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Paul Sprung im Diagonalangriff für den PSV Neustrelitz.

Der Regionalpokal im Volleyball der Zweitligisten heute in der Strelitzhalle in Neustrelitz ist zu Gunsten des SV Warnemünde entschieden worden. Sie ziehen damit in die erste Runde des DVV-Pokals ein. Unsere PSV-Jungs mussten im ersten Spiel gegen die Randrostocker antreten, das sie mit 0:2 (21:25, 21:25) verloren. Ein konzentrierter Beginn ließ sie in Führung gehen, während sich die Warnemünder noch sortieren mussten. Doch die Gäste kamen immer besser ins Spiel und zogen nach dem 10:10 davon bis zum 13:19. Da bäumten sich die PSV-Volleyballer gegen die drohende Satzniederlage auf und kämpfen sich auf 18:20 heran. Es wurde noch einmal spannend. Letztlich ließen sich die Warnemünder aber nicht die Butter vom Brot nehmen.

Hochkonzentriert: Max Auste, Ricardo Galandi, Lucas Grofe (von links).

Der zweite Satz begann auf Augenhöhe. Dann erarbeiteten sich die Neustrelitzer eine Führung, die sie aber erneut nicht halten konnten. Letztlich konnten die Gäste auch den zweiten Durchgang und damit das Spiel klar für sich entscheiden.

Nach einer guten Stunde Pause bekamen es die PSV-Mannen mit dem Kieler TV zu tun. Die Partie endete 0:2 (24:26, 18:25). Der erste Durchgang ging knapp an die Adler, nachdem die Hausherren drei Satzbälle nicht zu ihren Gunsten verwandeln konnten. Damit war den Residenzstädtern dann wohl auch der Zahn gezogen. Sie schafften es nicht mehr, dem Spiel noch eine Wende zu geben.

Letztlich trafen die Warnemünder und die Spieler vom Kieler TV im dritten Spiel des Tages aufeinander. Es ging 2:1 für die Warnemünder aus, die sich natürlich mächtig über den Erfolg und das bevorstehende DVV-Pokalspiel im Achtelfinale gegen den Erstligisten SVG Lüneburg freuten.

PSV-Volleyballchef Patrick Scholz äußerte sich nach dem Wettkampf im Gespräch mit Strelitzius: „Schade, dass wir nicht weitergekommen sind. Unser Spiel war streckenweise schon recht ansehnlich, aber man merkt eben auch, dass noch etliche Trainingseinheiten fehlen.“ Paul Sprung als Diagonalangreifer und Tom Orzelski als Zuspieler, das müsse sich zum Beispiel noch perfektionieren. „Aber die Saison ist noch jung, und es ist gut, dass wir mit dem Regionalpokalturnier frühzeitig eine Standortbestimmung vornehmen konnten.“ Baustellen gebe es genug, wie sich gezeigt habe.

Kompliment an die Hintermannschaft des PSV Neustrelitz, die das Pokalturnier unter Einhaltung aller Hygienevorschriften perfekt organisiert und sich als würdiger Gastgeber empfohlen hat. Den einen oder anderen Zuschauer mehr hätte ich mir noch für die Lokalmatadoren am hohen Netz gewünscht. Das sollte bei den Punktspielen im Volleyballtempel am Glambecker See wieder anders aussehen, vorausgesetzt, Corona lässt es zu. Am 18. September gastiert der TuS Mondorf um 19 Uhr in Neustrelitz. Zuvor müssen unsere Jungs unter ihrem neuen Trainer Jonathan Kendrick Scott aber am 11. September um 19 Uhr bei den Nachbarn vom SV Lindow-Gransee antreten.

Auch in der Blockarbeit waren die PSV-Volleyballer heute nicht so effektiv wie gewohnt.
Kapitän Ricardo Galandi (Mitte) und Trainer Jonathan Scott (hinter ihm) haben Diskussionsbedarf.