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Strelitzius Blog

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Strelitzius Blog

Schlagwort-Archiv: Montenegro

Budva in Montenegro gewinnt im Altstädtevergleich

12 Dienstag Sep. 2017

Posted by Strelitzius in Tourismus

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Schlagwörter

Montenegro, Reisen

Blick über den Yachthafen auf die Altstadt von Budva.

Die Deutschen sind in Montenegro eindeutig noch kaum da. Aber das dürfte sich bei der Entwicklung auf dem Reisemarkt möglicherweise ganz schnell ändern. Deshalb schon mal ein Tipp für die, die nach uns kommen: Unbedingt einen Mietwagen nehmen! Alle Landesteile sind in maximal zweieinhalb Stunden zu erreichen, auch wenn es hier noch keine Autobahnen gibt.

Verträumt…

Verführerisch ist die Nähe nach Kroatien und auch Albanien, aber da warnen wir Neugierige. Wir haben für die 65 Kilometer von unserem montenegrinischen Urlaubsort Herceg Novi ins kroatische Dubrovnik hin und zurück fünf Stunden gebraucht und waren da nach Aussage Einheimischer noch gut bedient. Eine der beiden Grenzen zeichnet sich immer durch zähflüssigen Durchlass bis hin zum Stillstand aus. Häufiger werden nicht funktionierende Pass-Scanner als Wartegrund angegeben. Und kann wieder gescannt werden, heißt das nicht, dass nun Ein- und Ausreisende zugleich passieren können.

EU hier, Euro aber da

„Das ist hier Kroatien und nicht Montenegro“, gibt ein kroatischer Grenzposten barsch zurück, als sich Wanderer darüber aufregen, über die eine Grenze zu kommen, aber nicht über die andere. Die Wunden des letzten Krieges sind noch nicht geheilt, man scheint sich zumindest offiziell nicht sonderlich zu mögen. Auf der kroatischen Seite haben wir nicht einmal einen Hinweis auf den Nachbarn gefunden. Und Kroatien ist EU, dafür hat Montenegro im Gegensatz zur Kuna nebenan den Euro. Verrückte Welt!

Malerisch…

Wir empfehlen Dubrovnik auch deshalb nicht, weil die weltberühmte Altstadt so mit Touristen vollgestopft ist, dass es nur schiebend durch die mit Edelläden gesäumten Gassen geht. Wenn schon Dubrovnik, dann mit dem Auto bis ins beschaulichere Cavtat und von dort mit dem Taxiboot über die Adria. Das ist entspannender, der Verkehr in Dubrovnik ist ein Kapitel für sich und die Parkplatzsuche nicht minder.

Warum in die nahe Ferne schweifen?

Von einem Kurztrip nach Albanien haben wir nach Warnung durch Montenegriner gleich Abstand genommen, da soll ein Grenzübertritt noch zeitaufwändiger sein. Warum auch in die nahe Ferne schweifen, wenn das Gute in Montenegro liegt. Statt der Altstadt von Dubrovnik empfehlen wir die von Budva, während wir vom zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden alten Kotor an der geichnamigen montenegrinischen Bucht auch schlecht bedient waren. Hier kippen die Kreuzfahrtschiffe, die in den Fjord fahren, tausende Touristen in die Gassen und auf die Piazza, siehe Dubrovnik. Budva ist zwar eine einzige kaum kontrollierte Großbaustelle, wie alle Orte an der Küste. Während Investoren früher Parkplätze nachweisen mussten, ist das nicht mehr an der Tagesordnung, was in nicht mehr allzu langer Zeit zum Verkehrskollaps führen dürfte.

So bin ich gestern in eine Einbahnstraße hineingekommen, musste aber im schweißtreibenden Rückwärtsgang wieder hinaus, weil die Ausfahrt zugeparkt war. Dabei hatte ich mich gerade erst an einem weiteren ohne Rücksicht abgestellten Auto zentimetergenau vorbeigequetscht. Aber die wunderschöne Altstadt kann man noch genießen und hier auch sehr gut shoppen. Dubrovnik, Kotor oder Budva? Budva! Und auf Platz 2 eher noch Herceg Novi, und auf Platz 3 Ulcinj ganz im Süden Montenegros, eine vorwiegend von Albanern bewohnte Küstenstadt.

