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Foto: LWSPA MV

Die Polizei hat heute Einzelheiten der glücklich beendeten Suche nach einer 83-Jährigen aus Woldegk (Strelitzius berichtete) bekanntgegeben. Sie war seit dem 16. Dezember aus einem Pflegeheim abgängig. Aufgrund ihrer stark ausgeprägten Demenz und damit verbundener völliger Orientierungslosigkeit war sofortiges Handeln notwendig.

Die ersten Absuchen im Nahbereich des letzten Aufenthaltsortes der Vermissten brachten keinen Erfolg. Es erfolgte umgehend die Anforderung des Polizeihubschraubers des Landeswasserschutzpolizeiamtes, der Personenspürhunde des Landesbereitschaftspolizeiamtes sowie der Rettungshundestaffel Vier-Tore e.V. Zeitgleich suchten Friedländer Beamte mit mehreren Funkmitteln nach der Vermissten. Die eintreffenden Einsatzkräfte begannen umgehend mit der Absuche. Sowohl am Boden als auch aus der Luft wurden umliegende Torflöcher, Feldwege, Freiflächen, Straßen und Kontaktadressen abgesucht. Im Rahmen dessen konnten die Personenspürhunde zwei Fährten aufnehmen, die jedoch nicht zum Auffinden der Vermissten führten. Zeitgleich erfolgte ein Fahndungsaufruf in der Öffentlichkeit. Als alle Suchmaßnahmen nach der 83-Jährigen erschöpft waren, wurde die Suche am Abend des 16. Dezember zunächst eingestellt.

Die Beamten des Polizeireviers Friedland setzten die Suche nach der Vermissten am Folgetag fort. Noch am Vormittag trafen erneut Personenspürhunde, Kräfte der Polizeihubschrauber- sowie der Drohnenstaffel im Suchgebiet in und um Woldegk ein. Gegen 12.15 Uhr konnte dann durch einen Personenspürhund eine Fährte aufgenommen werden, in dessen Bereich die Beamten des Polizeihubschraubers die Suche aus der Luft unterstützten. Dank der vorhandenen Wärmebildkamera des Polizeihubschraubers konnte die Vermisste um 12.45 Uhr des 17. Dezember auf einem Feld liegend südwestlich von Woldegk aufgefunden werden. Aufgrund der starken Unterkühlung und des daraus resultierenden lebensbedrohlichen Zustandes der 83-Jährigen begannen die Beamten umgehend mit der Erstversorgung und trugen die Frau vom Acker aus ca. 300 Meter bis zum Funkstreifenagen. Im Anschluss erfolgte die Übergabe an den Rettungsdienst.

Alle eingesetzten Kräfte wünschen der Frau beste Genesung und dass sie das bevorstehende Weihnachtsfest im Kreise ihrer Familie verbringen kann.