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Schlagwort-Archiv: Komödie

Im Prieperter Dorfgemeinschaftshaus ist heute Abend eine Filmkomödie zu genießen

11 Mittwoch Sep. 2024

Posted by Strelitzius in Kino

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Schlagwörter

Dorfgemeinschaftshaus, Film, Komödie, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Priepert, Zwei zu eins

Mirower Kellermimen bringen in ihrer neuen Komödie den Bahnhof Düsterförde auf die Bühne

04 Mittwoch Sep. 2024

Posted by Strelitzius in Allgemein, Theater

≈ 2 Kommentare

Schlagwörter

Bahnhof Düsterförde, Kellerbühne FreiGespielt, Komödie, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow

Die in Mirow beheimatete Kellerbühne FreiGespielt wird in ihrer neuen Komödie „Es fährt kein Zug nach Irgendwo“ von Winnie Abel den Bahnhof Düsterförde noch einmal beleben. Zumindest auf der Bühne. Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten. Bei den Proben im Mirower Familienzentrum kam die Frage auf, ob denn die Bahn überhaupt noch in Düsterförde anhält. Die einen sagten so, die anderen so. Roland Tuma hat sich für seine Schauspielkollegen in die Spur begeben und ist auf interessante Hinweise am stillgelegten Bahnhof gestoßen.

Dann wäre noch eine häufig gestellte Frage zu beantworten. Wann sind die FreiGespielten endlich wieder für ihre Fans zu erleben? Das Stück „Es fährt kein Zug nach Irgendwo“ soll im Frühsommer kommenden Jahres seine Premiere erleben. Bevorzugt natürlich im Alten Feuerwehrgebäude in der Rotdornstraße, das die Mimen als Spielstätte in bester Erinnerung haben, und ihr Publikum sicherlich auch. Ob es zur Rückkehr an die Wasserkante kommt, hängt vom Sanierungsfortschritt vor Ort ab.

Schräg, witzig, hochmusikalisch: Erfolgsinszenierung kehrt zurück auf den Vorplatz des Landestheaters Neustrelitz

06 Dienstag Aug. 2024

Posted by Strelitzius in Theater

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Schlagwörter

Komödie, Landestheater, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Schauspiel, Stolz und Vorurteil

Fotos: TOG/Theresa Lange

Nach dem bahnbrechenden Erfolg im vergangenen Sommer ist die Kultinszenierung „Stolz und Vorurteil **oder so“ (Strelitzius berichtete) vom 23. August bis zum 21. September zurück auf dem Neustrelitzer Theatervorplatz. Ein rasantes Spektakel für fünf Schauspielerinnen in unzähligen Rollen. Schräg, witzig und hochmusikalisch mit den Hits der 80er!

Mrs. Bennet hat alle Hände voll zu tun, ihre fünf Töchter unter die Haube zu bringen, egal wie sehr sich der störrische Nachwuchs auch weigert. Doch dann kommen Mr. Bingley und sein Freund Mr. Darcy in die Stadt – charmant, reich, gutaussehend – und vor allem: ledig… Die englische Autorin Isobel McArthur erzählt Jane Austens Liebesromanze durch einen Clou: Sie lässt die fünf Dienstmädchen des Hauses alle Figuren spielen! Eine Kooperation mit der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin.

TERMINE

Fr 23.08., 19:30 Uhr
Sa 24.08., 19:30 Uhr
So 25.08., 16:00 Uhr
Do 29.08., 19:30 Uhr
Fr 30.08., 19:30 Uhr
Sa 31.08., 19:30 Uhr

So 01.09., 16:00 Uhr
Fr 06.09., 19:30 Uhr
Sa 07.09., 19:30 Uhr
So 08.09., 16:00 Uhr
Fr 20.09., 19:30 Uhr
Sa 21.09., 19:30 Uhr

TICKETS 
Telefonisch unter 03981 20 64 00 oder online unter https://tog.de/projekte/stolz-und-vorurteil/.