Reich an Blickfängen…

Strelitzius teilt mit seinen Lesern ein montenegrinisches Kochbuch

11 Montag Sep. 2017

Posted by Strelitzius in Gastronomie, Kochen

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Schlagwörter

Essen, Montenegro

Ich musste heute Kritik einstecken. Meine Blogfreundin Karola aus Starsow hat durchblicken lassen, dass mein momentaner Urlaub in Montenegro ja keine Entschuldigung für den Wegfall der allwochenendlichen Kochempfehlung sein kann. Leute, ich bin hier in Halbpension und komme ganz schlecht in die Küche! Weiterlesen →

Wissenschaftlerin will Tourismusroute auf den Spuren von Königin Jutta in Montenegro anregen

10 Sonntag Sep. 2017

Posted by Strelitzius in Geschichte

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Schlagwörter

Mecklenburg-Strelitz, Montenegro, Tourismus, Wissenschaft

Das Schlösschen direkt am Meer könnte Teil einer touristischen Route werden. Neda Donat (links) und meine Holde haben sich gleich gut verstanden.

Königin Jutta (1880 bis 1946) fristet nicht nur in ihrer alten Heimat Deutschland, wo sie bei der Namensgebung „3 Königinnen Palais“ für das Mirower Welcome Center als Vierte unter den Tisch fiel, sondern auch in ihrer Wahlheimat Montenegro ein Schattendasein. Die mit dem montenegrinischen Kronprinzen Danilo verheiratete Prinzessin von Mecklenburg-Strelitz und Titularkönigin für eine Woche im italienischen Exil hat das nicht verdient, meint meine Blogfreundin, die Sprachwissenschaftlerin Dr. Neda Donat, Dozentin an der Universität Podgorica. Sie hat meine Holde und mich gestern in die Hafenstadt Bar geführt, wo Jutta und Danilo eine Residenz direkt am Meer mit riesigem Landschaftspark besaßen. Weiterlesen →

Zauberhaftes Montenegro: Mir fehlen noch die Worte

07 Donnerstag Sep. 2017

Posted by Strelitzius in Tourismus

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Schlagwörter

Montenegro, Reisen

Nach einem Abstecher vor zwanzig Jahren von Kroatien aus nach Montenegro hatten die Holde und meine Wenigkeit beschlossen, fasziniert von einem einigen Tagesausflug, irgendwann nach Montenegro zurückzukehren. Nun haben wir es wahr gemacht, während Freund Peter dankenswerterweise unser Haus hütet. Weiterlesen →

Buchprojekt zu Jutta von Mecklenburg-Strelitz interessiert auch in den USA

11 Samstag Feb. 2017

Posted by Strelitzius in Geschichte

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Schlagwörter

Kultur, Literatur, Mecklenburg-Strelitz, Montenegro

Olkga Herzogin zu Mecklenburg. Dr. Neda Donat und Sandra Lembcke haben einen guten Draht zueinander.

Dr. Neda Donat (links) und Sandra Lembke, hier bei einem Treffen in Neustrelitz, wollen Prinzessin Jutta ein literarisches Denkmal setzen.

Die Berichte in meinem Blog über die ungekrönte vierte Königin aus dem Hause Mecklenburg-Strelitz, Prinzessin Jutta, haben auch in den USA ein Echo gefunden. Mark E. Andersen hat mir gestern geschrieben, dass er sich sehr für die Geschichte der königlichen Familien Europas interessiere und es eine gute Nachricht sei, dass ein Buch über die fast vergessene Gattin des montenegrinischen Thronfolgers Danilo erscheinen soll. Ob er dazu mehr erfahren könne, er bedauere es sehr, dass bislang so wenig über die Kronprinzessin veröffentlicht worden ist.

Auch reise er im April nach London und habe meinem Blog entnommen, dass es dort ein kleines privates Museum über Jutta von Mecklenburg-Strelitz gebe, was er unbedingt besuchen wolle. Da hat Mark E. Andersen allerdings einen falschen Zusammenhang hergestellt. Zwar lebt der Sammler, wie von mir mitgeteilt, in der englischen Metropole, sein Privatmuseum aber befindet sich in der montenegrinischen Hauptstadt Podgorica. Ich konnte meinen amerikanischen Blogfreund aber mit meiner Blogfreundin Dr. Neda Donat in Montenegro in Kontakt bringen, die ihn freundlicherweise umgehend auf den neuesten Stand gebracht hat.

