Sie ist nun schon zu einer guten Tradition geworden: Am 29. Januar 2023 findet die nunmehr 6. Schlossbergkonferenz im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz statt. Der 29. Januar 1919 war der Tag der Verabschiedung des Landesgrundgesetzes von Mecklenburg-Strelitz, der ersten demokratischen Landesverfassung Deutschlands. Seit fünf Jahren veranstalten die Stadtvertretung der Residenzstadt und die Stiftung Mecklenburg mit Unterstützung des Landkreises und mehrerer Vereine diesen historisch bedeutsamen Tag als öffentlichen Dialog zu Geschichte und Gestaltung des Neustrelitzer Schlossberges.
„Die auf den Weg gebrachten Ideen sollen auch auf dieser Konferenz begleitet werden und wir hoffen, über den Fortgang der Planungsarbeiten immer mehr Details in Erfahrung zu bringen“, heißt es in der von Stadtpräsident Ernst August von der Wense, Henry Tesch, Minister a.D. und Ratsvorsitzender der Stiftung Mecklenburg, sowie Dr. Rajko Lippert, Vorsitzender des Kulturgut Mecklenburg-Strelitz e.V. unterzeichneten Ankündigung. Es lohne sich auch diesmal, den Termin dick im Kalender anzustreichen.
Undine Haase (links) und Sabine K. Lauffer enthüllen die Büste.
Abschließender und krönender Höhepunkt des Jubiläumsjahres in Ankershagen anlässlich des 200. Geburtstages Heinrich Schliemanns war heute die feierliche Enthüllung einer Bronzebüste des weltbekannten Troja-Ausgräbers (Strelitzius berichtete). Die Präsentation fand öffentlich und zudem im Rahmen des 12. Internationalen Kolloquiums statt, veranstaltet von der Heinrich-Schliemann-Gesellschaft e.V., dem Schliemann-Museum Ankershagen und dem Heinrich-Schliemann-Institut der Universität Rostock.
Abschließender und krönender Höhepunkt des Jubiläumsjahres in Ankershagen anlässlich des 200. Geburtstages von Heinrich Schliemann ist die feierliche Enthüllung einer Bronzebüste des weltbekannten Troja-Ausgräbers am morgigen Sonnabend. Eine der letzten Arbeiten des 2018 verstorbenen Bildhauers Walter Preik, die nun für das Schliemann-Museum von seinen Söhnen vollendet wurde und mithilfe von Spenden der Jost-Reinhold-Stiftung, von Rüdiger Weng, des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, des Rotary-Clubs Waren und der Heinrich-Schliemann-Gesellschaft, realisiert werden konnte.
Die Präsentation findet im öffentlichen Rahmen statt. Interessenten sind bei der Enthüllung im Museumspark um 16.30 Uhr, herzlich willkommen. Alle Besucher sind anschließend auch zum Konzert von Torsten Harder, dem vielseitigen Cellisten und Komponisten, in der gegenüberliegenden Dorfkirche eingeladen.
Am 6. Januar 2022 jährte sich der Geburtstag des bedeutenden Mecklenburger Kaufmannes, Archäologen und Kosmopoliten Heinrich Schliemann zum zweihundertsten Mal. Bis heute bietet sein facettenreiches Leben eine Fülle für unterschiedlichste Forschungsansätze. Es wird immer noch kontrovers diskutiert, Blickwinkel werden geändert und Zusammenhänge neu hergestellt, denn Schliemann hat bereits zu seinen Lebzeiten die Fachwelt polarisiert. Er war nicht nur Pionier der Feldarchäologie, sondern auch einer der Ersten, der konsequente und vor allem erfolgreiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit betrieb. Heinrich Schliemann interessierte sich zwar für die Vergangenheit, doch war er in seinem Handeln gleichsam zukunftsorientiert wie offen für Neues.
Umfangreiches Programmangebot
Der 200. Geburtstag Heinrich Schliemanns wurde auf nationaler als auch internationaler Ebene medial bereits aufgegriffen. Dem Anliegen des Schliemann-Museums entsprechend also ein idealer Zeitpunkt, mit einer Reihe von Veranstaltungen, Sonderausstellungen, Projekten und Kolloquien das Leben und Wirken des weltbekannten Archäologen einem noch breiteren Publikum zu präsentieren und näher zu bringen. Das umfangreiche Programmangebot zum Jubiläumsjahr sprach dabei nicht nur die Wissenschaftsgemeinde an, sondern bot vielfältige Anreize, dass sich auch Kinder, Schüler und Laien dem Thema Archäologie und dem Lebenswerk Heinrich Schliemanns nähern konnten.