mit → Josefin Ristau, Anika Kleinke, Nele Rößler*, Joana Damberg*, Antonia Wiedemann*
Regie → Anne-Kathrin Gummich

Bühne und Kostüme → Amanda Siegert
Musikalische Einstudierung → Pascal von Wroblewsky
Musikalische Arrangements, Einspielungen → Reinmar Henschke

* Studentinnen der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin

Kino in Priepert: Im Dorfgemeinschaftshaus sitzen die Filmfreunde im Taxi

08 Montag Juli 2024

Posted by Strelitzius in Film

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Schlagwörter

791 km, Dorfgemeinschaftshaus, Kino, Komödie, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Priepert

Schweriner Bühne mit „Extrawurst“ zu Gast: Komödie up Platt im Landestheater Neustrelitz zu erleben

27 Montag Mai 2024

Posted by Strelitzius in Theater

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Schlagwörter

Fritz-Reuter-Bühne, Gastspiel, Komödie, Landestheaater, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Plattdeutsch

Fotos: Silke Winkler

Mit der ins Plattdeutsche übertragenen Komödie EXTRAWURST ist die Fritz-Reuter-Bühne Schwerin am Sonntag, 2. Juni, um 16 Uhr, in Neustrelitz am Landestheater zu Gast

„In’n Frieden un in’n Krieg behöllt de Einigkeit denn’ Sieg“. Noch Fragen? Dann ist das so beschlossen. Am Ende einer Vereinssitzung im Tennisclub, souverän durchmoderiert vom frisch wiedergewählten Vorsitzenden, soll vor der Buffet-Eröffnung unter Punkt 7. ‚Sonstiges‘ nur noch fix über den Kauf des neuen Grills abgestimmt werden. Da entzündet sich an der Frage, wo denn das Halal-Grillgut des türkischstämmigen Mitglieds gebraten werden soll, eine Diskussion, in deren Verlauf sich der Tennisverein komplett zerlegt. Dabei hatte der Betroffene zunächst gar kein Problem, wohl aber mit dem nun folgenden Umgang damit. Und sehr bald geht es gar nicht mehr um die Wurst, sondern in wechselnden Fronten um Fleischesser:innen gegen Vegetarier:innen, Religiöse gegen Atheist:innen, Gutmenschen gegen Hardliner:innen, Feminist:innen gegen Chauvis, Mitglieder gegen Vorstände – schlicht und einfach: ums Prinzip wie ums Überleben, also jede:r gegen jede:n.

Das Pastewka-Autorenduo, auch für die TV-Serie Stromberg bereits mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet, versetzt seine Zuschauer:innen mitten hinein in einen unserer oft genug absurden, selbstgerechten Kulturkämpfe. Und als Teil der Mitgliederversammlung kann das Publikum gelegentlich sogar mit abstimmen.

EXTRAWURST

Plattdeutsches Schauspiel in zwei Akten
Komödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob
Niederdeutsch von Meike Meiners und Katharina Mahnke

TICKETS: 
Telefonisch unter 03981 20 64 00 oder online unter https://tog.de

Bitterböses über ein totes Huhn: Krimi-Komödie voller schwarzem Humor und rasanter Küchenkomik in Rheinsberg zu erleben

01 Mittwoch Mai 2024

Posted by Strelitzius in Theater

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Schlagwörter

Brandenburg, Komödie, Rheinsberg, Schlosstheater, Uckermärkische Bühnen

Fotos: Udo Krause  

Die Uckermärkischen Bühnen Schwedt sind wieder zu Gast im Ruppiner Land und haben ein Schmuckstück des modernen Boulevardkomödien-Repertoires im Gepäck: Fred Apkes „Das Huhn auf dem Rücken“ – ein kurzweiliges Stück über Nachbarschaftsliebe und Ehedramen – steht am 3. Mai um 19 Uhr auf dem Spielplan des Rheinsberger Schlosstheaters.  