Neda Donat weiß inzwischen mehr über die Sammlung in Podgorica. Sie ist nicht ausschließlich Prinzessin Jutta gewidmet. Es handelt sich um unterschiedlichste Bilder und Illustrationen aus Montenegro, darunter von der königlichen Familie. Meine Blogfreundin hat die Erlaubnis erhalten, Kopien für ihr Buch zu verwenden.

Das will sie zusammen mit der Neustrelitzer Autorin Sandra Lembke herausbringen. „Wir sind ein perfektes Team, um das Buch zu schreiben“, so die Germanistin Neda Donat an Mark E. Andersen. „Es könnte im nächsten Jahr erscheinen.“ Sie hoffe, schon bald mehr über das Buchprojekt mitteilen zu können. Auch ich bin gespannt.

Strelitzer Prinzessin Jutta bewegt wieder die Montenegriner

04 Mittwoch Jan. 2017

Posted by Strelitzius in Geschichte

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Schlagwörter

Kultur, Literatur, Mecklenburg-Strelitz, Medien, Montenegro, Museum

pobjedaDie montenegrinische Tageszeitung „Pobjeda“ hat in ihrer Silvesterausgabe in einem ganzseitigen Interview mit der Germanistin Dr. Neda Donat auf Jutta von Mecklenburg-Strelitz aufmerksam gemacht. Die Prinzessin heiratete bekanntlich 1899 den montenegrinischen Thronfolger Danilo und war faktisch eine Woche im Exil ungekrönte Königin, bevor ihr Gatte abdankte. Damit hat Mecklenburg-Strelitz eigentlich vier und nicht, wie vielfach publiziert, drei Monarchinnen hervorgebracht. Der Artikel in der „Pobjeda“ ist mit dem Jutta-Zitat „Gott schütze mein Montenegro“ überschrieben. Mit diesem inbrünstigen Satz hatte die Adlige ihre Memoiren abgeschlossen.

Dr. Neda Donat weilte unlängst zu einem Vortrag im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz in Neustrelitz, wie hier im Blog berichtet. Strelitzius erfuhr bei dieser Gelegenheit von seiner Blogfreundin, dass sie gemeinsam mit der Neustrelitzer Autorin Sandra Lembke ein Buch über die vergessene Königin Jutta von Mecklenburg-Strelitz plant. Das haben nun auch die „Pobjeda“-Leser zur Kenntnis bekommen. „Ich habe aber noch nicht viel verraten, will die Öffentlichkeit langsam auf das Buch vorbereiten“, schreibt sie mir jetzt.

Dr. Neda Donat

Dr. Neda Donat

Dennoch gibt es bereits eine sehr wertvolle Reaktion auf den Zeitungsartikel und damit für das Zustandekommen der vorgesehenen Edition. Aus London hat sich ein Sammler gemeldet, der ein kleines Museum über Jutta von Mecklenburg-Strelitz eingerichtet hat. Er hat seine Hilfe angeboten und wird sich in den nächsten Tagen mit Neda Donat in Montenegro treffen.

Meine Frau und ich werden im September nach Montenegro in die Bucht von Kotor reisen. Neda Donat hat mir versprochen, uns auf die Spuren Juttas zu bringen. Das wird bestimmt spannend.

 

Germanistin empfiehlt Film über Montenegro

15 Dienstag Nov. 2016

Posted by Strelitzius in Tourismus

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Schlagwörter

Film, Mecklenburg-Strelitz, Montenegro, Neustrelitz, Reisen

neda_donat_kulturquartier

Dr. Neda Donat bei ihrem Vortrag im Kulturquartier.

Die Germanistin Dr. Neda Donat ist gut wieder in ihrer montenigrinischen Heimat angekommen. „Der Rückflug war perfekt“, schreibt mir meine Blogfreundin. Sie hatte auf einer gut besuchten Veranstaltung am vergangenen Freitag im Neustrelitzer Kulturquartier ihre Forschungsergebnisse zur fast vergessenen Mecklenburg-Strelitzer Prinzessin Jutta vorgestellt, spätere Kronprinzessin und kurzzeitig Königin von Montenegro (Strelitzius berichtete).

Für alle, deren Interesse an Montenegro geweckt worden ist, gibt es auf YouTube einen Film, den ich mal hier anhänge. Darin spricht unter anderem Neda Donat über den „Bergkranz“, das größte dichterische Werk auf dem Balkan.

