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Johannes Arlt freut sich über die Förderentscheidung des Bundes.

Erfreuliche Neuigkeiten überbrachte der Bundestagsabgeordnete Johannes Arlt heute der Bürgermeisterin von Altentreptow Claudia Ellgoth: Die Stadt erhält vom Haushaltsausschuss des Bundestages 3.744.476 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm KulturInvest. Das Programm fördert Investitionen in Kulturstätten von nationalem Rang. Mit dem Geld wird die nachhaltige Erschließung der historisch bedeutsamen archäologischen Fundstelle im Tollensetal gefördert. Zugleich ermöglicht es die Sanierung des historischen Mühlenspeichers in Altentreptow und dessen Nutzung als zentralen und innovativen Ausstellungsort. Johannes Arlt hat als direkt gewählter Abgeordneter des Bundestagswahlkreises das Altentreptower Projekt gemeinsam mit seinen MV-Kollegen Claudia Müller (Grüne) und Christian Bartelt (FDP) für die Finanzierung vorgeschlagen.

Das Tollensetal bei Altentreptow ist weltweit bekannt für seine historischen Funde aus der Bronzezeit. Auf dem ältesten bekannten Schlachtfeld Europas östlich von Weltzin starben vor rund 3.300 Jahren hunderte Menschen bei einer großen bewaffneten Auseinandersetzung. Seit dem Fund der ersten Stücke im Jahr 1996 kamen weitere tausende menschliche Knochen, Waffen und weitere bedeutsame Artefakte ans Tageslicht, die das Moor bis dato konserviert und geschützt hat.

Einem breiten Publikum zugänglich

Um die spektakulären Fundstücke nachhaltig sicherzustellen und einem breiten Publikum zugänglich zu machen, bedarf es entsprechender Räumlichkeiten. Der dreigeschossige Mühlenspeicher in Altentreptow erfüllt die Bedingungen und eignet sich für eine denkmalgerechte Sanierung. Die Fördermittel werden ab 2025 unter anderem dafür eingesetzt, das Gebäude zu sanieren, die Bausubstanz zu sichern und ein innovatives Zentrum zu schaffen. Zukünftig können Besucherinnen und Besucher sich im Speicher über das Schlachtfeld informieren und die Bronzezeit erleben. Darüber hinaus erwarten abwechslungsreiche kulturelle Veranstaltungen und vielseitige touristische Angebote sowohl Einheimische als auch Gäste.

Auch der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern hatte in einem eigenen Beschluss u.a. die Ansiedlung einer Außenstelle des Archäologischen Landesmuseums gefordert. Der Speicher kombiniert zukünftig Ausstellungsflächen mit interaktiven, multimedialen Elementen und externen Lernbereichen. Besucher können durch hochwertige multimediale Präsentationen und physische Exponate, die in Zusammenarbeit mit internationalen Archäologen entwickelt wurden, die Geschichte der Fundstelle und die Lebensweise der damaligen „Mecklenburger Gruppe“ erfahren. Darüber hinaus beherbergt er einen modernen Forschungsbereich, der auf das internationale Fachpublikum zugeschnitten ist.

Kulturgut von Weltrang

„Ich bin stolz, dass wir als Bund mit der Millionensumme Kulturgut von Weltrang bei uns vor Ort entwickeln. Damit geben wir der Entwicklung des Tourismus im Tollensetal einen Kickstart und schaffen einen ganzjährig nutzbaren Anziehungspunkt in der Tollense-Region. Wir stärken damit den ländlichen Raum und unsere Heimat”, sagt Johannes Arlt.

„Die Verbindung von Geschichte und moderner Bildung im zukünftigen Ausstellungs- und Lernort in Altentreptow bietet eine einzigartige Möglichkeit, sowohl die lokale Bevölkerung als auch Besucher in die spannende Welt der Archäologie einzuführen“, freut sich der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Bartelt.