Die Handlung ist wie sie für eine Boulevardkomödie im Buche steht: Frau Kobalds Gatte hat ihren Geburtstag vergessen – und nun liegt er tot am Fuße der Treppe. Ob man diesen Sturz wie einen Unfall aussehen lassen könnte? Frau Kobald bittet ihren Nachbarn, den Cellisten Bonsch, um Hilfe. Die beiden konnten sich noch nie ausstehen. Doch als Bonsch erfährt, welches Ehe-Martyrium Frau Kobald hinter sich hat, will der ebenfalls beziehungsgeschädigte Cellist die Tat mitvertuschen. Dabei kommen sich die beiden einsamen Menschen näher.

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Unschlagbar gute Komödie erlebt in deutschsprachiger Erstaufführung am Schauspielhaus Neubrandenburg ihre Premiere

13 Mittwoch März 2024

Posted by Strelitzius in Theater

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Alle meine Männer, Komödie, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg, Premiere, Schauspiel

Am Freitag, 22. März, feiert die Komödie Alle meine Männer von Ray Cooney, Bearbeitung von Michael Barfoot, Deutsch von Frank-Thomas Mende, im Schauspielhaus Neubrandenburg Premiere – als deutschsprachige Erstaufführung in einer neuen Bearbeitung, in der aus der männlichen Hauptfigur John kurzerhand Jackie wird.  Ray Cooney ist für seine unschlagbar gut geschriebenen Komödien weltberühmt. Die 1982 im Londoner West End uraufgeführte Farce »Doppelt leben hält besser – Taxi, Taxi“ (im Original: »Run for your wife«) steckt voller absurder Wendungen und bricht jedes Tabu.

Jackie Smith ist Taxifahrerin in London und glücklich verheiratet: in Wimbledon mit Mark und in Streatham mit Barry! Garant für dieses komplizierte Lebensmodell ist Jackies organisatorisches Geschick und ein meisterhaft ausgetüftelter Stundenplan. Bis ein Unfall die scheinbar makellose Planung ruiniert. Nun ist nur noch das Chaos perfekt. Im Labyrinth aus phantastischen Ausreden und Lügen läuft Jackie zu Höchstform auf: Nachbarin Stella wird kurzerhand zur Verbündeten, heißen Affäre oder zum vernachlässigten Kind – bis sich keiner mehr auskennt und nicht nur die Polizei dem Gesetz der Verrücktheit erliegt.

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Premiere am Landestheater Neustrelitz: Beste musikalische Unterhaltung garantiert

23 Donnerstag Nov. 2023

Posted by Strelitzius in Musik

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Komödie, Landestheater, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Premiere, Ravel

Die Theater und Orchester GmbH lädt ein zu bester Unterhaltung: „Die spanische Stunde“, eine musikalische Komödie von Maurice Ravel, hat am Sonnabend, 2. Dezember, um 19.30 Uhr, in deutscher Sprache im Landestheater Neustrelitz Premiere. Zu erleben sind Julia Baier-Tarasova, Andrés Felipe Orozco, Bernd Könnes, Gabriel Wernick, Ryszard Kalus.

Während der Uhrmacher Torquemada unterwegs ist und die Rathausuhren wartet, empfängt seine Frau Conception ihren Liebhaber Gonzalvo. Stören tut da nur der Mauleseltreiber Ramiro mit seiner kaputten Uhr. Als noch ein zweiter Liebhaber von Conception im Laden erscheint, ist das Chaos schließlich komplett. Beide Verehrer werden nun in große Uhrgehäuse gesteckt, die der gutmütige Ramirow hin und her räumt. Und dann kommt auch Torquemada wieder zurück… Die klassische frivole Komödie ist eine ebenso geistreiche wie auch sinnliche Komposition und erzählt von der Liebe in all ihren Facetten. 

