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Mittelblocker Ricardo Galandi (13) wurde als bester PSV-Spieler in Braunschweig ausgezeichnet.

Der momentane Tabellenführer der 2. Bundesliga Nord im Volleyball der Männer heißt PSV Neustrelitz. Der Aufsteiger hat heute Abend in Braunschweig sensationell auch sein drittes Spiel mit 3:1 (25:23, 25:22, 23:25, 25:18) gewonnen. Ein Spiel weniger haben die Volleyballer aus Gransee/Lindow, die erst morgen ans hohe Netz müssen und sich dann wieder an die Spitze der Tabelle setzen können. Sie sind auch nächster Heimspielgegner unserer Jungs am 24. Oktober in der Strelitzhalle.

Dirk Heß

Die Freude bei unserer Mannschaft über den Erfolg in Braunschweig war eher verhalten. Wie mir Cotrainer Dirk Heß sagte, sei das Spiel aus Neustrelitzer Sicht alles andere als „genußvoll anzuschauen“ gewesen. „Das können wir besser, irgendwie war alles krampfig, unsere bislang schlechteste Saisonleistung.“ Vor allem in der Annahme habe es Schwächen gegeben, die die Gastgeber wiederum mit starkem Aufschlagspiel zu nutzen wussten. „Gefreut hat uns der Energieakt im 4. Satz, als wir es noch einmal geschafft haben Attacke zu reiten“, so mein Blogpartner auch im Namen von Coach Mewes Goertz. Insgesamt sei es ein Arbeitssieg gewesen. „Wir müssen auf jeden Fall besser spielen, wenn wir gegen unsere nächsten Gegner aus Lindow/Gransee eine Chance haben wollen.“

In Auswertung des heutigen Spieltages ist bei den Neustrelitzern unter anderem eine sorgfältige Video-Analyse angesagt. So ist herauszufinden, warum klaren Vorsprüngen plötzliches Abschalten folgte, deutliche Chancen nicht genutzt wurden, sich Kraftlosigkeit zeigte. Als bester Spieler des PSV wurde Mittelblocker Ricardo Galandi ausgezeichnet, eine für einen Akteur in dieser Position seltene Ehrung, der gegen die Braunschweiger eine reife Leistung bot.