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Tagesarchiv 18. Februar 2024

Die Nette vom Netto: In der Kaufhalle werde ich in schwerer Zeit an die Hand genommen

18 Sonntag Feb. 2024

Posted by Strelitzius in Glosse

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Schlagwörter

Einkaufen, Handel, Leben, Leute, Mecklenburgische Kleinseenplatte

Glosse

Die Mecklenburgische Kleinseenplatte, in der wir leben, heißt vielleicht auch Kleinseenplatte, weil sie quasi eine kleine Welt ist. Will sagen, dass hier jeder jeden kennt, und trifft. Wie zum Beispiel meine Holde beim Friseur die Nette aus dem Netto. Die Kaufhalle ist nach Letzterer nicht benannt, verdient hätte sie es aber allemal. Also, die Nette. Das ist die, die vor rund 25 Jahren mal ein Auto gekauft hat, das zuvor meine Holde gelenkt hatte. Den Besitzerinnenwechsel hat der Händler bewerkstelligt, der da gleich gegenüber vom Netto seine Adresse hat. Wie gesagt, kleine Welt. Aber, das nur die Vorrede zur Groborientierung.

Wo waren wir stehen geblieben? Ach so, beim Friseur. Jedenfalls hat meine Holde da der Netten vom Netto zwischen Schnitt, Waschen und Fönen verraten, dass meine Wenigkeit temporär verlassen wird. Von der Holden, die sich auch mal ausschließlich um sich selbst kümmern muss. Und da wäre es doch nett von der Netten, wenn sie sich mal um mich kümmern würde. Also, bei Netto. Da hätte ich trotz sorgfältigster Einweisung seitens der Holden solistisch noch nie zu hundert Prozent bestanden. Was solle das erst werden, wenn ich nun unter gar keinen Fittichen mehr Lenkung fände, vom Auffinden von Bier mal abgesehen. Ich könnte Brötchen bei der Zahnpasta suchen, die Salate im Schnapsregal, oder gar mit der Nase in der Tiefkühlung der völligen Orientierungslosigkeit anheim fallen.

Die Nette vom Netto nimmt die ihr übertragene Aufgabe ernst und hat mich beim jüngsten Gang in die Kaufhalle mehr oder weniger offiziell als meine ganz persönliche Beraterin begrüßt. Allerdings tendierte mein Beratungsbedarf für dieses Mal gegen Null. Dass ich weder Chip noch Münze für einen Einkaufswagen hatte und meine auf den Armen getürmten, eigenständig gefundenen Einkäufe notgedrungen mit dem Kinn fixierte, was das Gespräch mit der Netten vom Netto erschwerte, fiel nun wirklich nicht in deren Aufgabenbereich.

Jedenfalls fühle ich mich einigermaßen geadelt. Wer hat schon eine ganz persönliche Nette bei Netto. Sie wollen jetzt wissen, ob „Roter Netto“ oder „Schwarzer Netto“? Das fällt unter Herrschaftswissen, und dieses wird bekanntlich nicht geteilt.

Am Ende reicht die Kraft nicht: Volleyballer des PSV unterliegen in der 2. Bundesliga Nord der jungen Truppe vom VCO Berlin

18 Sonntag Feb. 2024

Posted by Strelitzius in Sport

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Schlagwörter

2. Bundesliga Nord, Mecklenburg-Strelitz, PSV Neustrelitz, VCO Berlin, Volleyball

Zuspieler Tom Orzelski (rechts), hier bei einem früheren Spiel, wurde einmal mehr ausgezeichnet.

Am Ende dieses Wochenendes können unsere Bundesliga-Volleyballer vom PSV Neustrelitz wenigstens einen Punkt auf ihr Konto buchen. Nach der Niederlage gestern gegen Giesen II ohne Ausbeute (Strelitzius berichtete), haben sie heute erneut auswärts den VCO Berlin zumindest in den Tiebreak gezwungen, bevor sie den Kürzeren zogen (22:25, 25:21,13:25, 25:20, 12:15). Bemerkenswert, wie die Jungs von Coach Jonathan Kendrick Scott nach dem Absturz im dritten Durchgang in Satz Nummer 4 zurück gekommen sind. Das war von der mentalen Leistung her schon beeindruckend. Am Ende hat aber offenbar die Kraft nicht gereicht. Scotts Bemühen, seine Truppe auch für die häufigen 5-Satz-Spiele zu wappnen, hat diesmal auch vor dem Hintergrund des Spielplans nicht gefruchtet.