Carolyn Sittig  (Inszenierung) studierte an der École du Louvre in Paris Kunstgeschichte und an der RWTH in Aachen Architektur. Ihre Leidenschaft für die dramatische Kunst führte sie an die Hochschule für Musik und Theater Hamburg, wo sie ihr Studium der Opernregie fortsetzte. Als wahre Entdeckerin der Kunst pendelt ihre Arbeit ständig zwischen darstellender Kunst und bildender Kunst. Regie führte sie u.a. am Grand Théâtre de l’Opéra National de Bordeaux, am Theater Krefeld, am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen, an der Opera Zuid in Maastricht, am Theater Bremen oder am Stadttheater Gießen. Sie lebt in Frankreich und Deutschland, wo sie außerdem diverse Ausstellungen und Performances hat.

Johann Jörg (Bühnen- und Kostümbild)  studierte Bühnenbild, Kostüm und Film an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Assistenzen an der Oper Frankfurt, Oper Genf sowie Arbeiten am Burgtheater mit Herbert Achternbusch, am Theater Der Kreis mit George Tabori und  an der Bayrischen Staatsoper München mit Erich Wonder. Seit 1989 freischaffender Bühnenbildner und Kostümbildner, u.a. am Schauspielhaus Zürich, Schauspielhaus Düsseldorf, Theater Braunschweig, Darmstadt, Solothurn und Luzern. Arbeiten an der Staatsoper unter den Linden, Oper Leipzig, Opera Zuid in Maastricht, Oper Dortmund, Nationaltheater Mannheim und der Finnischen Nationaloper in Helsinki. 

Daniel Klein (Musik)  studierte Klavier an der Folkwang Hochschule Essen und Dirigieren an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Als Gastkorrepetitor war er bislang u. a. für das Aalto Theater Essen, das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen und das Theater Hagen tätig. Klein begann seine künstlerische Laufbahn an der deutschen Oper am Rhein als Ballettrepetitor. Nach Engagements am Staatstheater Cottbus und dem Theater Münster war er 2. Kapellmeister an der Staatsoper Hannover, wo er eine Vielzahl an Opern und Ballettproduktionen dirigiert und neu einstudiert hat. Seit der Spielzeit 2019/20 ist er fest als 1. Kapellmeister an der TOG Neubrandenburg/Neustrelitz engagiert.

Weitere Vorstellungen:
Sa. 16.12., 19:30 Uhr, Fr. 22.12., 19:30 Uhr, Fr. 5.1., 19:30 Uhr, Sa. 17.2., 19:30 Uhr

Tickets unter 03981 20 64 00 oder einfach online buchen unter https://tog.de

Schwer verkatert: Atemloses Versteck- und Verwechslungsspiel hat am Schauspielhaus Neubrandenburg Premiere

04 Samstag Nov. 2023

Posted by Strelitzius in Theater

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Die Affäre Rue de Lourcine, Komödie, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg, Premiere, Schauspiel

DIE AFFÄRE RUE DE LOURCINE hat am kommenden Freitag, den 10. November, um 19.30 Uhr, im Schauspielhaus Neubrandenburg Premiere. Die  Komödie von Eugène Labiche (Deutsch von Elfriede Jelinek) ist ein atemloses Versteck- und Verwechslungsspiel um die Gedächtnislücke einer durchzechten Nacht. Es spielen Karen Kanke, Anika Kleinke, Thomas Pötzsch, Burkhard Wolf, Noah Alexander Wolf.

Lenglumé erwacht schwer verkatert und kann sich an nichts, absolut nichts erinnern. Auch nicht an den Mann, der neben ihm im Bett schnarcht. Und damit beginnt ein atemloses Versteck- und Verwechslungsspiel um die Gedächtnislücke der durchzechten Nacht. Denn in der Rue de Lourcine ist ein Mord geschehen. Und Leglumé und sein Bettnachbar, der sich als alter Schulfreund entpuppt, sind sich plötzlich nicht mehr so sicher, zu was sie am Ende fähig wären. In um sich greifender Verzweiflung wird nun vertuscht, verdreht und turbulent aneinander vorbei gesprochen! Eugène Labiches Stück ist ein Klassiker der Komödie – zum großen Amüsement des Publikums.

