Die Diemitzer verstehen auch zu feiern, wie hier beim jüngsten Dorffest. Foto: Horst Fechner
Die zur 730-Jahr-Feier erstmalig aufgelegte Diemitzer Dorfchronik ist um 20 spannende Jahre (2004 – 2024) und viele schöne Fotos ergänzt worden. Die Diemitzer werden sie demnächst im Briefkasten finden. Zum Preis von zwei Euro kann sie in der Dorfkirche erworben werden. Nicht-Diemitzer, die Interesse haben, können eine Email an kontakt@diemitz-mv.de schicken. Dem gesamten Redaktionsteam sagt der Förderverein Diemitz herzlichen Dank!
Apropos Förderverein: Der hat jetzt auf seiner Webseite die schönsten Fotos vom jüngsten Dorffest am 14. Juli veröffentlicht, das ein voller Erfolg war. Wer sie anschauen möchte, hier der Link:
An diesem Wochenende lädt das Neustrelitzer Slawendorf am Zierker See zum Sommermarkt ein. Die Slawen nennen den Sommer LJETO, und so bekam dieses slawische Sommerfest seinen Namen. Die Organisation mit einem umfangreichen Programm übernimmt der Förderverein des Slawischen Brauchtums und des altertümlichen Handwerks Neustrelitz e.V..
Geöffnet hat das Neustrelitzer Slawendorf sowohl am Sonnabend als auch am Sonntag jeweils ab 10 Uhr. Bereits jetzt haben sich viele auswärtige Gäste angekündigt, die ein ereignisreiches Wochenende im Slawendorf erwartet.
Der Förderverein Dorfkirche Ankershagen lädt am Sonntag, dem 16. Juni, zu einem Benefizkonzert in die Ankershagener Kirche ein. Das Konzert wird von Ensembles und Solisten der Musikschulen Waren und Kon.centus Neubrandenburg/Neustrelitz gestaltet. Gast an der Lütkemüller-Orgel ist die Kieler Organistin Christiane Godt.
Es wird klassisch an diesem Frühsommernachmittag: Auf dem Programm sehen unter anderem Werke aus vier Jahrhunderten, von Georg Philipp Telemann, Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Stanislaw Moniuszko bis zu Pyarelal Sharma. Als besonderen Höhepunkt haben unsere musikalischen Gäste das vierte Brandenburgische Konzert für Solovioline, zwei Blockflöten und Streichorchester von Johann Sebastian Bach ausgesucht.
Seit Oktober vergangenen Jahres fördert die Deutsche Postcode Lotterie das Projekt „klimaneutraler Gemüsegarten Klein Trebbow“ mit 12.671 Euro. Mit dem Geld wurde Anfang Mai ein Solarpumpsystem installiert, so die SoLaWi Klein Trebbow in einer Mitteilung. „Dank dieser Förderung können wir zukünftig im Gemüsebau weitgehend auf fossile Energieträger verzichten und arbeiten annähernd klimaneutral. Mit der Installation einer Solaranlage und einer Elektropumpe können die Batterien aller Anbaugeräte geladen und die Kulturen effizient bewässert werden. Zudem hat sich die Infrastruktur im Gartenbereich deutlich verbessert, was insbesondere auch den zahlreichen Veranstaltungen (Bildungsarbeit, Öffentlichkeitsarbeit) zugute kommt.“
Der Garten der SoLaWi Klein Trebbow ist Treffpunkt, Veranstaltungsort und Lehr- und Lernort. Regelmäßig finden Schulklassen, Studenten, und unterschiedlichste Menschen und Organisationen aus der Region ihren Weg hierher. Mit regelmäßigen Bildungsangeboten und Veranstaltungen möchte die SoLaWi Klein Trebbow zukünftig nicht mehr nur den Wert kleinbäuerlicher Strukturen und regional und ökologisch produzierter Lebensmittel vermitteln, sondern auch Multiplikator sein für den Einsatz nachhaltiger Technologien und Anbau-Methoden in der Landwirtschaft.
