Zu später Stunde hat mich noch eine Nachricht erreicht. Alle Menschen, die das diesjährige Weihnachtskonzert des Ensembles Carolinum (Strelitzius berichtete) nicht erleben konnten, haben dazu an Heiligabend Gelegenheit. Punkt 11 Uhr wird der unten stehende Link freigeschaltet, unter dem die Aufzeichnung des Musikereignisses im Neustrelitzer Gymnasium anzusehen ist. Viel Freude dabei und danke an die Medienmacher der Schule, die wie angekündigt geliefert haben.
Olivia Bussian (Bildmitte) mit Christine Kittendorf und Henry Tesch im Kreise ihrer Schützlinge.
Das erste, was Olivia Bussian loswerden möchte, noch ehe die stellvertretende Bürgermeisterin Christine Kittendorf und Bürgermeister Henry Tesch etwas sagen können, ist die Freude über die schöne Kleinseenhalle in Mirow. „So ein Gebäude kann man nur allen wünschen“, sagt Olivia Bussian und strahlt in Richtung der Lütten, die sich zum Kindersport in der Zwei-Felder-Halle am Leussower Weg eingefunden haben.
Damit hatte sie unbewusst die Brücke für den Bürgermeister und seine 1. Stellvertreterin gebaut. Beide sind gekommen, um Olivia Bussian mit der Mirow-Münze für den Monat Dezember zu ehren und großen Dank damit zu verbinden. „Olivia hat selbst zwei kleine Kinder“, sagt Bürgermeister Henry Tesch, „gleichzeitig ist sie jemand, die über den eigenen Tellerrand hinausschaut, sich hier zu einhundert Prozent einbringt und engagiert. Ohne sie gäbe es diese Möglichkeit des Kindersports hier in Mirow nicht. Viele haben uns angesprochen auf diese wunderbare Idee und Initiative von Olivia“, so Tesch, „und damit ihre Wertschätzung für Olivia Bussian zum Ausdruck gebracht.“ „Es ist eine große Freude zu sehen, wie die Kinder hier miteinander beim Sport treiben umgehen und sich wohl fühlen“, fügt Christine Kittendorf hinzu.
Wieder ist in der Feldberger Seenlandschaft ein Wolf gesichtet worden. Und das am helllichten Tag, heute um 9 Uhr mitten in Fürstenhagen. Familie Grischek konnte durchs Fenster das Tier filmen, das sich ohne große Scheu durchs Dorf bewegte. Bürgermeisterin Constance von Buchwaldt zeigt sich auch vor dem Hintergrund des vermeintlich ersten Wolfsangriffs auf einen Menschen im brandenburgischen Landkreis Elbe-Elster vor einigen Tagen beunruhigt. Der Mann war dabei schwer verletzt worden, wie der brandenburgische Landesjagdverband berichtet. Nach Laboruntersuchungen wurd allerdings inzwischen von der Attacke durch einen Hund ausgegangen (https://www.tagesspiegel.de/potsdam/brandenburg/labortest-bringt-gewissheit-mann-im-elbe-elster-kreis-wurde-von-hund-angegriffen–nicht-von-einem-wolf-10958893.html).
„Langsam reicht es“, kommentierte Constance von Buchwaldt gegenüber Strelitzius den Auftritt Isegrims in Fürstenhagen. Anfang des Monats hatte sich ein Wolf, möglicherweise der selbe Vierbeiner, bei Triepkendorf einer Pferdekoppel genähert. Sie habe den Wolfsbeauftragten und Revierförster Peter Panther über die jüngste Sichtung informiert, so die Bürgermeisterin. Der werde alles Weitere veranlassen.
Das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz hat heute, 23. Dezember, noch einmal regulär geöffnet. Vom 24. Dezember bis zum 8. Januar ist das Kulturquartier komplett geschlossen. Die Zeit zwischen den Jahren und die erste Januarwoche werden von den Mitarbeitenden für Inventuren sowie grundlegende Reinigungs- und Ordnungsarbeiten benötigt.
Ab 08.01.2024 ist das Kulturquartier wieder zu den bekannten Zeiten geöffnet:
Die Ereignisse und Veränderungen der letzten Jahre haben deutliche Spuren in der Zivilgesellschaft hinterlassen. Unter dem Motto „Wachsen aus steinigem Grund“ soll mit einem Konzert für Frieden und Demokratie am Freitag, den 29. Dezember, um 19.30 Uhr, in der Scheune der Basiskulturfabrik Neustrelitz ein deutliches Signal zur Reaktivierung und Stärkung des Zusammenhalts in unserer Region gesetzt werden. Ziel ist, den Wert von Frieden und Demokratie wieder stärker ins Bewusstsein zu holen und damit beizutragen, der entstandenen Spaltung entgegen zu wirken. Mitwirkende Musiker sind Annette Wizisla, Harald Wandel, Henri Stabel, Torsten Harder – unterstützt mit Wortbeiträgen von Ines Diederich und Andreas Wehrenpfennig.