Eugène Labiche (1815-1888) gilt als Erfinder der Boulevardkomödie (er schrieb u.a. „Ein Florentiner Hut“, „Das Sparschwein“). Labiche war ein Vielschreiber, der bekannt wurde durch derbe Vaudeville-Komödien (die ihn, zu seinem Bedauern, nicht an die Comédie-Française brachten). In diesen Komödien geht es um Wirren der Liebe und andere Katastrophen im Leben des Bürgertums. „Die Affäre Rue de Lourcine“ 1857 geschrieben, wurde am Théâtre du Palais-Royal in Paris uraufgeführt – und ist ein ungewöhnliches Labiche-Stück, da es einen doppelten Boden hat.

INSZENIERUNGSTEAM

Martina Eitner-Acheampong (Inszenierung) studierte von 1981 bis 1985 an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Außenstelle Rostock. Nach ihrem Studium folgten Engagements an den Theatern Rudolstadt, Greifswald, Leipzig und Bochum, ab 2006 Gastengagements in Zürich, Essen, Bochum und Berlin. Sie arbeitete unter der Regie u. a. von Konstanze Lauterbach, Armin Petras, Wolfgang Engel, Kazuko Watanabe, Karin Henkel, Matthias Hartmann, Jürgen Kruse und Helge Schneider. Seit 1991 führt sie selbst Regie (u.a. am Neuen Theater Halle, an den Theatern Heilbronn, Bielefeld und Konstanz, an der Landesbühne Detmold, am Schauspielhaus Bochum sowie am Staatstheater Augsburg und Stuttgart). In Film und Fernsehen ist sie häufig zu sehen u.a. in diversen Folgen „Tatort“, der Fernsehserie „Dr. Klein“, dem Kinofilm „Radio Heimat – Damals war auch scheiße“, der Serie „Stromberg“ und der französischen Serie „Parlament“ über die EU sowie den Kinofilmen „Der Junge muss an die frische Luft“ und in Fatih Akins „Der goldene Handschuh“.

Jan Steigert (Bühnen- und Kostümbild) wurde 1968 in Karlsruhe geboren. Von 1992 bis 1996 studierte er Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften in Bochum. Bereits während des Studiums war er ab 1992 Hospitant für Bühnenbild am Schauspielhaus Bochum, an der Deutschen Oper am Rhein und am Staatstheater Karlsruhe. Ab 1997 assistierte er dem Bühnenbildner Stefan Meyer am Schauspielhaus Bochum unter der Intendanz von Leander Haußmann. In dieser Zeit als Assistent arbeitete er für Regisseure wie Jürgen Kruse, Christof Nel, Dimiter Gotscheff und Peter Stein. Mit Peter Stein entstanden Arbeiten für die Salzburger Festspiele und die Walisische National Oper in Cardiff (u.a. „Wozzeck“ unter der musikalischen Leitung von Claudio Abbado). Im Rahmen der Expo 2000 in Hannover übernahm er die Assistenz bei Peter Steins „Faust 2“. Seit 2000 arbeitet Jan Steigert als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner für Sprech- und Musiktheater, wobei er auch Erfahrungen in den Bereichen Film und Fernsehen sowie Architektur sammelte. Regelmäßige Kooperationen mit den Regisseuren Torsten Krug, Martina Eitner-Acheampong und Amina Gusner führten ihn ans Grillo Theater Essen, das Centraltheater Leipzig, an die Bühnen der Stadt Gera-Altenburg, ans Staatstheater Braunschweig und Schauspielhaus Bochum und Chemnitz uvm.