Dieses Jahr feiert die Kirchgemeinde Lärz-Schwarz gemeinsam mit dem Förderverein „Dorfkirche Lärz e.V.“ das Jubiläum der 300 Jahre der Erbauung der Kirche in Lärz. Die heutige Fachwerkkirche mit massiven Westgiebel und eingezogenen Fachwerkturm wurde 1724 während der Amtszeit von Pastor Johann Lohmann, dessen Bildnis sich in der Kirche befindet, erbaut. Für die Kirchgemeinde Lärz-Schwarz und dem Förderverein „Dorfkirche Lärz e.V.“ ein Anlass dass dreihundertjährige Jubiläum mit verschiedenen Veranstaltungen festlich zu begehen.
Auf verschiedenen Zusammenkünften der Vereinsmitglieder wurde eine Vielzahl von Ideen entwickelt wie das Festjahr gestaltet werden kann. Erstmal wurden Stoffbeutel angefertigt die vom Krümmeler Künstler Gerhard Schneider gestaltet sind. Die Finanzierung erfolgte über die Ehrenamtsstiftung des Landes M-V. Äußerlich ist an der Kirchturmfassade ein Banner angebracht, das auf die 300 Jahre hinweist. Mit Kindern aus dem Dorf soll eine Malaktion veranstaltet werden, und am 1. Mai laden Kirchgemeinde und Förderverein zum Auftakt zu einem Festgottesdienst ein.
Der Festgottesdienst beginnt um 10.30 Uhr und wird begleitet vom Kammerchor „Berliner Pädagogen“. Nach einem gemeinsamen Mittagessen gibt der Chor noch ein Konzert in der Kirche, Beginn 14 Uhr. Danach lädt der Förderverein zu Kaffee und Kuchen. Nach diesem Auftakt gibt es am 8. Juni ein weiteres Konzert mit dem Künstler Alexander Zindel und seiner einmaligen Volkszither sowie mit Gesang. Dieses Konzert bietet ein besonderes Klangerlebnis und beginnt um 19.30 Uhr in der Kirche.
Das war ein denkwürdiger Nachmittag gestern in Liepen. Gleich zwei gelungene Restaurierungen galt es zu feiern. Beide grenzen angesichts der Kürze der Erneuerungszeit und der erreichten Perfektion an ein Wunder. Die 1888 geweihte Feldstein-Kirche und ihr Umfeld sind saniert worden, und die 1912 eingebaute Grüneberg-Orgel, aufgrund größerer Schäden 40 Jahre nicht spielbar, erklingt wieder.
Dabei hatte sich der Förderverein für Gotteshaus und Instrument erst 2017 begonnen den Mammutaufgaben zu widmen. Nun konnte er Mitglieder, Unterstützer und Sponsoren zu einem festlichen Konzert in die blumengeschmückte Kirche mit anschließendem Sektempfang vor der Tür einladen. Trotz der Kälte drinnen und draußen, in die Herzen kehrte jede Menge Wärme ein. Balsam für die Seele, das habe auch ich so empfunden, der ich das ambitionierte Vorhaben von Beginn an in meinem Blog begleitet habe.
Der neue Vorsitzende des Fördervereins, Torsten Benzin, würdigte, dass das kleine Dorf seinen sozialen und kulturellen Mittelpunkt zurückerhalten habe und hier auch wieder Gottesdienste gefeiert werden können. „Wir haben eine originale Kirche, ein baufälliges Kleinod vorgefunden, an dem wegen seiner Abgeschiedenheit ‚die Segnungen von Modernisierung und Erneuerung‘ vorbeigegangen sind.“ Dank der Tatsache, dass die seinerzeit ortsansässige Heidi Heller gleich nach der Wende für eine Neueindeckung des Daches gesorgt hatte, konnten massive Schäden an der Substanz vermieden werden. Gleichwohl habe es an Mauern, Boden, Fenstern und Gestühl sowie im Außenbereich sehr viel zu tun gegeben. Manches sei gravierender gewesen, als es zunächst aussah.
