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Schlagwort-Archiv: Abwasser

Wieder Gasgeruch in Neustrelitz: Stadtwerke ermitteln industrielle Einleitungen als Ursache

30 Montag Mai 2022

Posted by Strelitzius in Umwelt

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Schlagwörter

Abwasser, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Stadtwerke

Die Stadtwerke Neustrelitz wurden heute Morgen erneut darauf aufmerksam gemacht, dass in Neustrelitz ein gasähnlicher Geruch festgestellt wurde. Wie bei sofort eingeleiteten Messungen festgestellt wurde, handelt es sich wieder um Kanalausgasungen. Eine Gefahr besteht nicht.

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Gewinne trotz Hauptsatzung: Wesenberger Bürgermeister fordert Wasserzweckverband zur Stellungnahme auf

25 Freitag März 2022

Posted by Strelitzius in Recht

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Schlagwörter

Abwasser, Finanzen, Mecklenburg-Strelitz, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Wasser, Wesenberg

Steffen Rißmann

Wesenbergs Bürgermeister Steffen Rißmann hat den Wasserzweckverband Strelitz zu einer Stellungnahme aufgefordert. Darüber hat Rißmann die Stadtvertreter der Woblitzstadt informiert. Dem Bürgermeister ist aufgestoßen, dass der WZV in seiner Hauptsatzung festgeschrieben hat, dem öffentlichen Wohl zu dienen und keine Gewinne erzielen zu wollen.

„Wie dies im Einklang damit steht, dass der WZV seit Jahren jährlich mehr als 150.000 Euro Gewinn in der Sparte Wasser und mehr als 700.000 Euro Gewinn in der Sparte Abwasser erwirtschaftet, was zu einer Gesamtrücklage von mehr als zehn Millionen Euro geführt hat, ist Gegenstand meiner Anfrage“, so der Wesenberger Bürgermeister. 

Problem gelöst: Neustrelitz verbrennt Klärschlamm künftig in Rostock

01 Freitag Feb. 2019

Posted by Strelitzius in Umwelt

≈ 2 Kommentare

Schlagwörter

Abfall, Abwasser, Kommunales, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Politik

Der in Neustrelitz anfallende Klärschlamm soll ab 2021/22 in Rostock verbrannt werden (Strelitzius berichtete). Die Neustrelitzer Stadtvertreter stimmten auf ihrer jüngsten Sitzung quasi in letzter Minute dem Beitritt zur Klärschlamm-Kooperation Mecklenburg-Vorpommern (KKMV) als Gesellschafter zu. Die KKMV wird eine eigene Verwertungsanlage in der Hansestadt bauen.

Die Entscheidungsfindung in Neustrelitz hatte sich verzögert, nachdem aus der Fraktion PuLS/FDP/Grüne der Vorschlag gekommen war, den Klärschlamm im örtlichen Biomasseheizkraftwerk der Stadtwerke zu verbrennen. Das hatte einen Prüfauftrag ausgelöst. Die Idee wurde letztlich als nicht zielführend zu den Akten gelegt.

Stadtvertreter haben Klärschlamm-Kooperation erneut auf der Tagesordnung

30 Mittwoch Jan. 2019

Posted by Strelitzius in Umwelt

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Schlagwörter

Abwasser, Kommunales, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Politik, Wirtschaft

Die Neustrelitzer Stadtvertreter werden sich auf ihrer morgigen Sitzung erneut mit dem Beitritt der Kommune zur Klärschlamm-Kooperation Mecklenburg-Vorpommern GmbH (KKMV) beschäftigen. Der Beschluss war im Oktober unter anderem vertagt worden, nachdem die Fraktion PuLS/FDP/Grüne eine Klärschlammverbrennung im Biomasseheizkraftwerk der Neustrelitzer Stadtwerke angefragt und eine entsprechende Prüfung ausgelöst hatte (Strelitzius berichtete).

Die Gesellschaft wurde von 15 abwasserbeseitigungspflichtigen Körperschaften gegründet und ist die größte ihrer Art in Deutschland. Die Neubrandenburger Wasserbetriebe GmbH und die Stadt Neustrelitz sollen nachträglich aufgenommen werden. Die KKMV wurde mit dem Ziel gegründet, den Klärschlamm der Gesellschafter in einer eigenen Mono-Verbrennungsanlage zu verwerten. Die Anlage soll 2021/22 den Betrieb in Rostock aufnehmen. Mit dem Klärschlamm der Gesellschafter können ca. 90 Prozent der Kapazität der Verbrennungsanlage abgedeckt werden.

Als Alternative wurde der Aufbau einer eigenen Verbrennungsanlage in Neustrelitz erwogen. Um diese wirtschaftlich betreiben zu können, müsste allerdings Klärschlamm in Größenordnungen von außen angefahren werden, was als nicht zielführend verworfen wurde. Bestehende Verbrennungsanlagen in Berlin und Rostock hingegen haben keine freien Kapazitäten. Die Mitverbrennung im Biomasseheizkraftwerk kann nach Prüfung durch das Schweriner Ingenieurbüro Friedrich, das auf dem Gebiet der Siedlungswasserwirtschaft in MV tätig ist, nicht empfohlen werden. Die öffentliche Stadtvertretersitzung beginnt morgen um 18 Uhr im Rathaus Neustrelitz.

