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Strelitzius ist ja auch nicht mehr der Jüngste. Das sieht die Bundesregierung genauso und gesteht ihm als Risikoperson eine kostenlose FFP2-Maske gegen das Corona-Virus zu. Nun bin ich ja durchaus modisch um Mund und Nase bedeckt, aber FFP2 klingt natürlich extrem überzeugend, eben super. Alles andere kann nur ein Lappen sein. Weswegen ich seit Tagen mit unserer Wesenberger Markt-Apotheke in telefonischem Kontakt stehe, denn im Erstanlauf war ich auf einen ebenso vorsorglichen wie abschlägigen Aushang an der Tür gestoßen. Und, um es vorweg zu nehmen, die Gespräche mit den Mitarbeiterinnen sind außerordentlich angenehm, man kennt sich halt, wenn auch zunächst nicht fruchtbar. Die bundesweite Verteilaktion ist bislang nicht bis an die Woblitz gelangt.

Heute morgen sind ein paar Masken rekordschnell über den Tresen am Wesenberger Markt gegangen, aber die stammten aus Restbeständen, deren Herkunft ich schon wieder als unerheblich in meinem Gedächtnis gelöscht habe. Immerhin, so die Auskunft nach meinem dritten Anruf in dieser Woche: Ein großer Posten der extrem nachgefragten Bedeckungen ist per DHL in die Woblitzstadt unterwegs.

Die drei Buchstaben waren ja mal ein Synonym von enormer Schnelligkeit, heute stehen sie nur noch für einen Transporteur von vielen. Aber, verschickt! Morgen hat die Markt-Apotheke geschlossen, womit mir der Titel eines ebenso alten wie guten sowjetischen Films (1968) einfällt: „Warten wir den Montag ab“. Anstehen ab Mitternacht von Sonntag zu Montag ist wohl nicht nötig, wie zu erfahren war. Es handele sich um einen auskömmlichen Posten. Und wenn es die Spediteure zum Montag auch noch nicht schaffen, ist es hier zu erfahren…