Alan Kofi Acheampong (Musik) Künstlername: Ishr, ist 1993 in Leipzig geboren. Früh hatte er Klavierunterricht und wechselte als Teenager zu „seinem“ Instrument: Drums & Percussion. Nach Abitur und Tischlerlehre arbeitet er nun als freier Komponist für elektronische Musik und als Produzent. Neben den Bands IVENH (Death Metal) und Heldmanns Sohn (Singer-Songwriter) spielte er auch live bei verschiedenen Theaterabenden und Lesungen u.a. mit Martina Eitner-Acheampong, bei der Bochum Biennale: „Meteor“ (Karel Čapek), „Picknick am Wegesrand“ (Boris + Arkadji Strugatzki). Am Theater Chemnitz schrieb er die Theatermusik für „Der kleine Prinz“ und „Ein Sommernachtstraum“.

Weitere Vorstellungen 2023

Fr. 17.11., 19:30 Uhr; Fr. 1.12., 19:30 Uhr; Do. 7.12., 19:30 Uhr; Fr. 15.12., 19:30 Uhr; So. 31.12., 16 und 20 Uhr. Kartenwünsche unter 03981 20 64 00 oder Ticket einfach online buchen unter https://tog.de

Spritzig, witzig, originell und sehr heutig: Freiluft-Premiere von „Stolz und Vorurteil* – *oder so“ am Landestheater Neustrelitz umjubelt

20 Sonntag Aug. 2023

Posted by Strelitzius in Theater

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Schlagwörter

Komödie, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Premiere, Schauspiel, Stolz und Vorurteil

Josefin Ristau, Nele Rößler, Angelika Hofstetter, Antonia Wiedemann und Joana Damberg (von links) erzählen als Dienstmädchen den Roman von Jana Austen nach. Szenenfotos: Theresa Lange

Das Stück muss man einfach gesehen haben! Gestern Abend hatte auf dem Neustrelitzer Theatervorplatz die musikalische Liebeskomödie „Stolz und Vorurteil* – *oder so“ ihre umjubelte Premiere. Beim Schreiben dieser Zeilen bin ich noch immer voller Begeisterung für das, was dort geboten wurde. Um mit dem Titel zu spielen: Ich bin nicht ohne Vorurteil in die Aufführung gegangen. Immerhin stammt die Romanvorlage der britischen Schriftstellerin Jane Austen aus dem Jahr 1813. Da steigt einem gedanklich schon ein bisschen Staub in die Nase, Klassiker hin, Klassiker her. Ganz falsch gedacht: spritzig, ungemein witzig, originell und sehr heutig, was da abgeht. Jetzt bin ich als bekennender Lokalpatriot stolz, dass unser Landestheater Neustrelitz eine so grandiose Inszenierung auf die Bühne bzw. auf die Treppe vor dem Bühnenhaus gebracht hat.

Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz und die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin kooperieren bei „Stolz und Vorurteil* – *oder so“. Mit Josefin Ristau und Angelika Hofstetter ist das Neustrelitzer Schauspielensemble hervorragend vertreten, Nele Rößler, Joana Damberg und Antonia Wiedemann sind schon sehr professionelle Schauspielstudentinnen. Die fünf Frauen brennen ein wahres Feuerwerk ab, köstlicher kann man sein Publikum nicht unterhalten. Wobei sie permanent die Rollen wechseln. Nele Rößler hat diesbezüglich besonders viel zu stemmen, sie verkörpert nicht weniger als sieben Personen. Da reicht die Zeit teilweise nicht, sich hinter den Kulissen umzuziehen, was das Gaudium nur noch steigert. Das ist schon Power zum Quadrat des Quintetts, in bester Schauspielqualität, auch gesanglich quer durch Hits der 80er Jahre und mit Tanzeinlagen sehr erfreulich. Regie führte Anne-Kathrin Gummich, für die Bühnenausstattung und die Kostüme sorgte Amanda Siegert, für die musikalische Einstudierung steht Pascal von Wroblewski und die Dramaturgie oblag Stefanie Esser.

Miminnen danken Jane Austen

Am Ende der Aufführung danken die Miminnen Jane Austen. Ich maße mir mal die Stellvertretung der Autorin an und verneige mich im Gegenzug vor den Akteurinnen. Wie inspirierend und damit unsterblich ihr Roman offenkundig ist, hätte der Engländerin mit Sicherheit gefallen.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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