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Fürstenhagen, Feldberger Seenlandschaft, Mecklenburg-Strelitz, von Buchwaldt, Wolf

Wieder ist in der Feldberger Seenlandschaft ein Wolf gesichtet worden. Und das am helllichten Tag, heute um 9 Uhr mitten in Fürstenhagen. Familie Grischek konnte durchs Fenster das Tier filmen, das sich ohne große Scheu durchs Dorf bewegte. Bürgermeisterin Constance von Buchwaldt zeigt sich auch vor dem Hintergrund des vermeintlich ersten Wolfsangriffs auf einen Menschen im brandenburgischen Landkreis Elbe-Elster vor einigen Tagen beunruhigt. Der Mann war dabei schwer verletzt worden, wie der brandenburgische Landesjagdverband berichtet. Nach Laboruntersuchungen wurd allerdings inzwischen von der Attacke durch einen Hund ausgegangen (https://www.tagesspiegel.de/potsdam/brandenburg/labortest-bringt-gewissheit-mann-im-elbe-elster-kreis-wurde-von-hund-angegriffen–nicht-von-einem-wolf-10958893.html).
„Langsam reicht es“, kommentierte Constance von Buchwaldt gegenüber Strelitzius den Auftritt Isegrims in Fürstenhagen. Anfang des Monats hatte sich ein Wolf, möglicherweise der selbe Vierbeiner, bei Triepkendorf einer Pferdekoppel genähert. Sie habe den Wolfsbeauftragten und Revierförster Peter Panther über die jüngste Sichtung informiert, so die Bürgermeisterin. Der werde alles Weitere veranlassen.
Sehr geehrter Herr Gross,
eigentlich lese ich Ihren Blog sehr gern. Aber Ihre Beiträge von Frau Constance von Buchwaldt mit ihren Hasstiraden vom Wolf nerven mich zunehmend. Beide Videos zeigen, dass sich die Wölfe korrekt verhalten. Sie zeigen weder Aggression, noch verminderte Scheu.
Journalismus sollte meines Erachtens nach objektiv sein und keine unreflektierte Wiedergabe von Personen. Eine kurze Recherche im Internet hätte ergeben, dass der vermeintliche Wolfsangriff dann doch ein Hundeangriff war.
Mit freundlichen Grüßen
Annett Malcherczyk
Das Wort vermeintlich bei dem Angriff im Brandenburgischen habe ich nachträglich eingefügt. Tatsächlich hatte ich es auf der Webseite des Landesjagdverbandes Brandenburg überlesen und nur die Überschrift „Wolfsangriff: Schwerverletzter Mann im Krankenhaus“ wahrgenommen. Die dort immer noch zu sehen ist. Danke für den Hinweis. Eine Meldung, dass es sich definitiv um keinen Wolf gehandelt hat, habe ich „nach kurzer Recherche“ nicht gefunden.
Ob es sich beim Spaziergang eines Wolfes durch ein Dorf bei Tag in der Feldberger nicht um verminderte Scheu, sondern um „korrektes Verhalten“ handelt, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich neige allerdings eher dazu, es für nicht normal zu halten. Übrigens nervt mich auch vieles…
Inzwischen sind Leser im Netz fündig geworden, danke dafür:
https://www.tagesspiegel.de/potsdam/brandenburg/labortest-bringt-gewissheit-mann-im-elbe-elster-kreis-wurde-von-hund-angegriffen–nicht-von-einem-wolf-10958893.html