Neustrelitzer Bürgermeister: Keine schnellen Lösungen in Sachen Klärwerk zu finden

12 Mittwoch Sep. 2018

Posted by Strelitzius in Umwelt

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Schlagwörter

Abwasser, Bürger, Kommunales, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Politik, Wirtschaft

Mit der gegenwärtigen Erneuerung einzelner Teile des Klärwerks Neustrelitz wird die Geruchsbelästigung nicht zu beseitigen sein. Das machte Bürgermeister Andreas Grund auf der jüngsten Stadtvertretersitzung deutlich. Zu klären sei aufgrund der massiver werdenden Bürgerbeschwerden, „was für Ursachen für temporäre Geruchsbelästigungen gegebenenfalls noch zu nennen sind, außer einem äußerst niederschlagsarmen Jahr bei monatelanger Dauerhitze, so dass vermutlich auch deswegen witterungsbedingt verstärkt Emissionen registriert wurden“.

Aufgrund der veränderten gesetzlichen Grundlagen gelte es, in Sachen Klärschlamm neue Wege zu gehen. Dies erfordere wiederum neue Investitionen, treibe erneut die Kosten und habe wiederum Auswirkungen auf die Gebühr. „Wir suchen aktuell eine Lösung mit anderen kommunalen Partnern für die nächsten Jahre und machen uns Gedanken über die künftigen technologischen Veränderungen und Lagerungsmöglichkeiten“, so Grund.
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Wasserzweckverband: Schlinge bei Beiträgen zieht sich zu

24 Mittwoch Jan. 2018

Posted by Strelitzius in Wasser

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Schlagwörter

Abwasser, Bürger, Kommunales, Mecklenburg-Strelitz, Recht

In der Auseinandersetzung um die Neuerhebung von Schmutzwasserbeiträgen im Bereich des Wasserzweckverbandes Strelitz (WZV) ist offenbar keine Lösung in Sicht. Die „Strelitzer Wasserzeitung“ titelt in ihrer jüngsten Ausgabe „Schlinge mit gordischem Knoten“, nachdem das Innenministerium des Landes einer WZV-Abordnung erklärt hatte, es führe kein Weg an der Beitragserhebung vorbei. Auch sei eine finanzielle Beteiligung des Landes abgelehnt worden, so die Zeitung. Die Schlinge ziehe sich damit zu. Weiterlesen →

Bei Altanschließerbeiträgen steckt der Teufel im Detail

13 Samstag Feb. 2016

Posted by Strelitzius in Recht

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Schlagwörter

Abwasser, Kommunales, Mecklenburg-Strelitz, Politik, Wasser

Grundstücksbesitzer hierzulande, die sich nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes für Brandenburg in Sachen Altanschließerbeiträge für Wasser/Abwasser Hoffnungen machen, sind auf dem Holzweg. Ich habe mich gestern mit Ralf Düsel unterhalten, Geschäftsführer des Wasserzweckverbandes Strelitz. Danach ist die Entscheidung des Gerichtes zum Kommunalabgabengesetz (KAG) des Nachbarlandes nicht auf Mecklenburg-Vorpommern übertragbar.

„Mit der Änderung des KAG in Brandenburg wurde in Zeiträume eingegriffen, für die nach der Rechtssprechung des Oberverwaltungsgerichtes Brandenburg aus dem Jahr 2000 bereits Festsetzungsverjährung eingetreten war. Das haben die Verfassungsrichter mit ihrem Urteil geahndet. In MV hingegen erfolgte die Erhebung von Beiträgen für Altanschlüsse im Einklang mit der Rechtssprechung.“ Auch habe das Bundesverfassungsgericht nicht festgestellt, dass die Erhebung von Beiträgen für Altanschlüsse von Grundstücken aus der Zeit vor 1990 verfassungswidrig ist. Düsel fasste zusammen: „Der Teufel steckt wie immer im Detail.“

Strelitzer Klärschlamm soll künftig in Rostock verbrannt werden

11 Freitag Dez. 2015

Posted by Strelitzius in Umwelt

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Schlagwörter

Abwasser, Mecklenburg-Strelitz, Umwelt, Wirtschaft

Der Wasserzweckverband Strelitz beteiligt sich mit momentan weiteren 14 kommunalen Verbänden am Bau einer Klärschlammverbrennungsanlage in Rostock. Das hat mir Geschäftsführer Ralf Düsel auf Anfrage bestätigt. Die Investitionsmaßnahme steht im Zusammenhang mit dem Verbot der  Bundesregierung, künftig noch Klärschlamm auf Agrarflächen auszubringen. „Wir werden bereits ab 2017 unsere Klärschlämme der Verbrennung zuführen müssen“, so Düsel. Die nächstgelegene Anlage befinde sich in Hamburg.

Das Rostocker Projekt brauche wegen des umfangreichen Planungs- und  Genehmigungsverfahrens seine Zeit, deshalb müsse zwischenzeitlich ausgewichen werden. Die Umsetzung des Vorhabens sei besonders aufwändig, weil perspektivisch auch noch vor der Verbrennung die Phosphor-Rückgewinnung gefordert sei.

Wesenbergs Bürgermeister Helmut Hamp hatte am Donnerstagabend die Stadtvertreter über die neuen Anforderungen informiert, von denen auch die örtliche Kläranlage Am Pump betroffen ist. Nach Aussage Hamps habe das zur Klärschlammverdickung eingesetzte Flockungsmittel zur Entscheidung des Gesetzgebers geführt. Der Schlamm könne auch natürlich verdickt werden, aber nicht so effektiv und zuverlässig.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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