Die über das ganze Jahr verteilten Aktionen zum Schliemann-Jubiläum ergänzten auf beste Weise die anschauliche und multimediale Dauerausstellung, die erst 2019 aufwändig, mit Engagement und viel Herzblut neu konzipiert und feierlich eröffnet wurde.
Weitere Details und alle Informationen rund um das Museum auf
Langhäger Einwohner und Einwohnerinnen, Menschen aus Hildesheim und Berlin, die in Langhagen aufgewachsen sind, aber auch Gäste aus Neustrelitz und anderen umliegenden Gemeinden wurden am vergangenen Wochenende von einer Ausstellung angelockt, die vier Studentinnen und ein Student aus dem Studiengang Naturschutz und Landnutzungsplanung an der Hochschule Neubrandenburg erarbeitet hatten und nun vor der kleinen Kapelle präsentierten. Zwei Semester lang beschäftigten sie sich mit der Geschichte Langhagens und wurden dabei tatkräftig von den Mitarbeiterinnen im Forschungsprojekt „Reallabor Landschaft“ unterstützt.
Aufgrund der schlechten Wetterprognose für das kommende Wochenende wird die Präsentation der Ausstellung „Von vielen vergessen – für einige Heimat: Langhagen“ (Strelitzius berichtete) um eine Woche auf Sonnabend, 8. Oktober, 10 bis 15 Uhr, und Sonntag, 9. Oktober, 10 bis 15 Uhr, verschoben. Das teilte der Klein Vielen e.V. eben mit.
Studentinnen und Studenten der Hochschule Neubrandenburg im Bachelor-Studiengang Naturschutz und Landnutzungsplanung haben sich in einem Projekt im Sommersemester 2021 und Wintersemester 2021/22 mit der Ortschaft Langhagen im Müritz-Nationalpark beschäftigt. Der Klein Vielen e.V. ist Kooperationspartner in dem Hochschulprojekt.
Langhagen, etwa sieben Kilometer von Kratzeburg und acht Kilometer von Neustrelitz entfernt, wurde erstmals 1257 urkundlich erwähnt. Bis 1835 waren Ort und Gemarkung über Jahrhunderte als Pertinenz (Nebengut) eng mit dem Gut Klein Vielen verbunden, dann bis 1871 ein eigenständiges Gut, bevor der Großherzog von Mecklenburg-Strelitz es kaufte und in eine Oberförsterei verwandelte. Bis 1996 blieb Langhagen Sitz einer Försterei. Heute gehört der abgelegene Ort zur Stadt Neustrelitz.
Die ökumenische Gedenkfeier für die verstorbenen Mitglieder des Großherzoglichen Hauses von Mecklenburg-Strelitz am kommenden Sonnabend in Mirow (Strelitzius berichtete) ist wegen des zu erwartenden regnerischen Wetters von der Ostseite der Johanniterkirche in den Saal der Kirchengemeinde in der Schlossstraße 1 verlegt worden. Das hat mir Pastorin Ulrike Kloss eben mitgeteilt.
Am kommenden Sonnabend, den 27. August, um 10.30 Uhr, findet das Jahresgedenken für die verstorbenen Mitglieder des Großherzoglichen Hauses von Mecklenburg-Strelitz auf der Schlossinsel in der Großherzoglichen Erbbegräbnisgruft in Mirow statt. Die Veranstaltung wird von Pastorin Ulrike Kloss und Pfarrer i.R. Bernhard Szymanski geleitet.
Die Übernahme wird von Heiko Kärger (rechts) und Thomas Witkowski besiegelt. Foto: Landkreis MSE
Der umfangreiche Bestand des Kreisheimatmuseums des ehemaligen Landkreises Demmin ist nun offiziell Eigentum der Hansestadt. Am 13. Juli unterschrieben Landrat Heiko Kärger und Demmins Bürgermeister Thomas Witkowski (CDU) in Neubrandenburg die im Juni-Kreistag mit fast einstimmiger Mehrheit beschlossene Vereinbarung. Insgesamt handelt es sich um fast 40.000 Objekte.
Die Luisen-Gedenkstätte im Schloss Hohenzieritz lädt wie jedes Jahr am 19. Juli zum Gedenktag der berühmten Königin Luise ein. An diesem besonderen Tag, ihrem Sterbetag, beginnt der Festakt um 11 Uhr mit einer Führung durch den Landschaftspark im englischen Stil. Dabei werden die Besonderheiten der englischen Gartenmode aufgezeigt. Dieser Rundgang dauert ca. 2 Stunden.