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Gezündete Bengalos verzögerten den Spielbeginn.

Die Oberligisten der TSG Neustrelitz sind heute in die dritte Runde des Landespokals im Fußball eingezogen. Im Lokalderby besiegten sie die Mannschaft des 1. FC Neubrandenburg 04 in der Vier-Tore-Stadt ungefährdet mit 4:0 (2:0). Eine Gelb-Rote gegen Daniel Nawottke (21.) und eine Rote Karte gegen Dennis Kühl (60.) auf Seiten der Gastgeber erleichterten es der Mannschaft von Coach Maximilian Dentz, die prestigeträchtige Partie klar zu ihren Gunsten zu entscheiden. Für die Tore sorgten Nick Stövesand in der 17. und in der 51. Minute jeweils per Elfmeter, in der 24. Minute der Ex-Neubrandenburger Tom Kliefoth, der damit nach seiner langen Verletzung einen Einstand nach Maß bot, und in der 81. Minute der für Stövesand eingewechselte Elia Miro Friebe.

TSG-Sprecher Stephan Neubauer hat das Spiel für Strelitzius beobachtet. „Wir haben verdient gewonnen, auch wenn es wegen der übermotivierten Aktionen gegen unsere Spieler kein schönes Match war. Beide Karten gegen unsere Gegner waren berechtigt. Und, wir haben noch Reserven.“

TSG-Präsident Hauke Runge sprach von einer kampfbetonten Partie. Er würdigte, „dass sich die Neubrandenburger nicht hinten reingestellt, sondern mitgespielt haben“. Für die Zukunft wünsche er sich, dass solche Derbys freundschaftlicher ausgetragen werden. Das betreffe auch die Zuschauer. So hatten Chaoten Bengalos gezündet und damit den Spielbeginn verzögert. Später wurde TSG-Spieler Tino Schmunck von einem Bierbecher getroffen.

Am Sonntag, den 12. September, empfängt die TSG Neustrelitz im heimischen Parkstadion Blau-Weiß Berlin. Anstoß ist um 13.30 Uhr.