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Der Unternehmerverband Mecklebrg-Strelitz hat Erwartungen in eine schnelle Wiedereinsetzung eines Neustrelitzer Citymanagers (Strelitzius berichtete) gedämpft. „In der Frage ist noch nichts entschieden“, teilte mir Vizepräsident Günter J. Stolz mit.

Günter J. Stolz

Dass es Fördermöglichkeiten gibt, sei dem Unternehmerverbands Mecklenburg Strelitz e.V. bereits seit Anfang Februar 2021 bekannt. Es gebe zur Finanzierung dieser Stelle einen Personalkostenzuschuss. Dieser sei jedoch zeitlich begrenzt. Bevor man sich jedoch auf die nicht ganz einfache Suche nach einem neuen Citymanager mache, müsse die Finanzierung über den einjährigen Förderzeitraum hinaus sichergestellt werden. Es werde bestimmt  ein Jahr dauern, bis ein(e) neue(r) Citymanager(in) dort ansetzen könne, wo vor Jahren Werner Karnatz seine Arbeit einstellen musste.

„Dies bedeutet, dass eine konkrete Zusage der Stadt vorliegen muss, sich an den Kosten über einen Zeitraum von weiteren zwei bis drei Jahren zu beteiligen. Ferner darf nicht übersehen werden, dass neben den Personalkosten umfangreiche Sachkosten anfallen“, so Stolz.

Dem früheren Citymanagern hat damals die WSR Westermeier und Stolz Steuerberatungsgesellschaft mbH kostenlos ein Büro sowie die Büroinfrastruktur zur Verfügung gestellt. Dies ist jetzt aus verschiedenen Gründen nicht mehr möglich. Es muss also geprüft werden, wo der Citymanager dann sein Büro hat. Ausschließlich aus dem Homeoffice könne er auch nicht arbeiten. Stolz zusammenfassend: „Rund um die Frage, ob es wieder einen Citymanager für die Stadt Neustrelitz geben wird, sind also noch sehr viele Fragen offen und die Stellung eines Antrages auf Personalkostenzuschüsse – wer auch immer die Idee zuerst hatte – spielt zwar eine wichtige aber nicht die ausschlaggebende Rolle.“