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Zwei Neustrelitzer Polizisten sind am Sonntagabend in Mirow verletzt worden. Sie waren gerufen worden, nachdem sich eine dunkel gekleidete und mit einer Art Faschingsmaske vermummte Person auf der Bundesstraße 198 den Verkehr gefährde. Tatsächlich trafen die Beamten auf dem Gehweg der Rudolf-Breitscheid-Straße eine Person mit einer weißen Maske an, die das komplette Gesicht bedeckte.

Der mehrfachen Aufforderung stehen zu bleiben folgte die Person nicht, wurde aggressiv und weigerte sich die Hände aus den Taschen zu nehmen sowie die Maske zu entfernen. Da die Person auch die Angaben zu ihrer Person verweigerte, entfernte ein Beamter die Gesichtsbedeckung. Nun wurde der Mann, ein 51-jähriger Mirower, handgreiflich und musste zu Boden gebracht werden, um ihn zu fixieren. Dort leistete er weiter massiven Widerstand, schlug einem Beamten ins Gesicht und versuchte, in das Auge des Polizisten zu drücken. Beide Beamten waren nötig, um den Angreifer zu fesseln.

Bei der anschließenden Durchsuchung nach Ausweisdokumenten haben die Beamten in der Jackentasche des Mannes ein Küchenmesser mit einer Klingenlänge von ca. sechs Zentimetern gefunden. Zur ärztlichen Untersuchung der Schürfwunden im Gesicht des 51-Jährigen kam ein Rettungswagen zum Einsatz. Eine ärztliche Behandlung war nicht erforderlich.

Die beiden Polizeibeamten haben sich zur Behandlung ihrer Schürfwunden ebenfalls in ambulante ärztliche Behandlung begeben. Beide sind weiter dienstfähig. Zu der gemeldeten Verkehrsgefährdung wurde der Hinweisgeber kontaktiert. Ob der Straftatbestand des Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr vorliegt, wird derzeit geprüft.