Wie immer nach Auswärtsspielen der Neustrelitzer, hat sich mein Blogpartner Jesco Genzmer gemeldet. Der Außenangreifer sieht das Geschehen am heutigen Nachmittag in der Hauptstadt so: „Das ist enorm bitter, nachdem wir uns zurück gekämpft hatten. Eher haben wir zwei Punkte verloren, als dass wir einen gewonnen haben. Das gestrige Spiel, das erst spät zu Ende war, steckte uns enorm in den Knochen. Zudem hatten wir es mit einem jungen Team zu tun, sehr dynamisch und vor allem schwer einzuschätzen.“ Als bester Neustrelitzer wurde Zusteller Tom Orzelski ausgezeichnet.

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Mit Kräuter-Nudeln kann man im Ausnahmezustand irgendwie überleben

18 Sonntag Feb. 2024

Posted by Strelitzius in Kochen

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Schlagwörter

Essen, Leben

Ein Verstoß gegen den Gleichstellungsgrundsatz in deutschen Landen ist zu vermelden. Ich bin im Besitz zweier sogenannter „Kochbücher für Männer“. Ihre Ausnahme suggerierenden Titel „Heute koche ich“ und „Heute koche ich mal wieder“ sind Diskriminierung ohne Ende. Bei uns zum Beispiel stehe ausschließlich ich am Herd. Meine Holde kann das bezeugen. Damit nicht genug, sind die Rezeptsammlungen auch noch auffällig simpel gestrickt. Weil wir Männer, wenn wir uns schon an Topf und Pfanne trauen, zumindest zu doof für gehobene Küche sind. In meiner Bibliothek geben sich sechs Küchenmeister ein Stelldichein, aber nur eine Meisterin. Das nur nebenbei bemerkt.

Ich würde die „Kochbücher für Männer“ ja noch gelten lassen, wenn sie vor Steaks und Schnitzeln strotzen würden. Denkste, da werden zum Beispiel fleischlose „Kräuter-Nudeln“ offeriert. Dass die mir trotzdem, wenn auch mit Schinkenwürfeln aufgepeppt, auf den Tisch gekommen sind, ist nur dem Ausnahmezustand zu verdanken, in dem ich mich befinde. Ich bin nämlich auf Wochen Strohwitwer. Und sich selbst bekochen macht irgendwie keinen Spaß. Schon gar nicht mit Aufwand. Also, nennen wir das „Kochbuch für Männer“ mal „Rezeptesammlung für einsame Herzen“ oder so. Das kann ich aushalten.

Ich habe 300 Gramm Bandnudeln bissfest gegart. Zwei Zwiebeln wurden klein geschnitten und die Stücken in 150 Millilitern Fleischbrühe gedünstet. Dann habe ich fünf Knobizehen geschält, und ein Bund Petersilie, ein paar Stengel Majoran und Thymian gezupft. Die Kräuter habe ich mit der Brühe, den Zwiebelstücken und vier Esslöffeln Olivenöl püriert, mit Salz und Pfeffer gewürzt und mit den Nudeln vermischt. Für die Fleischeslust habe ich 100 Gramm Schinkenwürfel in etwas Olivenöl angebraten und beigegeben. Dazu sind noch 200 Gramm halbierte Datteltomaten gekommen.

Dekoriert habe ich mit ein paar Blättchen Petersilie und ein paar Röllchen Knobikraut. Das schießt schon wieder im Hochbeet, Majoran und Thymian stehen dort ganzjährig. Zum Schluss das Essen mit gehobeltem Parmesan überstreuen. Blick zur Uhr: Hat keine halbe Stunde gedauert. Und schmecken tut das minimalistische Gericht auch noch. Grüße aus der Strelitzius-Küche an meine bessere Hälfte in der Ferne. Irgendwie überlebe ich.

