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Patrick Scholz und Ullrich Zander freuen sich, den Nachwuchssport in Neustrelitz und der Umgebung voranbringen zu können.

Das dürfte in der deutschen Sportvereinsgeschichte Seltenheitswert haben, wenn es nicht sogar einmalig ist. Der PSV Neustrelitz ist auf einen Schlag um sage und schreibe 240 Mitglieder reicher. Der Vereinssportlehrer und 2. Vorsitzende Ullrich Zander hat die Kinder und Jugendlichen im Alter von vier bis 17 Jahren aus Neustrelitz und Umgebung unter das Dach des PSV gebracht.

Zander, ausgebildeter Kung-Fu-Trainer, hatte sich in Kitas und Schulen mit seiner allgemeinen Bewegungslehre bereits einen Namen gemacht, bevor er nach zehn Jahren seine Selbständigkeit aufgab und beim Verein anheuerte. „Wir wollen dem Nachwuchs alle sportlichen Entwicklungsmöglichkeiten einräumen, die der PSV und seine Partner bieten können“, so der 48-jährige Neustrelitzer im Gespräch mit Strelitzius.

So soll unter der Fahne des PSV ab August, also mit Beginn des neuen Schuljahres, eine Volleyball-Akademie ihre Tätigkeit aufnehmen. „Wir wollen aus dem Pool der Kinder nicht nur unsere Nachwuchsmannschaften bei den Jungen und den Mädchen rekrutieren, sondern auch Talente fördern“, so PSV-Volleyballchef Patrick Scholz. Dirk Heß und Lothar Kempf sowie Landestrainer Sebastian Krause seien mit im Boot, um dem Vereinsprojekt zum Erfolg zu verhelfen. „Ulli Zander hat für die Basis gesorgt, wir bauen darauf die Pyramide.“

Inzwischen haben auch andere Vereine wie der WSV oder der Tennisclub Neustrelitz Interesse an den Kindern und Jugendlichen angemeldet. Mit dem Carolinum, der IGS, der Nehru-Schule und der Schule Blankensee gibt es weitere Projektpartner.

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In Neustrelitz ist es nicht mehr zu übersehen: Angelika Groh möchte neue Bürgermeisterin der Residenzstadt werden. Die unabhängige Kandidatin wirbt an sieben ausgewählten Standorten um die Gunst der Wähler beim Urnengang am 18. April.

Dabei hat sich Angelika Groh etwas einfallen lassen. Jeder der großformatigen Aufsteller ist einem anderen Thema gewidmet. „Gesicht am Laternenpfahl, das ist keine Botschaft“, so der Ansatz der Wahlkämpferin, der es um Inhalte geht. Sie hat ihre Kernaussagen bewusst mit Orten in ihrer Heimatstadt verknüpft.

Am Rummelplatz greift sie das Thema Jugend auf, am Bootshaus das Thema Schlossberg, in der Penzliner Straße geht es um den Zierker See, nahe dem Kühlhausberg um die Wirtschaftskompetenz von Angelika Groh, in der Hohenzieritzer Straße zwischen Tankstelle und Carolinum um die Belebung der Innenstadt, in Altstrelitz am „Roten Netto“ geht es natürlich um den Stadtteil und am Kreisel Kiefernheide um das Thema Bürgerbeteiligung, die der Kandidatin besonders am Herzen liegt.

Übrigens gibt es unter www.groh-fuerneustrelitz.de auch brandaktuelles Videomaterial, das die Bewerberin um das Bürgermeisteramt ins Netz gestellt hat. Der Klick lohnt sich.