Germanistin stellt Mecklenburg-Strelitzer Kronprinzessin Militza von Montenegro vor

11 Freitag Nov. 2016

Posted by Strelitzius in Geschichte

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Schlagwörter

Bildung, Freizeit, Kultur, Mecklenburg-Strelitz, Montenegro, Neustrelitz

Dr. Neda Donat

Dr. Neda Donat

Auf eine besuchenswerte Veranstaltung im Kulturquartier Mecklenburg-Strellitz am heutigen Tag möchte ich noch einmal aufmerksam machen. Im Mittelpunkt steht dort um 16.30 Uhr das Thema Mecklenburg-Strelitz und Montenegro. Zu einem Grußwort wird auf Einladung des Kulturgut Mecklenburg-Strelitz e.V. Dr. Ranko Vujačić, Botschafter von Montenegro in der Bundesrepublik Deutschland, erwartet.

Nach einem Kurzfilm über Montenegro hält Dr. Neda Donat von der Hochschule für Tourismus und Hotelmanagement in Kotor (Montenegro) einen Vortrag „Die Kronprinzessin Militza von Montenegro – geborene Prinzessin Jutta von Mecklenburg-Strelitz – ihr Leben, Wirken und Verbindungen zur Diplomatie“. Die Germanistin Neda Donat ist auch Blogfreundin von Strelitzius und ich freue mich darauf, sie heute endlich persönlich kennenzulernen.

Strelitzius inspiriert Germanistin in Montenegro bei Arbeit an Wörterbuch

23 Dienstag Aug. 2016

Posted by Strelitzius in Blog

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Schlagwörter

Geschichte, Leute, Mecklenburg-Strelitz, Montenegro, Neustrelitz, Sprache

Dr. Neda Donat

Dr. Neda Donat

Mit dem Strelitzius Blog kommt man ganz schön durch die Welt. Zum Beispiel nach Montenegro in die malerische Hafenstadt Kotor an der gleichnamigen Bucht. Dort lebt meine Blogfreundin Dr. Neda Donat, die mir gar Erstaunliches mitgeteilt hat.

Die Germanistin arbeitet momentan mit einer Kollegin an einem touristischen Fachwörterbuch und schreibt mir, dass sie in meinen Texten dafür immer wieder fündig wird. „Bis jetzt haben wir etwa 26 000 Wörter, die allen nützen können, die etwas mit dem Tourismus zu tun haben.“ Einige Beispiele aus dem Strelitzius Blog führt Neda Donat an: Festgottesdienst, Schmorgurke, Kaltpressung, Gegenverkehr, Kranich, Kunstmarkt, Grablege, Oldtimerallye…

Damit nicht genug, hat mir Neda Donat auch noch verraten, dass Anfang des 20. Jahrhunderts ein Vilim Gross am Gymnasium in Kotor Deutsch unterrichtet hat und es den Namen Gross noch heute in Montenegro gibt. Allerdings halte ich es bei aller Freude darüber für ausgeschlossen, dort Verwandte zu haben.

Beinahe hätten wir in Mirow ein 4 Königinnen Palais gehabt

Noch mehr freue ich mich darauf, Neda Donat auch persönlich kennenzulernen. Sie interessiert sich für die großherzogliche Familie von Mecklenburg-Strelitz, genauer für Jutta von Mecklenburg-Strelitz (1880 bis 1946), denn diese war mit dem montenegrinischen Thronfolger verheiratet. „Ich möchte ein Buch über Prinzessin Jutta schreiben, da leider nur weniger Montenegriner wissen, dass eine deutsche Prinzessin fast ihre Königin geworden wäre“, teilt sie mir mit. Kleine Anmerkung meinerseits: Dann hätten wir heute in Mirow ein 4 Königinnen Palais.

Juttas Ehemann Danilo von Montenegro wurde am 1. März 1921 im Exil zum König von Montenegro ausgerufen, dankte aber nach nur einer Woche zu Gunsten seines Neffen Michael wieder ab. Neda Donat wird auf Einladung des Vereins Kulturgut Mecklenburg-Strelitz am 11. November um 16.30 Uhr im Kulturquartier in Neustrelitz einen Vortrag zum Wirken der Herzogin Jutta von Mecklenburg-Strelitz als Kronprinzessin von Montenegro halten. Ich werde noch einmal rechtzeitig daran erinnern.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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