Schlagwörter
Förderung, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Orgel, Sanierung, Sparkasse, Sparkassenstiftung, Stadtkirche

In der Stadtkirche von Neustrelitz ist heute ein wichtiges Kapitel zur Erhaltung der musikalischen Tradition fortgeschrieben worden: Die größte neu gebaute Grüneberg-Orgel Deutschlands, ein Meisterwerk der Orgelbaukunst, kann voraussichtlich ab Herbst 2025 umfassend restauriert werden. Nach der im Juli angekündigten Förderung des Bundes, schloss nun die Ostdeutsche Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz die noch bestehende Finanzierungslücke. Bereits 2013 ermöglichten beide Institutionen gemeinsam die Restaurierung der Bleiglasfenster in dieser Kirche. Sie trugen dazu bei, die Fenster, die mit ihren kunstvollen Motiven ein wichtiger Teil der kirchlichen Architektur sind, neu erstrahlen zu lassen.
Die Grüneberg-Orgel, die nicht nur durch ihre Größe und ihren unverwechselbaren Klang einzigartig ist, spielt eine zentrale Rolle im musikalischen Leben der Stadt. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der Kirchenmusik und setzt in zahlreichen Gastspielen Akzente in der kulturellen Vielfalt vor Ort. „Nach den Bleiglasfenstern ist die Restaurierung der Orgel für uns nicht nur ein finanzieller Beitrag, sondern auch ein wichtiges Zeichen zur Erhaltung des kulturellen Erbes in unserer Heimat“, so Andrea Binkowski, die Vorsitzende des Vorstandes der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz. Der Klang der Grüneberg-Orgel wird auch künftig die Neustrelitzer und ihre Gäste begeistern und zur kulturellen Identität der Region beitragen. Die Restaurierung ist somit nicht nur ein Akt der Erhaltung, er zeigt den Wert von Kunst und Kultur im öffentlichen Raum und ist darüber hinaus ein Investment in die Zukunft der musikalischen Traditionen vor Ort.
Bewahren, Stärken, Begeistern. Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung fördert in diesem Sinne seit 1996 Kunst, Kultur und Denkmalpflege. Die Stiftung ist ein Gemeinschaftswerk aller Mitgliedssparkassen des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV) in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt.
Insgesamt 2.587 Projekte wurden gemeinsam mit den aktuell 43 OSV-Sparkassen gefördert, begleitet oder selbst realisiert. Dafür standen rund 119 Millionen Euro aus den Vermögenserträgen der Stiftung, dem überörtlichen Zweckertrag des PS-Lotterie-Sparens sowie den projektbezogenen Zusatzspenden der Sparkassen und ihrer Verbundunternehmen zur Verfügung. Davon wurden allein in Mecklenburg-Vorpommern rund 17 Millionen Euro für 395 Projekte bereitgestellt. Die Sparkassenorganisation ist einer der größten nicht-staatlichen Kulturförderer in Deutschland.