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Mit der gegenwärtigen Erneuerung einzelner Teile des Klärwerks Neustrelitz wird die Geruchsbelästigung nicht zu beseitigen sein. Das machte Bürgermeister Andreas Grund auf der jüngsten Stadtvertretersitzung deutlich. Zu klären sei aufgrund der massiver werdenden Bürgerbeschwerden, „was für Ursachen für temporäre Geruchsbelästigungen gegebenenfalls noch zu nennen sind, außer einem äußerst niederschlagsarmen Jahr bei monatelanger Dauerhitze, so dass vermutlich auch deswegen witterungsbedingt verstärkt Emissionen registriert wurden“.

Aufgrund der veränderten gesetzlichen Grundlagen gelte es, in Sachen Klärschlamm neue Wege zu gehen. Dies erfordere wiederum neue Investitionen, treibe erneut die Kosten und habe wiederum Auswirkungen auf die Gebühr. „Wir suchen aktuell eine Lösung mit anderen kommunalen Partnern für die nächsten Jahre und machen uns Gedanken über die künftigen technologischen Veränderungen und Lagerungsmöglichkeiten“, so Grund.

Schnelle Lösungen seien gegen Wirtschaftlichkeit abzuwägen. „Dem Bürger ist dabei zu sagen, dass wir gemeinsam mit anderen kommunalen Partnern die optimale Lösung für die Zukunft suchen, auch bezogen auf Emissionen“, betonte der Bürgermeister.

Das Klärwerk Neustrelitz ist vor gut 25 Jahren konzipiert und neu gebaut worden, seitdem ist es ununterbrochen in Betrieb. Grund nutzte die Gelegenheit, dem Betriebsführer, der Stadtwerke Neustrelitz GmbH, dafür einmal zu danken. „Die Stadtwerke betreiben es wie eine eigene Anlage.“