Das Konzert findet auf Einladung des Vereins Kultur in Bewegung e.V. und mit freundlicher Unterstützung der Basiskulturfabrik statt. Eintritt auf Spendenbasis. Die Veranstaltung wird gefördert durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“
Musik aus MV gibt’s am letzten Abend des Jahres in der Kirche Zierke: Beim traditionellen Silvesterkonzert des Hans-Fallada-Klubs Neustrelitz sind dort Jörg Seefeldt (Gitarre) und Christoph Keck (Perkussion) zu erleben. Mit deutschsprachigen Liedern der Band Seefeldt sowie vielen Klassikern von Eric Clapton bis Van Morrison, von Joni Mitchell bis Alanis Morissette oder Hans Albers bis Heinz Rühmann verspricht das Duo „intime, humorvolle und intensive Atmosphäre mit anspruchsvoller Tiefe und lustvollem Spiel“.
Das Konzert beginnt um 19 Uhr. Karten gibt es vorab im WeinWeltLaden in der Zierker Straße sowie an der Abendkasse.
Besitzer von Traktoren aus Neustrelitz und Umgebung waren gestern wieder auf ihrer vorweihnachtlichen Lichtertour unterwegs, um den Menschen ein bisschen Freude zu bringen, wie von Veranstalter Andreas Siebeck zu erfahren war. In Neustrelitz wurden die Teilnehmer am Abend von Mitgliedern des örtlichen Residenzschlossvereins mit einer digitalen Darstellung des Schlosses empfangen. An Heiligabend fahren die Traktoren zu Alters- und Pflegeheimen der Residenzstadt und sind ab 14.30 Uhr noch einmal auf dem Markt zu sehen, wo Kinder mit Süßigkeiten beschenkt werden.
„Als wir erfuhren, dass das Ziel der Lichterfahrt der Schlossberg Neustrelitz sein würde, war schnell klar: Am Ort unserer Bemühungen müssen wir die Teilnehmer mit einer Präsentation der virtualisierten Schlossfassade begrüßen. Die winterliche Dunkelheit am frühen Abend ließ dies auf einer mittelgroßen Leinwand eindrucksvoll zu“, erklärte Vereinsvorsitzender Jürgen Haase gegenüber Strelitzius. „Wie auch bei den Festspielen im Schlossgarten war es für uns eine Freude, wenigstens an einer temporären Belebung der Gründungsstätte unserer Stadt Neustrelitz mitzuwirken.“
Am gestrigen Freitag gegen 18.15 Uhr kam es auf der Kreuzung Neustrelitzer Straße/Platanenstraße zu einem Verkehrsunfall. Nach ersten Erkenntnissen fuhr die 24-jährige Fahrerin des PKW Mini Cooper auf der Neustrelitzer Straße stadtauswärts. Der 63-jährige Fahrzeugführer des PKW BMW hatte die Absicht, aus der Mirabellenstraße die Neustrelitzer Straße zu überqueren, um in die Platanenstraße zu fahren. Dabei beachtete er nicht die Vorfahrt des Pkw Mini und es kam zur Kollision beider Fahrzeuge. Die Fahrerin des Mini Cooper und ihre 25-jährige Beifahrerin wurden leicht verletzt. Der BMW-Fahrer blieb unverletzt.
Die Neustrelitzer Straße musste für ca. anderthalb Stunden voll gesperrt werden. Die Berufsfeuerwehr Neubrandenburg war mit 6 Kameraden vor Ort, um ausgelaufene Betriebsstoffe zu binden. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von ca. 30.000 Euro. Diese waren nicht mehr fahrbereit und wurden durch einen Abschleppdienst geborgen. Zeugen, welche den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich im Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 55825224 oder über die Onlinewache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.
Keine gute Nachricht zum Jahreswechsel: Die rund 1,7 Millionen Kunden der AOK Nordost müssen im nächsten Jahr höhere Beiträge zahlen. Der Zusatzbeitrag steigt von derzeit 1,9 % auf 2,7 %. Seit gestern steht fest, dass sie damit die teuerste Krankenkasse ist (siehe Anlage unten). „Für den Verbleib in der AOK Nordost spricht trotz gestiegener Beiträge die Präsenz in Beratungsstellen vor Ort“ so Günter J. Stolz, Mitglied des Verwaltungsrates der AOK Nordost, gegenüber Strelitzius.
Der Zusatzbeitrag wurde in Deutschland 2015 in der gesetzlichen Krankenversicherung eingeführt. Die Krankenkassen können damit finanzielle Engpässe ausgleichen die sich aufgrund von Besonderheiten ergeben. Mit dessen Anhebung zum Jahreswechsel müssen insbesondere gut verdienende Versicherte tiefer in die Tasche greifen. Viele werden daher über einen Wechsel nachdenken. Aufgrund der Erhöhung besteht ein Sonderkündigungsrecht. Selbst wer dem AOK System treu bleibt und zu einer günstigeren Kasse wechselt, etwa der AOK Bayern (Zusatzbeitrag 1,58 %) oder AOK Bremen/Bremerhaven (1,38 %) kann locker 20-30 € monatlich einsparen, und das bei unveränderten Versicherungsleistungen.