der Elisabethstraße die Sanierung und der Ausbau des Dachgeschosses vorangetrieben. Und letztlich stehe die Strelitzhalle unverändert nicht zur Verfügung, was die Situation noch verschärfe, weswegen sich Schulträger und Schulleitung für die Container-Zwischenlösung entschieden hätten.
Die Container sollten eigentlich schon aufgestellt sein, aber bei der Untersuchung der Fläche sei man auch noch auf eine städtische Wasserleitung gestoßen, die eigens umverlegt werden musste. Henry Tesch würdigte in diesem Zusammenhang das schnelle Arbeiten der Stadtwerke.