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Die TSG-Kicker in Rot waren in der zweiten Hälfte drückend überlegen.

Mit einem standesgemäßen 7:0 (3:0) gegen den SV Hanse Neubrandenburg 01 hat die TSG Neustrelitz heute Abend im Neustrelitzer Parkstadion vor rund 350 Zuschauern die dritte Runde im Lübzer Landespokal hinter sich gelassen. Das Flutlicht-Match war auf Wunsch der Neubrandenburger in Neustrelitz ausgetragen worden. Beide Vereine pflegen freundschaftliche Beziehungen.

Mudai Watanabe machte heute drei Tore.

Die Tore für die Gastgeber schossen bis zum Seitenwechsel Mudai Watanabe, Justin Schultze und Patrice Epale Otto (Foulelfmeter) und in der zweiten Hälfte wieder Schultze, erneut Watanabe, Hannes Toebe und zum guten Schluss noch einmal Watanabe. Beim Stand von 0:1 aus Sicht der Hansekicker scheiterten sie in der 30. Minute mit einem Elfmeter am Neustrelitzer Keeper Zlatan Kostal, der ansonsten wenig zu tun bekam.

Justin Schultze überrennt alle Neubrandenburger und macht in der 48. Minute das 4:0.

Die TSG brauchte allerdings bis zur 25. Minute, ehe es zum ersten Mal im Kasten der Neubrandenburger klingelte, die mit schnellem Konterfußball den Erfolg suchten und mit Robert Holz auch über einen guten Schlussmann verfügten. Spätestens in der zweiten Hälfte waren die Oberligisten aus der Residenzstadt den Landesligisten aus der Vier-Tore-Stadt dann drückend überlegen. Was die Chancen der Oberligisten angeht, hätte das Spiel eigentlich zweistellig zu ihren Gusten ausgehen müssen. Leider mussten mit Pascal Schölzke und Tom Kliefoth zwei TSG-Spieler verletzt ausscheiden.

Auch Patrice Epale Otto konnte sich in die Torschützenliste eintragen. Er traf nicht hier, aber per Elfmeter.

TSG-Coach Maximilian Dentz, der einen Erfolg zur Pflichtaufgabe erklärt hatte, äußerte sich gegenüber Strelitzius beeindruckt, wie seine Jungs die Tore herausgespielt haben. „Man merkt der Mannschaft an, wie sie mit ihren Aufgaben wächst. Das passt einfach“, so mein Blogpartner. Kritik übte er am Unparteiischen, der nicht konsequent genug Fouls geahndet habe. Nächster Gegner im Punktspielbetrieb der Oberliga Nord ist am 17. Oktober auswärts der MSV Pampow.

Noch ein Wort zu TSG-Neuzugang Thomas Vincent Robinson (Strelitzius berichtete). Ich habe ihn heute auf der Tribüne kurz im Verein begrüßt und erfahren, dass er zuletzt vereinslos war. Damit ist er nicht unter die Transferregel gefallen. Der junge Amerikaner war aber Stand heute noch nicht spielberechtigt.

Justin Schultze bedankt sich bei den Fans, links Nils Röth und Oskar Fialkowski.