Zukunftsgarten noch Zukunft: Wesenberger Brenn:werker müssen unverhofften Zuwachs vorübergehend umziehen lassen

18 Sonntag Feb. 2024

Posted by Strelitzius in Tiere

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Schlagwörter

Brenn:werk, Eidechsen, Instagram, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mitglieder, Wesenberg, Zukunftsgarten

Für eine Nachricht, so recht zum Sonntag passend, haben die Wesenberger Brenn:werker gesorgt. Es geht um Zuwachs, und der habe Einfluss auf ihre weitere Planung, schreiben sie mir. Genauer geschrieben um ein paar Zauneidechsen. Und noch genauer: Offenbar hat diese Eidechsenfamilie wohl Zuwachs durch die Mitglieder der Genossenschaft bekommen. Die Reptilien sind ihrer Zeit jedenfalls voraus und leben im Zukunftsgarten, der erst noch im Entstehen ist. Für einige Zeit müssen sie nun in ein Ersatzrefugium umziehen, damit der Boden von Schadstoffen gereinigt, der Garten angelegt und ein paar Bäume gepflanzt werden können. Danach dürfen sie wieder zurück in ihr angestammtes Revier.

Und weil wir gerade bei Personalien sind: Die Genossenschaft hat begonnen, auf Instagram Mitglieder vorzustellen, und es werden noch viele folgen. Auch auf der Website www.brennwerk-wesenberg.de unter „Über uns“ finden sie sich.

Nach sechs Minuten schon zwei Gegentreffer: TSG-Oberligakicker verlieren in Stahnsdorf

18 Sonntag Feb. 2024

Posted by Strelitzius in Sport

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Schlagwörter

Fußball, Mecklenburg-Strelitz, Oberliga Nord, RSV Eintracht 1949, TSG Neustrelitz

TSG-Coach Thomas Franke, hier nach einem früheren Spiel, dürfte das Abschneiden seiner Jungs in Stahnsdorf alle andere als befriedigen.

Ernüchterung: Die Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz haben ihr erstes Auswärtsspiel in der Rückrunde mit 1:3 (1:2) verloren. Beim RSV Eintracht 1949, in der Hinrunde noch 4:1 besiegt, geriet die Truppe von Thomas Franke bereits in der 1. Minute durch Alexander Möhl in Rückstand. In der 6. Minute lagen die Residenzstadtkicker sogar nach einem Treffer von Lennard Quanz 0:2 hinten. Per Strafstoß konnte Dennis Ladwig zwar in der 18. Minute verkürzen, aber das war es dann auch schon an Ausbeute für die Gäste. Hingegen konnten die Stahnsdorfer in der 94. Minute durch Dominik Kruska auch noch ein drittes Tor erzielen. Als wäre die Auswärtspleite nicht genug, erhielt Tobias Teetz kurz vor der Halbzeit auch noch die Rote Karte. Der Unparteiische will eine Tätlichkeit gesehen haben. Dazu „ernteten“ die Neustrelitzer noch drei Gelbe Karten, die Stahnsdorfer sahen sechs Mal Gelb.

TSG-Sprecher Stephan Neubauer war beim Spiel dabei. „Die Gastgeber haben das taktisch gut gemacht, wenn auch nicht immer fair, sind mit vollem Druck in die Begegnung gegangen. Bei den ersten beiden Toren waren wir noch gar nicht richtig auf dem Platz. Später haben wir dann unseren Spielfaden gefunden, es ist uns aber nicht gelungen, die massive Abwehr der Gastgeber zu knacken. Schade, wir hätten etwas für unser Punktekonto tun können. Von der Leistung her ist unseren Spielern nichts vorzuwerfen“, so Neubauer gegenüber Strelitzius. Nicht zu erklären sei gewesen, warum das Spiel auf Kunstrasen ausgetragen wurde. Zumindest hätten die Eintracht-Kicker dadurch einen zusätzlichen Vorteil gehabt. Gleich neben der Anlage habe sich der Naturrasenplatz in optisch einwandfreiem Zustand präsentiert.

Die nächste Partie bestreitet die TSG Neustrelitz am kommenden Sonntag vor heimischem Publikum gegen den Rostocker FC. Anstoß im Parkstadion ist um 13.30 Uhr.

Letzte Möglichkeit zur Anmeldung: Rotes Kreuz bietet attraktive Ausbildungen in Neustrelitz, Woldegk, Wesenberg und Feldberg an

18 Sonntag Feb. 2024

Posted by Strelitzius in Anzeige

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Schlagwörter

Ausbildung, DRK, Feldberg, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Wesenberg, Woldegk

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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