Schlagwörter

, , , , , ,

Wolfram Schubert: „Atelierstillleben“, 1984

Mit einer umfassenden Sonderausstellung ehren das „Archiv Bildende Kunst – Mecklenburgische Seenplatte“ und das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz den bekannten Künstler Wolfram Schubert. Der heute in Sachsen-Anhalt lebende Maler wurde 1926 in Körbitz (Brandenburg) geboren. Er studierte in den 1950er Jahren an der renommierten Kunsthochschule Berlin-Weißensee. 1960 zog Schubert nach Neubrandenburg um, wo er als freischaffender Maler und Grafiker tätig war. Er war 1969 maßgeblich an der Gründung des Zentrums Bildende Kunst Neubrandenburg beteiligt und erhielt 1970 den Kunstpreis der DDR. In den 1970er Jahren war Schubert als Dozent an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee tätig. Über Jahrzehnte war Schubert Vorsitzender des Künstlerverbandes VBK-DDR im Bezirk Neusbrandenburg.

Die Vernissage der Ausstellung findet am kommenden Sonntag, den 20. September, um 16 Uhr, im Kulturquartier in Neustrelitz statt. Wolfram Schubert ist bei der Vernissage anwesend, die Laudatio hält Dr. Simone Tippach-Schneider. Bereits ab 15 Uhr können sich die Gäste bei Kaffee und Klaviermusik auf die Ausstellung einstimmen. Sie ist bis zum 8. November zu sehen.

Aufgrund der coronabedingten Einschränkungen sind maximal 50 Gäste gleichzeitig in den Innenräumen erlaubt. Bei schönem Wetter findet die Eröffnung auf der Terrasse und im Garten statt.

Das „Archiv Bildende Kunst – Mecklenburgische Seenplatte“ wurde im Jahr 2015 gegründet und hat seinen Sitz in Neubrandenburg. Sprecherin der Initiative ist die Künstlerin Heide-Marlis Lautenschläger. Anliegen des Archivs ist es, wichtige Zeugnisse der regionalen Kunst- und Kulturgeschichte aus den Genres Malerei, Grafik und Bildhauerei zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.