„Das hat unseren Enthusiasmus aber eher beflügelt als gebremst“, blickte der Vereinsvorsitzende zurück. Es wurden erfolgreich Förderanträge gestellt und durch kulturelle Veranstaltungen zusätzliche Gelder eingeworben, um das Projekt zu stemmen. 2019 hatten die Arbeiten begonnen, begleitet von der Pandemie, Engpässen und explodierenden Kosten. All das habe die 40 Vereinsmitglieder aber nicht entmutigt, sondern sie eher kreativ werden lassen. Trotz unterschiedlichster Motivationen hätten alle an einem Strang gezogen. „Wir haben es geschafft. Nach Abzug der Fachleute haben wir 2023 noch einmal die Ärmel hochgekrempelt und im Ergebnis zum Tag des offenen Denkmals die wiederhergestellte Kirche präsentiert. Wir waren mit vielen Menschen stolz und froh, dieses Baudenkmal wieder so zu erleben“, so Torsten Benzin abschließend. Das große Weihnachtsgeschenk habe dann Orgelbauer Andreas Arnold aus Plau am See folgen lassen. Die Kirche habe ihre Stimme zurückbekommen.
Vereinsvorsitzende Jeannette Mundthal (Mitte) nahm die Spende von Stefan Jaster und Andrea Krasemann entgegen. Foto: DBK
Mit ihren drei Kindern war Andrea Krasemann schon mehrere Male im Klinikum Neubrandenburg. Das ist zwar eher nicht so erfreulich. „Aber wir haben immer gute Erfahrungen gemacht“, sagt sie. Ihr ist es deshalb zu verdanken, dass der Förderverein Kind im Krankenhaus e.V. gerade eine 500-Euro-Spende von der Neubrandenburger Firma data experts, bei der sie arbeitet, bekommen hat. In dem Unternehmen können sich die rund 300 Mitarbeiter kostenlos an Snackautomaten bedienen, werden aber um eine kleine Spende gebeten, wie Geschäftsführer Stefan Jaster bei der Übergabe der Summe erklärte. Wenn im Spendenglas 500 Euro zusammengekommen sind, werden sie für einen gemeinnützigen Zweck übergeben. Wer die Empfänger sind, haben die Mitarbeiter von data experts selbst festgelegt – und dank Andrea Krasemann steht auch der Förderverein Kind im Krankenhaus auf dieser Liste.
Die Vereinsvorsitzende Jeannette Mundthal beantwortete viele Fragen zum Krankenhaus und zur Arbeit des Vereins, als der Geschäftsführer und die Mitarbeiterin das Geld überbrachten. Eine kinder-, jugend- und familienfreundliche Klinik ist der Arbeitsschwerpunkt des Fördervereins. Der Verein engagiert sich unter anderem für die Ausstattung mit Spielzeug, kauft kleine Geschenke als Trost oder für Feste, unterstützt den Einsatz der Klinik-Clowns und finanziert Familien mit chronisch oder schwer kranken Kindern kleine Reisen als Auszeit. Die Vereinsvorsitzende gab dem Firmenchef ein großes Dankeschön für seine Belegschaft mit auf den Weg.
Der bundesweite Tag des offenen Denkmals am 10. September steht dieses Jahr unter dem Motto „Talent Monument“. Talent bewiesen hat der 2017 gegründete Förderverein der Liepener Kirche und Orgel. Denn er hat es unter den schwierigen Bedingungen der letzten Jahre (Pandemie) geschafft, die neogotische Feldstein-Kirche in dem kleinen Ort Liepen zu restaurieren und die Orgel wieder spielbar zu machen. Beim Tag des offenen Denkmals von 11 bis 17 Uhr können die Besucher zum ersten Mal das Ergebnis bewundern. Der Förderverein lädt zwischen 11 und 17 Uhr zur Besichtigung sowie Kaffee und Kuchen ein.
Die Grüneberg-Orgel, die mit großzügiger Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz renoviert werden konnte, ist zwar noch nicht eingebaut, wird aber im kommenden Jahr wieder zu hören sein. Weitere Infos über den Verein finden sich unter